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Rotary Speyer rüstet sich für künftige Aufgaben

Ute Bahrs bilanziert ein bewegtes Jahr – Clemens King übernimmt die Präsidentschaft

Präsidentenwechsel bei Rotary Speyer: Die Amtskette wechselt von Ute Bahrs zu Clemens King.

Speyer. Als ein Highlight am Ende ihrer Präsidentschaft hob Ute Bahrs hervor, dass „es nach über 25 Jahren wieder einen Rotaract Club in Speyer gibt“. Die Präsidentin des Rotary Clubs Speyer zeigte sich glücklich, dass trotz der Corona-Krise in ihrem Amtsjahr „viele wichtige Projekte“ stattfinden konnten. Am Montag gab sie im Hotel Löwengarten die Amtskette weiter: Clemens King, Leitender Regierungsdirektor a.D., tritt die Präsidentschaft mit Beginn des rotarischen Jahres am 1. Juli an.

Sie sei stolz darauf, dass die 72 Mitglieder des Rotary Clubs in ihrem Präsidentenjahr insgesamt 52.000 Euro für lokale und internationale Projekte aufbrachten, sagte Ute Bahrs. Davon entfielen rund 26.000 Euro aus den Weihnachtsmärkten und der Weihnachtsspende auf die Interkulturelle Woche, die Kindertagesstätte in Heiligenstein, die Stadtbibliothek Speyer, die Mediathek Römerberg, den Verein Zwanzig10, das Frauenhaus Speyer und den Speyer-Kultur-Support. 14.000 Euro aus dem Galakonzert gingen an das Kinderprojekt Abrahams Zelt in Palästina, rund 7000 Euro an die rotarische Familienplanung in Afrika und 1000 Euro an den Kampf gegen Kinderlähmung.

Wie Ute Bahrs weiter erklärte, liege der Rotary Club Speyer mit seinem sozialen und kulturellen Engagement seit Jahren über dem durchschnittlichen Ergebnis der südwestdeutschen Clubs. Sie sei dankbar dafür, dass „in diesem ungewöhnlichen Jahr“ niemand im Club sowie im persönlichen und beruflichen Umfeld an Corona erkrankt sei. Noch vor einem Jahr habe sie „bei Frühjahr 2020“ an eine Vielzahl rotarischer Ereignisse – vom Studierendenaustausch bis zum Freundschaftstreffen mit dem italienischen und dem französischen Partnerclub in Stuttgart – gedacht. Viele Vorhaben seien ausgefallen, und der Club habe seine wöchentlichen Meetings sehr schnell online realisiert.

Clemens King, der von Ute Bahrs die Amtskette übernahm, dankte der scheidenden Präsidentin für das große Engagement, die vielen Ideen und die integrative Kraft, mit der sie den Club durch ein schwieriges rotarisches Jahr geführt habe. „Bei Corona gibt es leider selten einen Plan B“, sagte King. So stünden auch in seinem Amtsjahr 2020/21 alle traditionelle Veranstaltungen – selbst das große Galakonzert im Januar – unter Corona-Vorbehalt. Der Club müsse sich auf das Machbare beschränken. Zum einen würden die nun wieder möglichen Treffen auch künftig online übertragen, zum andern sei die finanzielle Unterstützung sozialer und kultureller Belange auch künftig möglich.

Ein besonderes Anliegen seiner Präsidentschaft sei daher die Verstärkung der Mitgliedschaft mit Blick auf die künftigen Aufgaben des Clubs. Als einen Baustein hierzu sehe er den neuen Rotaract Club an, der schon 13 engagierte junge Leute im Alter von 17 bis 30 Jahren zähle, sagte King.

Text: Rotary Clubs Speyer; Foto: Rotary/Klaus Venus