Die Eulen Ludwigshafen verlieren nur knapp gegen die Rhein-Neckar Löwen

Eine Niederlage, die Mut macht!

Eulen-Kreisläufer Maximilian Haider erzielte sechs Tore (Foto Michael Sonnick)

Max Neuhaus warf sechs Treffer, davon zwei Siebenmeter (Foto Michael Sonnick)

Kronau. Der Handball-Zweitligist Eulen Ludwigshafen hat am Samstag Nachmittag bei einem Testspiel in Kronau beim Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen nur knapp mit 27:28 Toren verloren, zur Halbzeit stand es 9:15. Eine Niederlage, die Mut macht !

Die Löwen spielten ohne die verletzten Uwe Gensheimer und Benjamin Helander sowie die verletzten Torhüter Mikael Appelgren und David Späth. Albin Lagergren, Niclas Kirkelokke und Ymir Örn Gislason fehlten wegen ihrer EM-Teilnahme.

Bei den Eulen fehlten aber auch die Hochkaräter Hendrik Wagner, Pascal Durak, Jannek Klein, Pascal Bührer und Christian Klimek.

Die Eulen waren auch dank des stark gestarteten Torhüters Matej Ašanin sofort gut im Spiel und hatten den besseren Start und führten in der 11. Minute mit 6:4. Die Löwen gingen in der 16. Minute durch das 7:6 von Patrick Groetzki erstmals in Führung.
Danach legten Löwen mit dem neuen Trainer Ljubomir Vranjes einen 8:1-Lauf hin und führten in der 23. Minute deutlich mit 12:7. Stark das 30-Minuten-Debüt des neuen Löwen-Keepers Joel Birlehm mit sieben Paraden. Seine Leistung und eigene technische Fehler, elf schwache Minuten, brachten die Eulen bis zur Pause ins Hintertreffen (9:15). 

Nach dem Seitenwechsel hielt die Führung bis zum 20:13 (37.). Pech im Abschluss und einige Abstimmungsprobleme in der Abwehr brachten den Zweitligisten zurück ins Spiel. Die Eulen aber bewiesen Moral, verteidigten fortan gut, reduzierten die technischen Fehler und hatten in Jan Remmlinger einen herausragenden Spielmacher, der Kreisläufer Max Haider immer wieder gekonnt in Szene setzte und selbst viermal traf. Über 21:17 (42.), 23:20 (47.) und 26:24 (53.) kamen die Ludwigshafener immer näher. Als Eulen-Torhüter Urbič in der 56. Minute einen Siebenmeter des hoch motivierten Alt-Meisters Andi Schmid parierte, wurde es nochmal spannend. Eine Minute vor Schluss verkürzte Max Neuhaus auf 26:27. Mait Patrail mit dem 28:26 knapp 60 Sekunden vor dem Ende sorgte für die Entscheidung zugunsten der Löwen. Neuhaus erneuter Anschlusstreffer zum 27:28-Endstand kam zu spät. Die besten Eulen-Werfer mit jeweils sechs Toren waren Maximilian Haider und Max Neuhaus, der zwei Siebenmeter verwandelte.

Statistik :

Rhein-Neckar Löwen:
Birlehm (31. Katsigiannis) - Zacharias (1), Schmid (6/3), Patrail (1) - Groetzki (4), Scholtes (2) - Kohlbacher (2) – Abutovic, Knorr (3), Nilsson (4), Ahouansou (1), Horzen (2), Diocou (2)

Eulen Ludwigshafen:
Ašanin (31. Urbič/1) - Salger (5), Remmlinger (4), Dietrich - Falk (1), Keskic - Haider (6) – Neuhaus (6/2), Meyer-Siebert, Hofmann (1), Meddeb (3)

Spielverlauf: 0:1 (1. Minute), 1:3 (6.), 5:6 (12.), 7:6 (16.), 7:7 (19.), 12:7 (23.), 12:8 (24.), 15:9 (Halbzeit), 18:12 (35.), 20:13 (37.), 20:15 (39.), 21:17 (42.), 22:19 (44.), 24:20(48.), 26:23 (52.), 26:24 (53.), 27:26 (59.), 28:27 (Ende) - Siebenmeter: 4/3 - 2/2 - Zeitstrafen: 2/2 -

Zuschauer: 50 (ausgeloste Löwen-Fans)
Schiedsrichter: Daniela Kuschel/Sandra Senk (Ludwigshafen).

Die Eulen Ludwigshafen liegen nach 16 Spielen mit 19:13 Punkten auf dem achten Tabellenplatz in der zweiten Handball-Bundesliga. Nach der EM-Pause starten die Eulen Ludwigshafen mit zwei Heimspielen in das Jahr 2022.

Das erste Eulen-Heimspiel ist am Sonntag, 6. Februar um 16 Uhr, gegen TSV Bayer Dormagen n der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen. Das zweite Eulen-Heimspiel ist dann am Mittwoch, 9. Februar um 19 Uhr, gegen den ASV Hamm-Westfalen.

Weitere Informationen über die Eulen Ludwigshafen gibt es unter www.eulen-ludwigshafen.de.

Text Horst Konzok von den Eulen Ludwigshafen und Michael Sonnick