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Bischof Wiesemann erteilt drei Diakonatsbewerbern die Admissio

Feierlicher Gottesdienst im Priesterseminar St. German in Speyer – Diakonat seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil wieder ein eigenständiges Weiheamt

v.l.: Spiritual Martin Seither, Regens Markus Magin, Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann, die Diakonatsbewerber Steffen Dully, Achim Stein und Paul Beyer sowie Diözesanreferent Diakon Mathias Reitnauer.

Speyer. Drei Diakonatsbewerber haben im Rahmen eines Pontifikalamtes in der Kirche des Priesterseminars St. German in Speyer durch Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann die Admissio erhalten. Damit wurden sie feierlich als Weihekandidaten für den Diakonat aufgenommen. Die Zulassung bekamen Achim Stein (Pfarrei Heilige Elisabeth, Grünstadt), Paul Bayer (Pfarrei Heiliger Pirminius, Contwig) und Steffen Dully (Pfarrei Heiliger Bruder Konrad, Martinshöhe).

Wie bereits in der Anfangszeit der Kirche ist der Diakonat seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) wieder ein eigenständiges Weiheamt. Heute gibt es sowohl die ständigen Diakone - oft verheiratete Männer und Familienväter - als auch Diakone, die sich in einem rund ein Jahr dauernden zeitlichen Diakonat auf die Priesterweihe vorbereiten. Der Diakon trägt eine besonders Verantwortung für Menschen, die auf die Hilfe der Gemeinde angewiesen sind. Zu seinen Aufgaben gehört beispielsweise die Unterstützung von Jugendlichen, Paaren und Familie, Alten und Kranken sowie Menschen in schwierigen Situationen. Darüber hinaus ist er bestrebt, die Gemeinde für menschliche Not zu sensibilisieren und zur Mithilfe anzuregen.

Weitere Informationen:

https://www.bistum-speyer.de/aktiv-werden/berufung-und-berufe/berufe/diakone/

Text und Foto: is; Fotograf: Klaus Landry