Generalvikar Andreas Sturm scheidet aus dem Dienst des Bistums aus

Bischof Wiesemann nimmt Rücktritt „mit großem Bedauern“ an – Regens Markus Magin wird neuer Generalvikar

Andreas Sturm

Markus Magin

Speyer. Bischof Wiesemann hat heute den Rücktritt von Andreas Sturm vom Amt des Generalvikars angenommen und ihn zugleich von allen priesterlichen Aufgaben entbunden. Zuvor hatte Sturm, der seit 2018 Generalvikar im Bistum Speyer war, dem Bischof mitgeteilt, dass er „aus persönlichen Gründen“ aus dem Dienst der Diözese Speyer ausscheiden wird.

Er wolle künftig als Priester in der Altkatholischen Kirche tätig sein, schreibt Andreas Sturm in einer persönlichen Erklärung. Zur Begründung für seinen Schritt führt er aus: „Ich habe im Lauf der Jahre Hoffnung und Zuversicht verloren, dass die römisch-katholische Kirche sich wirklich wandeln kann. Gleichzeitig erlebe ich, wie viel Hoffnung in laufende Prozesse wie zum Beispiel den Synodalen Weg gesetzt wird. Ich bin aber nicht mehr in der Lage, diese Hoffnung auch zu verkünden und ehrlich und aufrichtig mitzutragen, weil ich sie schlichtweg nicht mehr habe.“ Er gehe nicht mit Ärger und Wut, sondern mit einer großen Hoffnung für sich und seine Berufung“. Zugleich betont Sturm, er erlebe das Bistum Speyer „auf einem guten Weg“, sei es bei dem schwierigen Thema der Aufarbeitung des Missbrauchsgeschehens, aber auch in Bezug auf die Umsetzung des Visionsprozesses.

Bischof Karl-Heinz Wiesemann hat die Erklärung von Andreas Sturm - „wenn auch mit großem Bedauern“ – mit sofortiger Wirkung angenommen. Das sei ihm persönlich äußerst schwer gefallen, denn er habe mit Andreas Sturm auf „zutiefst vertrauensvolle Weise“ zusammengearbeitet. „Nicht zuletzt in der langen Zeit meiner Erkrankung im letzten Jahr hat er, zusammen mit Weihbischof Otto Georgens, das Bistum mit großem Einsatz in seiner sympathischen und weltoffenen Art durch diese schwierige Phase geführt. Dafür bin und bleibe ich ihm zutiefst dankbar“, so Bischof Wiesemann in einem Schreiben an die Mitarbeitenden des Bistums. (Das Schreiben im Wortlaut finden Sie im Anhang).

Andreas Sturm hat insgesamt 20 Jahre lang im Bistum Speyer gewirkt: als Kaplan der Pfarrei St. Maria Landau und Jugendseelsorger des Dekanats Landau, als Referent für die Ministrantenseelsorge und geistlicher Leiter des KJG-Diözesanverbandes, als Diözesanpräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und Leiter der Abteilung Jugendseelsorge im Bischöflichen Ordinariat, als Pfarrer der Pfarrei Heiliger Ingobertus / St. Ingbert und Dekan des Dekanats Saarpfalz und seit 10. Juni 2018 als Generalvikar.

Der Diözese Speyer wichtige und richtungsweisende Impulse gegeben

Als Leiter der Bistumsverwaltung habe Andreas Sturm der Diözese „wichtige und richtungsweisende Impulse gegeben“, würdigt Bischof Wiesemann sein Wirken und nennt dabei als erstes „seinen umsichtigen Umgang mit dem Thema Missbrauch und sein entschiedenes Eintreten für Betroffene sexualisierter Gewalt im Raum der Kirche“. Mit aller Kraft habe Andreas Sturm sich dafür eingesetzt, dass „begangenes Unrecht umfassend aufgearbeitet wird, strukturelle Missbrauchs-Ursachen aufgedeckt und möglichst beseitigt werden und das Bistum wirksame Präventions- und Interventionsmechanismen etabliert“.

