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Bischof Wiesemann bei Gedenkveranstaltung in Metz

Erinnerung an das Kriegsende vor 100 Jahren

Speyer/Metz. Auf Einladung von Bischof Jean-Christophe Lagleize aus Metz wird der Speyerer Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann am 11. November in der Hauptstadt des französischen Départements Moselle an der Feier zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren teilnehmen. „Die deutsch-französische Versöhnung ist der Grundstein für den Frieden und den Wohlstand in unserem Land. Das Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges mit seinen unzähligen Toten gerade hier im Herzen Europas, im Grenzbereich zwischen Deutschland und Frankreich, erinnert an das große Leid, welches dieser Versöhnung vorausgegangen ist“, so Bischof Wiesemann.

Die Gedenkveranstaltung in Metz beginnt um 10 Uhr auf dem Paradeplatz der Stadt. Um 11.15 Uhr wird in der gotischen Kathedrale Saint-Étienne ein Gedenkgottesdienst gefeiert, bei dem Bischof Wiesemann konzelebriert.

Am 11. November 1918 unterzeichneten Alliierte und Deutsche in einem Eisenbahnwaggon im Wald von Compiègne bei Paris ein Waffenstillstandsabkommen, mit dem der Erste Weltkrieg beendet wurde. Der über vier Jahre andauernde Krieg kostete rund 17 Millionen Menschen das Leben und auch nach Kriegsende litten zahlreiche Kriegsbeteiligte an den Folgen. Text: is; Foto: pem