Spiel verloren, aber Mission erfüllt

Vor dem Pokalspiel gegen die HSG Bad Wildungen forderte Trainerin Franzi Steil eine Reaktion ihrer KURPFALZ BÄREN nach der bitteren Pleite in Lintfort.

Ketsch. Sie wurde genauso wenig enttäuscht, wie die über hundert Zuschauer am Samstagabend in der Neurotthalle.

Bereits die erste Aktion, ein sehenswerter Kempa, machte klar, dass die Mannschaft verloren gegangenes Selbstvertrauen wieder aufbauen wollte. Tatsächlich agierten die KURPFALZ BÄREN mit Spielwitz, Spielfreude und sehr mutig. Bis zur 15. Minute beim Stand von 9:9 waren die Bären auf Augenhöhe mit dem Erstligisten, ehe sich dieser mit zwei Toren absetzen konnte. Doch abschütteln ließ sich das Team von Franzi Steil nicht, kam sogar kurz vor der Pause auf ein Tor ran (15:16) bevor es mit 15:17 in die Pause ging.

Auch in der zweiten Hälfte konnte die Ketscher Mannschaft zunächst mithalten. Beim Stand von 18:24 in der 41. Minute dachten wohl so einige Zuschauer, dass Bad Wildungen nun auf und davon zieht, aber die Bären kämpften weiter und kamen in der 45. Minute, wie auch in der 51. Minute nochmal auf vier Tore ran. Ab der 55. Minute ging dann leider nicht mehr viel bei den KURPFALZ BÄREN und so verlor man zwar verdient aber das Ergebnis von 28:36 war dem ansehnlichen Spiel nicht gerecht. Ketsch war nicht acht Tore schlechter, sie haben ein gutes Spiel gemacht.

„Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, die nach dem Nackenschlag in Lintfort vor allem im Angriff eine deutliche Reaktion gezeigt hat. Ich glaube jede Spielerin konnte sich Selbstbewusstsein zurückholen, was in den nächsten Wochen sehr wichtig sein wird.“, so eine zufriedene Trainerin trotz der Niederlage im DHB-Pokal. Weiter sagt sie: „Wir gehen jetzt hoffentlich mit neuer Energie und neuer Kraft in die nächsten zwei Heimspiele.“

Die Tore für die KURPFALZ BÄREN erzielten:

03 Sina Michels (1), 07 Katja Hinzmann (2), 09 Lena Feiniler (3), 18 Mireia Torras Parera (3), 19 Sophia Sommerrock (3), 26 Cara Reuthal (10/2), 71 Ina Bühl (1), 72 Christina Völker (1), 82 Rebecca Engelhardt (4)

Text: Der Pressebär  Foto: Daniel Bamberger