Ein ebenso wichtiges Anliegen sei es ihm gewesen, die Teilhabemöglichkeiten aller Gläubigen in der Kirche zu stärken. Andreas Sturm habe vermehrt Laien, vor allem auch Frauen, in Leitungspositionen berufen und die Einrichtung der Diözesanversammlung als das synodale Gremium auf Bistumsebene vorangetrieben. Auch die Erarbeitung der Bistumsvision und der begonnene Strategieprozess seien geprägt von seiner Handschrift. „Damit hat Andreas Sturm wesentlich dazu beigetragen, unser Bistum inhaltlich neu auszurichten und Schritte zur weiteren finanziellen Konsolidierung zu gehen“, unterstreicht Bischof Wiesemann. Auch habe er das Bistum mit Vorsicht und Augenmaß souverän durch die Zeit der Corona-Pandemie gesteuert.

„Andreas Sturm hat viel Positives in unser Bistum eingebracht mit seiner zupackenden und begeisternden Art und seinem leidenschaftlichen Einsatz für eine erneuerte, von Gott berührte und menschennahe Kirche, die alle Menschen in ihrer jeweiligen Lebenssituation ernstnimmt und für sie zum Segen wird“, bringt Bischof Wiesemann seine Dankbarkeit zum Ausdruck. Andreas Sturm habe für sich eine persönliche Weg- und Richtungsentscheidung getroffen. Damit finde „eine Wegstrecke gemeinsam getragener Verantwortung ihren Abschluss“. „Ich spreche ihm für alles, was er für unser Bistum getan hat, meinen tief empfundenen Dank aus. Für seinen weiteren Lebensweg wünsche ich ihm alles erdenklich Gute und Gottes reichen Segen.“

Wiesemann: „Respektiere die Gründe, teile sie jedoch nicht“

Bischof Wiesemann betont, dass er die Gründe Andreas Sturm zwar respektiere, er sie jedoch nicht teile. Auch er sehe den Erneuerungsbedarf in der Kirche, doch gleichzeitig nehme er auch wahr: „Wir befinden uns mitten in lebendigen Prozessen, die genau das engagiert thematisieren und, da bin ich mir sicher, die Kirche und ihr Handeln verändern, auch wenn es einzelne Rückschläge geben sollte.“ Bischof Wiesemann sieht die Kirche „in aller Schwierigkeit und Herausforderung“ auf einem guten Weg, im Bistum Speyer wie auch darüber hinaus. Nach seiner festen Überzeugung schenke „der Heilige Geist der Kirche auch heute – wie schon so oft in ihrer 2000jährigen, von Um- und Abbrüchen, aber auch von dynamischen Neuaufbrüchen geprägten Geschichte – jene Kraft zur Erneuerung, die nötig ist, um Wege aus der gegenwärtigen Krise der Kirche zu finden.“

Er vertraue darauf, dass „der Synodale Weg, den die deutschen Bischöfe zusammen mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken gehen, wie auch der weltkirchliche synodale Prozess, den Papst Franziskus initiiert hat, wichtige Schritte auf dem Weg zur notwendigen Erneuerung sind.“ An diesem Weg werde das Bistum „mit großer Entschlossenheit festhalten“, so Wiesemann. Das Bistum werde sich „auch in Zukunft mit Nachdruck für das Gelingen des Synodalen Weges wie auch des Visions- und Strategieprozesses“ einsetzen. Das Anliegen einer „menschenfreundlichen, geschlechtergerechten und angstfreien Kirche“, für das sich Andreas Sturm immer besonders stark gemacht habe, behalte dabei seine Wichtigkeit.

