Berührende und zugleich beschämende Worte

Der 09. November ist kein Tag wie jeder andere, der 09. November ist ein Tag des Gedenkens, der Entschuldigung, aber auch der klaren Worte für die Zukunft unseres Landes

Sabrina Albers

Axel Elfert

Stefanie Seiler

Gut besuchte Veranstaltung 2023

Yoram und Ofra Millo bei Ihrem Besuch 2018 in Speyer

Speyer. Wenn man sich die derzeitige "Weltlage" anschaut, muss man wohl zu einer ernüchternden Erkenntnis kommen: Wir Menschen haben aus der und unserer Geschichte nichts gelernt - im Gegenteil.

Es ist richtig und wichtig, an einem Tag wie dem 09. November zu gedenken und zu mahnen. Aber reicht das? Axel Elfert vom DGB Stadtverband Speyer hat, wie auch in den Jahren zuvor, mit drastischen Worten über "die braune Brut" gesprochen. Jeder seiner Sätze sollte von Demokraten unterschrieben werden.

Aber reicht einmal im Jahr am 09. November? Machen wir uns nichts vor, die rechten Andersdenkenden sind mitten unter uns. Versuchen täglich mit ihrem oft wohlklingenden "Gesäusel" unbedarfte Bürger auf ihre Seite zu ziehen. Leider gelingt dies noch immer zu oft, wie den Umfrageergebnissen für die AfD & Co. zu entnehmen ist.

Auch Deckmäntelchen, die harmlos klingen wie "Wählergruppe", können über die wahren Absichten nicht hinweg täuschen. Mit gesetzlicher und finanzieller Hilfe den Staat - der sie teilweise über das Bürgergeld ernährt - mit allen Mitteln zu vernichten. Und dann? Dokumentationsmaterial über deren Feinde, nämlich uns den Demokraten, wird in Videoaufnahmen fleißig gesammelt.

Axel Elfert hat zu Recht auf die Kommunalwahlen 2024 hingewiesen. Geben wir diesen ewig Gestrigen keine Stimme. Machen wir denen täglich klar, dass wir sie nicht mögen und mit allen rechtstaatlichen Mitteln gegen sie vorgehen werden.

Antisemitismus und Rassismus haben in unserer Stadt keinen Platz

Diese Aussage nahm einen zentralen Platz in der großartigen Rede der Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler ein. Wir halten ihre Ausführungen für klar und deutlich, sodass kein Spielraum für Irritationen oder Interpretationen bleibt.

Stefanie Seiler hat uns freundlicherweise Ihre Rede zur Veröffentlichung zu Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!

Rede von Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler anlässlich der Gedenkveranstaltung des DGB zur Reichspogromnacht am 9. November 2023

- Es gilt das gesprochene Wort -

Sehr geehrter Herr Elfert, sehr geehrter Herr Dr. Becker, sehr geehrte Frau Nikiforova, meine sehr verehrten Damen und Herren,

auf die Frage eines Journalisten, ob auch sie nach der Reichspogromnacht wussten, dass sie als jüdische Familie nicht mehr in Deutschland bleiben konnten, antwortete die Holocaust-Überlebende Margot Friedländer, die vor vier Tagen 102 Jahre alt wurde, wie folgt:

„Mein Vater fühlte sich – die ganze Familie – sehr deutsch, wir war natürlich in Deutschland geboren. Mein Vater hat im Ersten Weltkrieg für Deutschland gekämpft, hat einen Bruder für Deutschland verloren. Er war hoch ausgezeichnet mit Verwundetenabzeichen und dem Eisernen Kreuz zweiter Klasse. Meine Mutter hatte einen Bruder, der für Deutschland im Krieg gefallen ist. Mein Vater sagte immer, sie meinen uns nicht.

Wie konnte er sich so irren!“

Margot Friedländer ist in Berlin aufgewachsen. Sie wurde als Jüdin verfolgt und tauchte Anfang 1943 in Berlin unter. Während ihr Bruder Ralph und ihre Mutter ermordet wurden, überlebte sie versteckt in der Hauptstadt. Nach etwa einem Jahr aber wurde sie dann doch von den Nazis gefasst und ins Getto Theresienstadt verschleppt. Auch dieses KZ hat sie überlebt.

Für sie sowie für die meisten deutschen Jüdinnen und Juden war der 9. November 1938 ein Wendepunkt. Denn auch wenn es in den Monaten zuvor schon zu Übergaben von Synagogen kleinerer Gemeinden an „arische" Besitzer kam und bereits im Sommer 1938 Synagogen in München, Nürnberg und Dortmund zerstört wurden, war das, was nun kam so schrecklich und grausam, dass es viele nicht wahrhaben wollten, nicht wahrhaben konnten.

