Schwerd-Preis 2021 durch den Lions-Club Speyer vergeben

Zum 22. Mal hat der Serviceclub in Zusammenarbeit mit Speyerer Schulen Schüler zur Auszeichnung ausgewählt, die sich nicht nur durch herausragende Leistungen in schulischer Hinsicht eine Anerkennung verdient haben.

Helen Staiger ist unter anderem als Stammkurs- und Schülersprecherin, in der Stadtschülervertretung, Schüler-Nachhilfe, der Kinderbetreuung im Sportverein sowie als Ministrantin aktiv.

Tabea Roth engagiert sich im Projekt Schüler unterrichten Schüler, der Sommerschule für Schwächere, nimmt Chinesisch-Unterricht, besucht die Juniorakademie der Stiftung Bildung und Begabung und beteiligt sich an Wettbewerben für Fremdsprachen und Politische Bildung.

Theresa Mohr (Nikolaus-von-Weis-Gymnasium)

Joana Brachetti (Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium)

Mareike Hildebrandt (Hans-Purrmann-Gymnasium)

Elizabeth Schatz vom Pfalz-Kolleg

Speyer. Eine klare weibliche Dominanz prägt die Vergabe des 22. Friedrich-Magnus-Schwerd-Preises durch den Lions-Club Speyer – neben der Tatsache, dass die Jury um Dr. Günter Kirchberg erneut zu ihrem großen Bedauern auf  persönliche Auswahlgespräche Corona-bedingt verzichten musste. Zumindest durften Kirchberg, Kenan Deniz, Henning Vollrath und Präsident Alexander Schmidt anhand der Bewerbungsunterlagen feststellen, dass die Pandemie bei den sechs Preisträgerinnen und dem Preisträger überragende schulische Leistungen ebenso wenig verhindert hat wie soziales Engagement und ein breites außerschulisches Betätigungsfeld vor allem im musischen und wissenschaftlichen Bereich.

„Mit solchen jungen Leuten kann man beruhigter in die Zukunft schauen“, kommentiert Günter Kirchberg die Profile der Ausgewählten, die von deren Schulen beim Serviceclub eingereicht wurden. Die hochqualifizierten Schülerinnen und Schüler zeichneten sich durch Bestnoten ebenso aus wie durch Einsatz in Arbeitsgemeinschaften, in der Schülermitverantwortung sowie in Vereinen oder in der Kirche. Ihre vielversprechenden Leistungen qualifizierten sie als "Zukunftsträger", sei die Jury überzeugt.

Umso mehr schmerze die Lions, dass sie für die 22. Vergabe des Schwerd-Preises,  mit dem der Club besonders leistungsstarke und engagierte Schüler der Sekundarstufe II an Speyerer Schulen durch Preisgelder fördert, nicht im Gespräch kennenlernen konnten, sondern auf der Grundlage der Schulgutachten und Zeugnisse entscheiden mussten. Die Anerkennung soll die Preisträger bei ihrem erhöhten Finanzbedarf für Bücher, Computer, Programme und anderes unterstützen. Schon im vergangenen Jahr hatte die geplante große Feierstunde unter dem Motto „20 Jahre Schwerd-Preis des Lions- Clubs“, zu der auch ehemalige Preisträger kommen sollten, ausfallen müssen.

Die höchste Fördersumme mit jeweils 500 Euro erkannte die Jury Helen Staiger vom Edith-Stein-Gymnasium und Tabea Roth vom Gymnasium am Kaiserdom zu. Helen Staiger ist unter anderem als Stammkurs- und Schülersprecherin, in der Stadtschülervertretung, Schüler-Nachhilfe, der Kinderbetreuung im Sportverein sowie als Ministrantin aktiv. Tabea Roth engagiert sich im Projekt Schüler unterrichten Schüler, der Sommerschule für Schwächere, nimmt Chinesisch-Unterricht, besucht die Juniorakademie der Stiftung Bildung und Begabung und beteiligt sich an Wettbewerben für Fremdsprachen und Politische Bildung.

Die drei zweiten Preise (350 Euro) gehen an Mareike Hildebrandt (Hans-Purrmann-Gymnasium), Joana Brachetti (Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium) und Theresa Mohr (Nikolaus-von-Weis-Gymnasium). Mareike Hildebrandt ist in der AG Zivilcourage und Schulsanitäterin tätig, war als Betreuerin in einem Kindersegelcamp und spielt im Schulorchester. Joana Brachetti hat sowohl in der Grundschule als auch in der Mittelstufe eine Klasse übersprungen und tut sich durch Unterstützung anderer Schüler sowie als Karate-Trainerin hervor. Ihre Schule beschreibt sie als „sehr zuverlässig und hilfsbereit“. Theresa Mohr ist am „Niki“ Teammitglied der Streitschlichter und der AG Theater. Den Unterricht fördert sie durch freiwillige Referate und Ausarbeitungen, als Autorin verfasst sie Gedichte und Kurzgeschichten.

Zwei dritte Preise gehen an Elizabeth Schatz vom Pfalz-Kolleg und Sebastian Lacher von der Johann-Joachim-Becher-Schule. Elizabeth Schatz fördert am Kolleg das soziale Miteinander und hilft leistungsschwächeren Schülern. Sebastian Lacher begann eine Ausbildung zum KfZ-Mechatroniker, wechselte dann ans Berufliche Gymnasium in der Fachrichtung Wirtschaft. Er ist aktiv als Kurssprecher, hilft  Mitschülern und bei der Impfaktion von Prof. Gerald Haupt, bei der Heimerziehungspflege und ist DLRG-Rettungsschwimmer. Die Preisträger haben ihre Verleihungsurkunden und Schecks jeweils per Post erhalten. Beides soll sie motivieren, weiterhin Herausragendes zu leisten, teilte der Club ihnen mit.

Text und Bild: Lions-Club Speyer