Bischof Wiesemann bittet die Gläubigen, „weiter nach Kräften mitzuhelfen, dass unsere Kirche – mit den Worten unserer Bistumsvision – immer mehr zu einem Segensort wird: Zu einem Ort, an dem Menschen von der Menschenfreundlichkeit Gottes berührt und zum Einsatz für eine friedlichere und gerechtere Welt bewegt werden.“

Berufung von Regens Markus Magin zum neuen Generalvikar

Zum Nachfolger im Amt des Generalvikars hat Bischof Wiesemann mit sofortiger Wirkung Markus Magin (57) berufen, seit 1994 Priester der Diözese Speyer. Magin habe sich an seinen bisherigen Wirkungsorten als Kaplan, Pfarrer und seit 2009 als Regens des Bischöflichen Priester- und Pastoralseminars St. German in Speyer durch ein „breites theologisches Wissen, eine tiefe geistliche Verwurzelung und ein großes Organisations- und Kommunikationstalent“ ausgezeichnet. Er danke Magin für seine Bereitschaft, „dieses verantwortungsvolle Amt in dieser schwierigen Zeit anzutreten“. Die Gläubigen und die Mitarbeitenden bittet Bischof Wiesemann, Magin „das gleiche Vertrauen entgegenzubringen wie mir“ und ihn ebenso zu unterstützen wie seinen Vorgänger. Text und Foto: is

 

Schreiben von Bischof Wiesemann an die Mitarbeitenden des Bistums. (Das Schreiben im Wortlaut)

 

Speyer, den 13.05.2022

Liebe Priester und Diakone, liebe Pastoral- und Gemeindereferentinnen und —referenten, liebe Mitarbeitende im Bistum Speyer,

mit diesem Schreiben will ich Sie darüber informieren, dass mich Generalvikar Andreas Sturm gebeten hat, ihn von seinem Amt zu entpflichten. Ebenso hat er mir mitgeteilt, dass er aus persönlichen Gründen aus dem Dienst unserer Diözese ausscheiden wird. Dazu hat er mir gegenüber folgende Erklärung abgegeben:

Lieber Herr Bischof liebe Mitarbeitende, liebe Schwestern und Brüder,

ich habe darum gebeten, mich vom Amt des Generalvikars zu entbinden. Ich habe immer gerne mit dem Bischof, den Mitarbeitenden in den ganz unterschiedlichen Berufsfeldern und den vielen Ehrenamtlichen in unserem Bistum, bei der Landeskirche und auch darüber hinaus zusammen gearbeitet. Ich erlebe unser Bistum auf einem guten Weg, sei es bei dem schwierigen Thema der Aufarbeitung des Missbrauchsgeschehens, aber auch in Bezug auf die Umsetzung des Visionsprozesses. Der Zeitpunkt meines Ausscheidens ist nicht günstig, dies ist mir bewusst und ich bedaure dies auch sehr. Aber die Themen, die mich schon länger beschäftigen, lassen mich keinen guten Zeitpunkt finden. Als Generalvikar durfte ich zusammen mit Ihnen, Herr Bischof, diese Kirche nach innen und außen vertreten. Aber ich habe im Lauf der Jahre Hoffnung und Zuversicht verloren, dass die römisch-katholische Kirche sich wirklich wandeln kann. Gleichzeitig erlebe ich, wie viel Hoffnung in laufende Prozesse wie zum Beispiel den Synodalen Weg gesetzt wird. Ich bin aber nicht mehr in der Lage, diese Hoffnung auch zu verkünden und ehrlich und aufrichtig mitzutragen, weil ich sie schlichtweg nicht mehr habe. Aber meine Träume von Veränderung müssen ja auch nicht die Veränderung der römisch-katholischen Kirche sein. Natürlich ist das alles sehr allgemein, aber ich bitte um Verständnis, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr dazu sage. Ich gehe nicht mit Ärger und Wut, sondern mit einer großen Hoffnung für mich und meine eigene Berufung. Ich will als Priester in der Altkatholischen Kirche tätig sein. Ich bitte alle um Verzeihung, die ich durch diesen Schritt enttäusche, verletze und verärgere — ich hatte einfach keine Kraft mehr. Ich wünsche Ihnen allen die Zuversicht und vor allem, dass sich erfüllt, was sie sich erträumen und erhoffen.

Am Ende hoffe ich aber auch, dass der Heilige Geist die Wege aller Kirchen zusammenführt im Bekenntnis des einen Gottes, der uns Vater, Sohn und Heiliger Geist ist. Möge Gott unsere Schritte in eine gute und gemeinsame Zukunft lenken.

