Vermeidbare Niederlage in Bremen

„Ich bin maximal frustriert über das Ergebnis und den Ausgang des Spiels.“, so eine enttäuschte Trainerin Franzi Steil.

Bremen/Ketsch. In Bremen wollten die KURPFALZ BÄREN an die sehr guten Leistungen aus dem Mainz-Spiel anknüpfen, was ihnen bis zur 8. Minute (5:5) gelang. Dann konnten sich die favorisierten Bremerinnen bis Spielminute 16 auf 12:8 absetzen. Doch das Aufgeben stand nicht auf dem Plan der Bären und so konnte Johanna Werthmann zum 13:13 ausgleichen (23:47). Bis zur Pause hielten die KURPFALZ BÄREN das Spiel auf Augenhöhe mit Bremen und wechselten beim Stand von 16:16 die Seiten.

Die Bären kamen besser in die zweite Hälfte und führten nach 33:20 Minuten erstmals mit zwei Toren (17:19). Postwendend kamen die Bremerinnen zurück und glichen nach etwas mehr als einer Minute wieder aus. Aber Leistung, Einsatz und Kampf passten bei den KURPFALZ BÄREN und so konnten sie durch Tore von Torras Parera, Wenzel und Ihlefeldt auf 20:23 erhöhen. Bremen war aber noch nicht geknackt und schaffte durch drei Tore in Folge den Ausgleich zum 24:24. Die Gäste aus Ketsch bissen und kämpften und schafften durch Laila Ihlefeldt fünf Minuten vor Schluss wieder eine 2-Tore-Führung (26:28).

Dann kam die entscheidende Phase des Spiels, die der guten Leistung der KURPFALZ BÄREN die Punkte raubte: Nele Wenzel erhielt die rote Karte, Kleinigkeiten bei den Bären passen nicht mehr und Bremen schaffte 3 Minuten vorm Ende den Ausgleich. Ihlefeldt konnte den Führungstreffer zum 28:29 (58:09) erzielen, aber die Bremerin Bergmann glich nach 58:22 gespielten Minuten wieder aus. In Ballbesitz nur noch 90 Sekunden vor Schluss konnte Ketsch den Ball nicht mehr im Tor unterbringen und die Folge war ein umstrittener Siebenmeter zum Siegtreffer für den SV Werder Bremen. Die Auszeit durch Franzi Steil bei noch zehn zu spielenden Sekunden brachte keine Wende mehr. So endete das Spiel mit 30:29 für Bremen.

„Ich bin maximal frustriert über das Ergebnis und den Ausgang des Spiels. Nach der Leistung im gesamten Spiel hätten wir einen Punkt verdient gehabt. Aber wir haben es verpasst, den Sack beim 26:28 zuzumachen. Trotzdem hat die Leistung, der Kampf und Einsatz meiner Mannschaft gestimmt und wir können viele positive Dinge mitnehmen, nun müssen wir nach vorne schauen.“, so eine enttäuschte Trainerin Franzi Steil.

Für die KURPFALZ BÄREN spielten:

66 Johanna Wiethoff, 67 Katharina Longo, 09 Gianina Bianco, 13 Jule Haupt, 18 Mireia Torras Parera (2/2), 20 Lea Marmodee (1), 22 Johanna Werthmann (3), 23 Nele Wenzel (6), 33 Amelie Möllmann (6), 80 Svenja Mann (4), 82 Leila Ihlefeldt (7/1)

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