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Rabenschwarzer Samstag Abend für die KURPFALZ BÄREN

Die erste Niederlage für Ketsch mit 21:29 war am Ende völlig verdient

Ketsch. Endlich war die Neurotthalle wieder sehr gut besucht. 480 Zuschauer wollten die KURPFALZ BÄREN mit ihrer Unterstützung zu einem Derbysieg gegen den FSV Mainz 05 tragen.

Doch die Bären suchten sich ausgerechnet diesen Samstag mit voller Halle aus, um ihr schlechtestes Spiel bisher zu machen. Nach 6 Minuten führten die „Meenzer Dynamites“ zum ersten Mal und das sollte bis zum Ende des Spiels so bleiben. Die gesamte Ketscher Mannschaft zeigte nicht das, was sie in den letzten sechs Siegen auszeichnete. Die Abwehr stand nicht kompakt und bekam Elisa Burkholder von Mainz nicht in den Griff. Sie allein erzielte 12 Treffer für ihr Team und die meisten davon mit einem Fernschuss von der linken Rückraumseite. Im Angriff sahen die Zuschauer schön heraus gespielte Spielzüge und Tempogegenstöße, allerdings war der Abschluss dann mangelhaft oder die super aufgelegte Torhüterin der Mainzer entschärfte die Chance. Unsere Torhüterinnen hatten nicht viel Glück bei ihren Aktionen und dann kam auch noch Pech dazu. Bälle prallten von der Hand ins Tor oder auch vom Pfosten oder der Latte.

Es lief also nichts zusammen für die KURPFALZ BÄREN und so besiegelte der FSV Mainz 05 nach einem Halbzeitstand von 12:16 die erste Niederlage für Ketsch mit 21:29 am Ende völlig verdient.

Der obligatorische Plop der Radler-Flasche fehlte auf der Pressekonferenz und Franzi Steil sagte: „Leider gehören Niederlagen dazu. Wir müssen unsere Lehren daraus ziehen und es beim nächsten Spiel besser machen. Der Zeitpunkt, das schlechteste Spiel zu machen, war natürlich blöd, weil die Halle voll war. Aber diese Mannschaft macht einfach Spaß und wir werden das den Zuschauern im nächsten Spiel zeigen. Also kommt alle wieder.“

Die Tore für die KURPFALZ BÄREN erzielten:

07 Katja Hinzmann (1), 09 Lena Feiniler (2), 19 Sophia Sommerrock (2), 20 Lea Marmodee (1), 26 Cara Reuthal (6/2), 82 Rebecca Engelhardt (2), 96 Lara Eckhardt (7)

Text: Der Pressebär  Foto: Daniel Bamberger