Ihr Andreas Sturm

 

Ich habe diese Erklärung von Andreas Sturm, wenn auch mit großem Bedauern, mit sofortiger Wirkung angenommen und ihn zugleich von allen priesterlichen Aufgaben entbunden. Das ist mir persönlich äußerst schwer gefallen, habe ich doch mit Andreas Sturm, nachdem er auf meine Anfrage hin nach der Berufung seines Vorgängers Dr. Franz Jung zum Bischof von Würzburg das Amt des Generalvikars angenommen hatte, auf zutiefst vertrauensvolle Weise zusammengearbeitet. Nicht zuletzt in der langen Zeit meiner Erkrankung im letzten Jahr hat er, zusammen mit Weihbischof Otto Georgens, das Bistum mit großem Einsatz in seiner sympathischen und weltoffenen Art durch diese schwierige Phase geführt. Dafür bin und bleibe ich ihm zutiefst dankbar.

Insgesamt 20 Jahre lang hat Andreas Sturm überaus segensreich in unserem Bistum gewirkt: als Kaplan der Pfarrei St. Maria Landau und Jugendseelsorger des Dekanats Landau, als Referent für die Ministrantenseelsorge und geistlicher Leiter des KJG-Diözesanverbandes, als Diözesanpräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und Leiter der Abteilung Jugendseelsorge im Bischöflichen Ordinariat, als Pfarrer der Pfarrei Heiliger Ingobertus / St. Ingbert und Dekan des Dekanats Saarpfalz, und seit 10. Juni 2018 als Generalvikar.

Als Leiter der Bistumsverwaltung hat Andreas Sturm unserer Diözese wichtige und richtungsweisende Impulse gegeben: An erster Stelle möchte ich seinen umsichtigen Umgang mit dem Thema Missbrauch und sein entschiedenes Eintreten für Betroffene sexualisierter Gewalt im Raum der Kirche nennen. Mit aller Kraft hat er sich dafür eingesetzt, dass begangenes Unrecht umfassend aufgearbeitet wird, strukturelle Missbrauchs-Ursachen aufgedeckt und möglichst beseitigt werden und das Bistum wirksame Präventions- und Interventionsmechanismen etabliert. Ein ebenso wichtiges Anliegen war ihm, die Teilhabemöglichkeiten aller Gläubigen in der Kirche zu stärken. Dazu hat er vermehrt Laien, vor allem auch Frauen, in Leitungspositionen berufen und die Einrichtung der Diözesanversammlung als das synodale Gremium auf Bistumsebene vorangetrieben. Auch die Erarbeitung unserer Bistumsvision und der begonnene Strategieprozess tragen unverkennbar seine Handschrift. Damit hat er wesentlich dazu beigetragen, unser Bistum inhaltlich neu auszurichten und Schritte zur weiteren finanziellen Konsolidierung zu gehen. Auch hat er das Bistum mit Vorsicht und Augenmaß souverän durch die Zeit der Corona-Pandemie gesteuert.

Andreas Sturm hat aus meiner Sicht viel Positives in unser Bistum eingebracht mit seiner zupackenden und begeisternden Art und seinem leidenschaftlichen Einsatz für eine erneuerte, von Gott berührte und menschennahe Kirche, die alle Menschen in ihrer jeweiligen Lebenssituation ernstnimmt und für sie zum Segen wird.

Mit dem heutigen Tag findet eine Wegstrecke gemeinsam getragener Verantwortung ihren Abschluss. Andreas Sturm hat für sich eine persönliche Weg- und Richtungsentscheidung getroffen. Ich respektiere seine Entscheidung. Zugleich bedauere ich den Rücktritt von Andreas Sturm und sein Ausscheiden sehr und spreche ihm für alles, was er für unser Bistum getan hat, meinen tief empfundenen Dank aus. Für seinen weiteren Lebensweg wünsche ich ihm alles erdenklich Gute und Gottes reichen Segen!