Wie die Familie von Margot Friedländer, so fühlten sich die Jüdinnen und Juden in Deutschland nicht anders als andere deutsche Staatsbürgerinnen und deutsche Staatsbürger. Wieso auch? Viele von Ihnen hatten im Ersten Weltkrieg für Deutschland gekämpft und nun waren sie es, die zur Zielscheibe wurden und nicht mehr gewollt waren.

Es wurde deutlich, dass Nazi-Deutschland Jüdinnen und Juden nicht nur ausgrenzen, sondern auslöschen wollte. Und es wurde offenkundig, was das menschenverachtende Ziel des nationalsozialistischen Regimes war.

91 Menschen wurden unmittelbar in dieser Nacht ermordet, in den Tagen und Wochen danach starben viele weitere an den Folgen der schweren körperlichen Misshandlung oder nahmen sich in ihrer Verzweiflung das Leben. Unter den 1.200 Gebetshäuser und Synagogen, die niedergebrannt wurden, war auch die 101 Jahre alte neuzeitliche Synagoge in Speyer. Zahlreiche Geschäfte auf der Maximilianstraße wurden zerstört und der jüdische Friedhof wurde geschändet. Das Grauen, es war auch hier in unserer Stadt angekommen und sichtbar. Und das obwohl jüdisches Leben bereits seit dem Mittelalter in Speyer präsent war.

Mit der Zerstörung der Speyerer Synagoge und der Unterstützung der Bevölkerung für diesen Akt des blinden Hasses wurde den Jüdinnen und Juden deutlich gemacht, dass sie nicht mehr als Teil der Stadtgesellschaft angesehen wurden und es war der Beginn der Entmenschlichung von aktiven Bürgerinnen und Bürgern der deutschen, der Speyerer Gesellschaft.

Diese Entmenschlichung, diese Menschenverachtung bahnte sich ab diesem 9. November 1938 ihren Weg und leitete dasdunkelste Kapitel unsere Geschichte ein. Von den 60 im Oktober 1940 noch in Speyer lebenden jüdischen Menschen wurden 51 am 22. Oktober desselben Jahres nach Gurs in Südfrankreich deportiert. Danach gab es in Speyer keine jüdische Gemeinde mehr. Es dauerte Jahrzehnte, bis jüdisches Leben in unserer Stadt wieder sichtbar wurde.

Am heutigen Tag gedenken wir der Reichspogromnacht und allen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die unter der faschistischen, menschenverachtenden NS-Diktatur gelitten haben, enteignet, vertrieben, entmündigt und ermordet wurden. Wir bitten Sie und Ihre Nachfahren um Verzeihung für etwas, das nicht verziehen werden kann und aus dem wir deshalb für immer unsere Lehren zu ziehen haben.

Das ist allen voran, der aktive, fortlaufende Kampf gegen Antisemitismus und das Eintreten immer dann, wenn antisemitische Äußerungen und Taten in unserer Stadt und unserem Land geschehen. Dabei sind wir alle gefordert! Alle Speyrerinnen und Speyerer sowie alle Demokratinnen und Demokraten. Wir sind gefordert uns gegen jegliche Form des Extremismus zu stemmen und menschenverachtenden Tendenz mit klarer Haltung zu begegnen.

Es schmerzt mich daher sehr, wenn ich höre, dass auch heute wieder Jüdinnen und Juden Angst haben, auf der Straße hebräisch zu sprechen, ihre Kinder in die jüdische Kita zu bringen oder die Kippa zu tragen. Es schmerzt mich, dass Jüdinnen und Juden sich in diesen Tagen an 1938 erinnert fühlen und Familientraumata plötzlich wieder lebendig werden.

Als Oberbürgermeisterin, als Bürgerin dieser Stadt, als Ehefrau und Mutter bin ich am heutigen Tag daher in Gedanken, bei all jenen Jüdinnen und Juden, die geliebte Familienmitglieder verloren haben und die unter der Nazi-Herrschaft unmenschliches Leid erfahren mussten.

Und ich bin bei all jenen, die sich auch heute 85 Jahre nach der Reichspogromnacht nicht mehr zu 100 Prozent in Deutschland sicher fühlen. Es beschämt mich, dass dem so ist.

Denn jüdisches Leben gehört zu Deutschland und gehört zu Speyer – ohne wenn und ohne aber und wir müssen und werden es schützen!

Am heutigen Tage denke ich aber auch an unsere israelischen Freundinnen und Freunden in unserer Partnerstadt Yavne, deren Leben aus den Angeln geworfen wurde. An die Menschen, die infolge des bestialischen Angriffs der Terrororganisation Hamas unermessliches Leid erfahren haben, die geliebte Menschen betrauern oder noch immer nicht wissen, wohin ihre Liebsten verschleppt wurden oder ob sie überhaupt noch am Leben sind.

