Daniel Weinheimer verlässt die Juniorbären zum Ende der Saison

Planungen für das Handball-Leistungszentrum „HLZ Rhein-Neckar-Pfalz“ nehmen an Fahrt auf

Ketsch. Nach dem späten Führungswechsel bei den KURPFALZ BÄREN im Frühjahr 2021, war nicht nur eine Stelle auf der Trainerbank im Bundesligateam vakant. Auch das Juniorenteam, welches in der 3. Liga antritt, stand noch kurz vor Saisonstart ohne einen verantwortlichen Trainer/Trainerin vor einer ungewissen Zukunft.

Nach aufreibenden Tagen und vielen Gesprächen, hatte sich glücklicherweise die Möglichkeit aufgetan, Daniel Weinheimer für das Juniorenteam zu verpflichten. "Daniel ist nicht nur ein super Typ, auf dem man sich 100% verlassen kann, er ist auch ein junger Trainer mit sehr viel Talent, der sehr schnell einen guten Draht zur Mannschaft aufbauen kann und akribisch arbeitet. In dieser Situation ein absoluter Glückgriff für uns.“ so die Verantwortlichen.

Im Laufe der weiteren Wochen hat sich herauskristallisiert, dass der komplette Unterbau der Kurpfalz Bären vor einem großem Umbruchjahr steht.

Die Entwicklungen der letzten Jahre im Jugendbereich, welche durch die Corona-Pandemie nochmals verstärkt wurden, waren alles andere als zufriedenstellend, sodass sich die Verantwortlichen dazu entschlossen haben, den Unterbau bis zu den jüngsten Jugendmannschaften neu aufzustellen. In diesem Zuge hat man sich hier mit der weiblichen Abteilung der EULEN Friesenheim einen Kooperationspartner mit ins Boot geholt, mit dem man gemeinsam ab der Saison 22/23 ein bundeslandübergreifendes Handball-Leistungszentrum „HLZ Rhein-Neckar-Pfalz“ ins Leben rufen wird. Die Planungen hierzu sind im vollen Gange und beide Seiten arbeiten hier Hand in Hand an der Umsetzung.

"Wir befinden uns in einem großen Umbruch und aufgrund der Entwicklungen und Herausforderungen in diesem Jahr, waren die Umstände für Daniel Weinheimer alles andere als optimal“ so die Verantwortlichen. Eine „normale“ Vorbereitung war nicht möglich, was nach dem coronabedingten Abbruch letzte Saison ein nicht aufholbarer Nachteil ist. Zu keinem Zeitpunkt hatte der Trainer den kompletter Kader zur Verfügung.

"Leider konnten wir nicht alle Möglichkeiten, die wir Daniel an die Hand geben wollten bis heute umsetzen, was seine Arbeit mit der Mannschaft zusätzlich erschwert hat. Das ist teilweise der Umbruchphase geschuldet und den weiteren Veränderungen, die in allen Mannschaften der KURPFALZ BÄREN stattgefunden hat.“ so die Vereinsverantwortlichen.

„Daniel Weinheimer hat uns zu einem frühen Zeitpunkt über seine Entscheidung informiert, sodass wir in den nächsten Tagen die Möglichkeit haben zu reagieren, und zeitnah eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für kommende Saison vorstellen können.“

„Wir danken Daniel für die bisher geleistete Arbeit sehr und werden in den nächsten Monaten gemeinsam um den Klassenerhalt kämpfen. Sein zukünftiger Verein wird einen hervorragenden Trainer verpflichten, der nicht nur großes Talent mitbringt, sondern auch menschlich auf ganzer Linie überzeugt.“ so der Abteilungsleiter Christian Lange.

Daniel Weinheimer ergänzt: „Ich werde mich bis zum Ende der Saison mit 110 % der Mannschaft und der Spielgemeinschaft stellen und alles versuchen, das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Ich möchte mich auch bei den KURPFALZ BÄREN und den Verantwortlichen in Ketsch für die Chance, Trainer in der 3. Liga zu sein, bedanken.“

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