Mir ist bewusst, dass der Rücktritt von Andreas Sturm und sein Ausscheiden aus dem Dienst der Diözese viele von Ihnen sehr bewegen wird. Auch an mir geht seine Entscheidung nicht spurlos vorbei. Ich verliere nicht nur meinen engsten Mitarbeiter, einen leidenschaftlichen Seelsorger und überaus kompetenten Leiter der Bistumsverwaltung, sondern auch einen priesterlichen Mitbruder und Weggefährten, der mir immer, gerade auch in der Zeit meiner Erkrankung, eine zuverlässige Stütze war. Betonen möchte ich, dass ich zwar die Gründe respektiere, die ihn zu diesem Schritt bewogen haben, dass ich sie jedoch so nicht teile. Ja, wir befinden uns in einer Zeit, in der überdeutlich wird, dass die Kirche sich von Grund auf erneuern muss. Aber wir befinden uns auch mitten in lebendigen

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Prozessen, die genau das engagiert thematisieren und, da bin ich mir sicher, die Kirche und ihr Handeln verändern, auch wenn es einzelne Rückschläge geben sollte. Ja, wir sind in aller Schwierigkeit und Herausforderung auf einem guten Weg in unserem Bistum und darüber hinaus. Denn nach meiner festen Überzeugung schenkt der Heilige Geist der Kirche auch heute — wie schon so oft in ihrer 2000jährigen, von Um- und Abbrüchen, aber auch von dynamischen Neuaufbrüchen geprägten Geschichte — jene Kraft zur Erneuerung, die nötig ist, um Wege aus der gegenwärtigen Krise der Kirche zu finden. Ebenso vertraue ich darauf, dass der Synodale Weg, den die deutschen Bischöfe zusammen mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken gehen, wie auch der weltkirchliche synodale Prozess, den Papst Franziskus initiiert hat, wichtige Schritte auf dem Weg zur notwendigen Erneuerung sind. An diesem Weg werden wir mit großer Entschlossenheit festhalten. Ich habe das in meinem Schreiben an die Gläubigen im Februar bereits deutlich zum Ausdruck gebracht. Wir werden uns auch in Zukunft mit Nachdruck für das Gelingen des Synodalen Weges wie auch des Visions- und Strategieprozesses in unserem Bistum einsetzen. Das Anliegen einer menschenfreundlichen, geschlechtergerechten und angstfreien Kirche, für das sich Andreas Sturm immer besonders stark gemacht hat, behält dabei seine Wichtigkeit.

Damit verbinde ich die Bitte an Sie alle, weiter nach Kräften mitzuhelfen, dass unsere Kirche — mit den Worten unserer Bistumsvision — immer mehr zu einem Segensort wird: Zu einem Ort, an dem Menschen von der Menschenfreundlichkeit Gottes berührt und zum Einsatz für eine friedlichere und gerechtere Welt bewegt werden.

Mit diesem Schreiben will ich Ihnen zugleich mitteilen, dass ich mit sofortiger Wirkung Regens Markus Magin zum neuen Generalvikar unseres Bistums ernennen werde. Ich danke ihm für seine Bereitschaft, dieses verantwortungsvolle Amt in dieser schwierigen Zeit anzutreten. Mit ihm übernimmt jemand die Leitung der Bischöflichen Verwaltung, der sich an seinen bisherigen Wirkungsorten als Kaplan, Pfarrer und seit 2009 als Regens des Bischöflichen Priesterseminars / Pastoralseminars für das Bistum Speyer durch sein breites theologisches Wissen, seine tiefe geistliche Verwurzelung und sein großes Organisations- und Kommunikationstalent ausgezeichnet hat. Bitte bringen Sie ihm das gleiche Vertrauen entgegen wie mir und unterstützen Sie ihn genauso wie seinen Vorgänger.

Mit der Bitte um Ihre Begleitung und Ihr Gebet — für unseren scheidenden Generalvikar Andreas Sturm, für seinen Nachfolger wie auch für mich und unser ganzes Bistum — bin ich

Ihr

+ Dr. Karl-Heinz Wiesemann

Bischof von Speyer