Wir stehen an der Seite unserer israelischen Freundinnen und Freunden, an der Seite aller Jüdinnen und Juden. Allen voran unserer Jüdischen Kultusgemeinde der Rheinpfalz, die ebenfalls Angriffe fürchtet und die wir mit allen Mitteln schützen müssen. Sie gehören zu unserer Stadt, die Synagoge gehört zu unserer Stadt und wir stehen solidarisch an ihrer Seite.

Wir stehen für Frieden und Freiheit und für Menschlichkeit, die zwischen 1933 und 1945 bereits einmal verloren gegangen ist - mit schrecklichen Folgen für die jüdische Bevölkerung, für Sinti und Roma, für Menschen mit Behinderung und viele mehr, die nicht in das Schema nationalistischer Wahnvorstellungen gepasst haben.

Was wir 1938 hätten tun müssen, ist heute unsere menschlichste Pflicht: wir müssen gegenhalten und unsere freiheitlich demokratische Grundordnung verteidigen, in der Toleranz und das friedliche Miteinander der Religionen die Basis unseres Zusammenlebens sind.

Antisemitismus und Rassismus haben in unserer Stadt keinen Platz und das gilt für alle, die hier leben! Unsere Antwort auf Antisemitismus muss eine klare Haltung sein und kein Rassismus gegen Muslime oder andere Gruppen. Denn beide nähren sich aus der gleiche Quelle. Sie wollen andere Menschen entmenschlichen, auszugrenzen, diskriminieren oder gar auslöschen. Und diese Entmenschlichung kann nie die Antwort sein, im Gegenteil sie wird nur für noch mehr Hass und Angst in unsere aller Leben führen.

Umso mehr dürfen wir nicht wegsehen und müssen uns dafür einsetzen, dass das Menschliche zählt. Entsprechend froh bin ich auch, dass heute so viele hier sind und genau das tun. Wir zeigen Menschlichkeit und Mitgefühl und wir setzen ein deutliches Zeichen gegen jeglichen Extremismus, gegen Faschismus, Rassismus und insbesondere gegen Antisemitismus.

Mein Dank geht an Sie alle, dass Sie hier sind und dieses Zeichen aussenden. Danke auch an den DGB, dass er wie in jedem Jahr das Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht wachhält und die Veranstaltung organisiert.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit unserer Geschichte, das Erinnern an die Unmenschlichkeit des 9. November 1938 ist wichtig und wird nie aufhören. Auch und gerade in diesen Tagen. Weder gegen Jüdinnen und Juden noch gegen Menschen anderer Religion, Hautfarbe oder Herkunft darf sich dieser Hass wieder Bahn brechen. Nie wieder heißt nicht nur von nie wieder sprechen, sondern auch dafür zu sorgen, dass sich jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger nie wieder so unsicher und unmenschlich wie 1938 fühlen.

Und das heißt auch, sich klarzumachen, dass Antisemitismus nichts ist, was es jetzt wieder gibt. Sondern dass es leider etwas ist, was es schon immer in unserer Gesellschaft gab und wir deshalb noch aktiver und klarer sein müssen, wenn es darum geht, Antisemitismus zu erkennen, ihn zu benennen und sich ihm entgegenzustellen. Das sind wir den Speyerer Jüdinnen und Juden schuldig und dass ist oberste Pflicht von uns Demokratinnen und Demokraten, von uns Menschen, die für Menschlichkeit stehen.
 

Denn wie Margot Friedländer, die mit 88 Jahren nach Deutschland zurückkehrte und seither wichtige Aufklärungsarbeit betreibt, treffend sagt:

„Wir sind alle gleich – es gibt kein christliches, muslimisches, jüdisches Blut. Es gibt nur menschliches Blut. Wir kommen alle auf diese Art und Weise auf diese Welt. Wir sind Menschen, nichts anderes. Seid doch Menschen!“

Vielen Dank!

Sabrina Albers vom BÜNDNIS FÜR DEMOKRATIE UND ZIVILCOURAGE SPEYER pflegt nachwievor Kontakte nach Israel und hat in den folgenden Zeilen an das Schicksal der alteingesessenen Famile Dreyfuss erinnert. Deren Nachkommen Efraim Millo starb 1996 in Jerusalem. Sein Sohn Yoram und seine Schwiegertochter Ofra leben beide in Israel. Im Jahre 2018 besuchten Sie Speyer. Artikel am Ende dieser Ausführungen.

