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Absage der Odenwald Klassik

Flugplatzrennen Walldürn, Moto Trophy 2020 Kein 13. Rennen

Absage des Flugplatzrennen Walldürn: Fahrer und Fans müssen bis nächstes Jahr warten

Mannheim. Abergläubische Menschen haben es gleich gewusst: Die 13 ist keine Glückszahl. Denn die 13. Ausgabe der Odenwald Klassik, das Flugplatzrennen in Walldürn, findet in diesem Jahr nicht statt. Der Grund ist einfach erklärt. Der Verbot von Publikumsveranstaltungen bis Oktober, wegen der Corona-Epidemie, machte auch vor dem Motorrad-Event im Odenwald nicht halt. So wird es also nichts, mit dem Motorsport im Wallfahrtsort.

Das hält aber das gesamte Organisationsteam nicht ab, es nächstes Jahr wieder zu versuchen. Schließlich gehört das Motorradrennen auf dem Sportflugplatz schon zum festen Bestandteil des Veranstaltungs-Kalenders in der Region. Traditionell brummen Anfang Juni in Walldürn die Motoren des Revivals. Erinnert es an den Ursprung, das Odenwaldring Rennen in Buchen, in den 50er Jahren auf dem Dreieckskurs. Normalerweise gastiert  die Rennserie der Moto Trophy auf international bekannten Strecken oder gar auf Grand Prix Kursen, wie Hockenheim, Assen, Sachsenring, um nur einige bekannte Strecken zu nennen. Der Grund, warum das im Reigen der permanenten Rennstrecken exotisch wirkende Walldürn sich auf dem Kalender der Serie befindet, ist schnell erklärt.: Walldürn war der Ursprung der Moto Trophy, erstmals ausgetragen im Jahr 2008.

Im Laufe der Jahre kamen immer mehr Veranstaltungen für die Motorrad-Piloten der Youngtimer-Szene dazu. Die Popularität stieg in den letzten Jahren, Piloten aus ganz Europa nahmen und nehmen an der 10 Events umfassenden Serie teil. Neben den Wertungsläufen in den verschiedenen Klassen, waren in Walldürn auch immer einige Prominente Fahrer der Zweirad Szene am Start In Walldürn waren aber schon eine ganze Reihe populärer Fahrer und Weltmeister der Zweirad-Szene bei den Präsentationsläufen dabei: Freddie Spencer (USA), Jim Redman (Südafrika), Hans-Georg Anscheidt (Deutschland), Jan de Vries (Niederlande), Rolf Steinhausen, Werner Schwärzel, um nur einige zu nennen.

Den Verantwortlichen bleibt nur der Trost, dass COVID-19 die gesamte Sportwelt im Griff hat, von den Olympischen Spielen bis zum Kreisklassen-Fussball. Hoffen wir alle, das der neue Versuch, der 13. nächstes Jahr eine Glückszahl ist..

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