Kurpfalz Bären, 2. Bundesliga Frauenhandball

Jugend forscht: Ein Trio aus Mundenheim für die KURPFALZ BÄREN

Ketsch. Die KURPFALZ BÄREN gehen ihren eingeschlagenen Weg der Jugend weiter und haben mit Johanna Werthmann, Lena Stitzel sowie Charlotte Lohr drei vielversprechende Talente verpflichtet. „Wir sind bekannt dafür junge Spielerinnen in einem familiären Umfeld an die Bundesliga heranzuführen“, so Geschäftsführer Armin Wagner und ergänzt: „Alle drei haben sehr gute Anlagen und werden dem Verein hoffentlich lange erhalten bleiben. Wir haben jetzt den Umbruch und gehen mit der neuen Generation in einen neuen Zyklus.“

 

Der Kontakt kam über Trainerin Franzi Steil zustande, Werthmann und Lohr waren als Auswahlspielerinnen in Rheinland-Pfalz unter Steil aktiv. Seit dieser Spielzeit trainierten beide regelmäßig bei der ersten Mannschaft mit und überzeugten die Vereinsverantwortlichen. „Ich kenne beide Spielerinnen sehr gut und weiß, dass sie noch einiges an Arbeit vor sich haben“, so Steil, die aber vor allem die Mentalität und Einstellung hervorhebt.

 

Johanna Werthmann, geboren im Jahr 2004, kommt im Rückraum zum Einsatz und besticht bereits in jungen Jahren über gute individuelle Fähigkeiten im Zweikampf. Vor allem in der Defensive ist die 17-Jährige ein echter „Haudegen“. Charlotte Lohr, ebenfalls geboren 2004, spielt auf Linksaußen und verfügt bereits über eine gute Athletik sowie Wurfvarianten. „Wir sind Ketsch und vor allem Franzi sehr dankbar, dass wir die Chance bekommen uns in der zweiten Bundesliga zu beweisen. Für uns geht damit ein Kindheitstraum in Erfüllung und wir werden alles tun, um in der Mannschaft Fuß zu fassen“, so Lohr und Werthmann.

 

Auf Lena Stitzel sind die Verantwortlichen in einer A-Jugend Partie des VTV Mundenheim aufmerksam geworden. Im Probetraining überzeugte die 17-Jährige auf Anhieb und war vom Konzept des Vereins überzeugt. Das was Franzi und der Verein machen, hat mich total überzeugt. Ich habe Bock als junge Spielerin meine Chance zu ergreifen und möchte mich auf hohem Niveau nicht nur an die Bundesliga herantasten sondern mich auch so entwickeln, dass ich irgendwann eine Rolle in dieser Mannschaft spiele“, so Stitzel. Die groß gewachsene Rückraumspielerin soll vor allem für die einfachen Tore aus der Distanz sorgen.

Text: Der Pressebär