»Vergesst ihn nicht diesen Boden, unsere alte Gemeinde, was immer auch kommen möge, bewahrt das Erinnern … Wir grüßen euch über die Ferne und bleiben mit Euch verbunden durch Räume und Zeiten.«

(abschließende Worte der Festschrift zum 100-jährigen Bestehen der Synagoge zu Speyer, 1937)

Stellvertretend für unsere jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die in der NS-Zeit verfolgt, entrechtet, vertrieben, deportiert, und/oder ermordet wurden, lassen wir die Nachkommen zweier Familien selbst zu Wort kommen.

Franz Mühlhauser wurde 1912 geboren und konnte im November 1938 aus Speyer fliehen und als Efraim Millo in Israel eine neue Existenz aufbauen. Von seiner Familie gelingt auch seiner ältesten Schwester Stephanie (*1909) und seinem jüngeren Bruder Ernst (*1913) 1938 die Flucht aus Speyer. Beide gingen in die USA. Die restliche Familie konnte Speyer nicht verlassen.

Efraims Enkel Ori Millo dazu:

»… Die Familie meines Großvaters ist nicht mit ihm geflohen. Seine Eltern Marie und Albert sowie seine 22-jährige Schwester Klara blieben in Speyer, in der Hoffnung, später wieder vereint zu werden. Marie war Teil der Familie Dreyfuss, einer Familie, die sehr stark am Stadtleben beteiligt war. Albert, der im schwäbischen Krumbach geboren und aufgewachsen ist, integrierte sich schnell. Er war sehr engagiert und wurde zum Vorsitzenden des Synagogenvorstandes gewählt. Der Synagoge, auf deren Ruinen wir jetzt stehen. Maries Vater Sigmund Dreyfuss gehörte einer großen und alteingesessenen Familie in Speyer an und führte in der Maximilianstraße 38 das erfolgreiche Textilgeschäft ›M. Dreyfuss & Söhne‹. Am 22. Oktober 1940 wurden Marie, Albert und Klara aus Speyer deportiert. Maries Schwester Hedwig und ihr Mann Jacob wurden ebenfalls wie alle Juden aus Rheinland-Pfalz deportiert. Zuerst ins Lager Gurs; im August 1942 wurden sie in Auschwitz ermordet. Sigmund gelang in der Nacht des Novemberpogroms die Flucht aus Speyer. Im Alter von 83 Jahren fand er sich alleine in Wiesbaden wieder. Sigmund nahm sich am Tag vor seiner geplanten Deportation in das Lager Theresienstadt das Leben.

« Efraim Millo stirbt 1996 in Jerusalem. Sein Sohn Yoram und seine Schwiegertochter Ofra leben beide in Israel. Sie haben zwei Söhne und Enkelkinder. Seit dem Terroranschlag der Hamas am Samstag, 7. Oktober 2023, müssen sie sich immer wieder in ihrem Schutzraum in Sicherheit bringen. Der weltweit ansteigende Antisemitismus besorgt die Familie sehr.

Nofi Katz ist die Urenkelin des aus Speyer stammenden Ehepaar Lazarus und Karolina Scharff. Ihre Mutter Else Gertrud und ihr Vater Miron Goldstein (später Mironescu) fliehen 1937 nach Rumänien und später nach Israel. Lazarus Scharff stirbt am 10. November 1940 im Internierungslager Camp de Gurs, auch seine Töchter Frieda (*1883) und Emma (*1884) überleben die Shoah nicht. Frieda wird im August 1942 nach Auschwitz deportiert und ermordet. Emma wird 1941 nach Minsk deportiert und dort erschossen. Nofis Mutter Else Gertrud kommt nach dem Krieg nach Deutschland, um sich um die Rückerstattungsverfahren zu kümmern. Nachdem diese scheitern, nimmt sie sich 1954 das Leben. Stav Katz, der Enkel von Nofi Katz schildert, wie es ihr seit Samstag, 7. Oktober 2023 geht:

»Meine Großmutter Nofi, die im Gegensatz zu den meisten ihrer Familienangehörigen die Shoah überlebt hat, ist nun gezwungen, erneut mit einem Nachrichtenzyklus zu leben, in dem es um die Zerstörung ganzer jüdischer Gemeinden allein aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit geht. Ich kann Euch gar nicht sagen, was für ein tiefes Trauma es in ihr auslöst ... sie weint jetzt schon seit Wochen. Wir werden das in unserem Heimatland überwinden, aber wir können nicht überwinden, was auf der ganzen Welt passiert – Das muss die Welt lösen.«

Nie wieder ist jetzt!

Unser Artikel: Yoram und Ofra Millo waren 2018 in Speyer - Verkehrsverein beschenkt Nachkommen der Speyerer Familie Dreyfuss

Text: Peter Müller; Foto: pem

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