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Lukas Tulovic wird Fünfter beim Superbike-Debüt auf dem Hockenheimring

„Bei meinem ersten Superbike-IDM Einsatz bin ich mit der Yamaha gleich gut zurechtgekommen“, sagte Lukas Tulovic.

Lukas Tulovic aus Eberbach ging bei seinem Superbike-Debüt als Sechster ins Rennen (Foto Michael Sonnick

Yamaha-Pilot Lukas Tulovic aus Eberbach wurde im ersten Superbike-Rennen Fünfter (Foto Thomas Haas)

Vizemeister Florian Alt (links) und Superbike-Meister Ilya Mikhalchik (Foto Michael Sonnick)

Eberbach. Beim Finale zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) in Hockenheim ging Lukas Tulovic aus Eberbach erstmals in der Superbike 1000-IDM Klasse an den Start. Der 21-Jährige ersetzte im niederländischen SWPN-Yamaha-Team den Belgier Bastien Mackels, der beim Langstrecken-WM Lauf in Frankreich stürzte und am Freitag nach zwei Runden wegen Schmerzen an seiner Hand auf den Start in Hockenheim verzichtete. Tulovic fuhr dann in den zwei freien Trainings gleich auf den achten Rang.

Im Zeittraining konnte sich Tulovic auf den sechsten Platz verbessern und ging aus der dritten Startreihe ins Rennen. Beim ersten Lauf belegte Tulovic als bester Gaststarter und zweitbester Yamaha-Pilot den hervorragenden fünften Platz. Im Ziel nach zehn Runden hatte Tulovic 14,116 Sekunden Rückstand auf den Sieger Markus Reiterberger aus Obing. Reiterberger, der dreimal Superbike-Meister war, feierte in Hockenheim einen Doppelsieg auf der BMW.

Im ersten Lauf siegte Reiterberger mit 2,138 Sekunden vor Florian Alt (Nümbrecht) vom Wilbers-BMW Team und im zweiten Rennen mit 1,963 Sekunden vor Luca Grünwald (Waldkraiburg/BMW) vom Kiefer Team. Im zweiten Lauf stürzte Tulovic in der 7. Runde eingangs Motodrom, blieb aber unverletzt. Den dritten IDM Superbike 1000-Meistertitel holte sich Ilya Mikhalchik (Ukraine/BMW), Vizemeister wurde Florian Alt mit nur einem Punkt vor Luca Grünwald. „Bei meinem ersten Superbike-IDM Einsatz bin ich mit der Yamaha gleich gut zurechtgekommen“, sagte Lukas Tulovic.

Alle IDM-Rennen von allen Veranstaltungen kann man sich über die Internetseite von der IDM unter www.IDM.de nachträglich noch auf dem Youtube-Kanal von der IDM anschauen.

Text Michael Sonnick