Ein Zeichen gegen Rechts

17. Charity-Dinner zugunsten der „Raum der Namen“ Spendenkampagne und Preisverleihung für Zivilcourage gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, kurz Holocaust-Mahnmal

Berlin. Unter dem Motto „Nie aufhören anzufangen! Ein Zeichen setzen gegen Rechts!“ findet am 23. November 2023 im Berliner Hotel Adlon das 17. Charity-Dinner zugunsten der Spendenkampagne für den „Raum der Namen“ statt. Der "Raum der Namen" bietet durch Hör-Biografien eine eindrucksvolle Möglichkeit, den
ermordeten Juden ihre Namen zurückzugeben und deren Schicksale zu ehren.

Gemeinsam mit der Jüdischen Gemeinde zu Berlin verleihen die Veranstalter den „Preis für Zivilcourage – Gegen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus“ in Höhe von 4.000 Euro an die Lehrkräfte Laura Nickel und Max Teske aus Burg sowie Pfarrer Pellio aus Spremberg, für ihr mutiges und entschlossenes Engagement gegen Rechtsextremismus und die erfolgreiche Gründung des Bündnisses „Schule für mehr Demokratie“.

Die Einladenden sind erneut Lea Rosh, 1. Vorsitzende des Förderkreises Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V., Bundestagspräsidentin Bärbel Bas, Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Denkmal, und Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal. Mit den Erlösen aus vorherigen Dinnern konnten bereits etwa 13.000 Biografien von ermordeten jüdischen Kindern, Frauen und Männern erstellt und im „Raum der Namen“ präsentiert werden.

Dieses Jahr ist das Spendendinner insbesondere dem Gedenken der ermordeten Juden aus Südosteuropa gewidmet, wobei der Fokus auf den tragischen Ereignissen in
Griechenland liegt, wo über 80 Prozent der jüdischen Bevölkerung, rund 60.000 Menschen, von der SS ermordet wurden. Die Bedeutung der fortlaufenden Arbeit im „Raum der Namen“ ist unermesslich. Es wird dringend um weitere Spenden gebeten, um die Erstellung weiterer Hör-Biografien zu finanzieren, deren Kosten mittlerweile rund 150 Euro pro Biografie betragen.

Die Abendveranstaltung repräsentiert einen gesellschaftlichen Höhepunkt in der Hauptstadt, bei dem jährlich hochrangige Gäste aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Kultur
und Gesellschaft zusammenkommen. Als besonderes Highlight dürfen die Anwesenden in diesem Jahr den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Herrn Kai Wegner und Frau Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag, begrüßen. Der Regierende Bürgermeister von Berlin wird beim 17. Charity Dinner die traditionelle Tischrede halten. Frau Dr. Marie-Agnes Strack- Zimmermann wird ebenfalls eine Ansprache an die Gäste des Abends richten.

Der Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V. möchte durch das Gedenken und die Mahnung an die Ermordung europäischer Juden während der Nazizeit
zur Förderung demokratischer Gesinnung, allgemeiner politischer Bildung, der Völkerverständigung und des Schutzes von Minderheiten beitragen. Weiterhin setzt sich der
Förderkreis gegen Antisemitismus, Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit ein und engagiert sich für die Einhaltung der Menschenrechte, der Demokratie, der Freiheit und der Völkerverständigung.

Über Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V.: Der Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V. setzt sich für die
Bekämpfung von Antisemitismus und Rechtsradikalismus ein, und fördert demokratische Werte sowie die Erinnerung an die Holocaust-Opfer. Das zentrale Denkmal für die
ermordeten Juden Europas in Berlin, eröffnet am 10. Mai 2005, dient als zentrale Holocaustgedenkstätte Deutschlands und erinnert an die bis zu sechs Millionen jüdischen
Opfer des Holocaust. Es umfasst das von Peter Eisenman entworfene Stelenfeld und den unterirdischen Ort der Information. Der Förderkreis engagiert sich für die Erhaltung dieser bedeutenden Gedenkstätte und setzt sich aktiv gegen jegliche Formen der Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit ein.

Weitere Informationen:
holocaust-denkmal-berlin.de
www.stiftung-denkmal.de

Text und BIld: macheete | Büro für PR & Digitales

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