Zum Hauptinhalt springen

Jetzt ist Schluss mit Lustig

Sanierung des Historischen Museums der Pfalz muss dringend in Angriff genommen werden

v.l.n.r. Verwaltungsleiter Gerhard Bossert, Direktor Dr. Alexander Schubert, Bürgermeisterin Monika Kabs, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Historisches Museum der Pfalz Werner Schineller, CDU-Landtagsabgeordnete Marion Schneid und Michael Wagner

Speyer. Kein Verständnis für die jahrelangen Verzögerungen bei der Sanierung des Historischen Museums der Pfalz in Speyer haben die CDU-Landtagsabgeordneten Michael Wagner aus Speyer und Marion Schneid aus Ludwigshafen. Seit sechs Jahren kann der Museumsneubau  nicht mehr für Ausstellungen genutzt werden. Seit Jahren dringt Waser in den Neubau ein, an vielen Stellen breitet sich inzwischen Schimmel aus.

Marion Schneid, Ob-Frau der CDU-Landtagsfraktion im Kulturausschuss, und Michael Wagner, Vorsitzender des Kulturausschusses, haben sich Ende August selbst ein Bild von der aktuellen Lage im Historischen Museum gemacht. "Erschreckend, was wir da sehen mussten," so Marion Schneid. "Beim besten Willen habe ich mir solche Schäden nicht vorstellen können. Unglaublich die Schädigung der Elektroversorgungsanlage durch den massiven Wassereinbruch in diesem Sommer," so die Abgeordnete.

"Wir kämpfen seit Jahren für eine Sanierung des Museums. Niemand kann verstehen, weshalb es da nicht vorwärts geht," so Michael Wagner, der als Speyerer schon mehrmals den direkten Kontakt zu den Museumsverantwortlichen gesucht hat. "Das Haus stirbt langsam vor sich hin. Es ist dringender Handlungsbedarf geboten. Niemand kann ein Interesse daran haben, dass das Historische Museum der Pfalz geschlossen wird", so der Vorsitzende des Kulturausschusses.

Die CDU will dieses Thema im nächsten Kulturausschuss im Landtag Rheinland-Pfalz behandelt wissen und hat deshalb einen entsprechenden Antrag eingebracht (Anhang). Die Christdemokraten wollen insbesondere die Gründe wissen, weshalb mit den Sanierungsmaßnahmen nicht begonnen wurde, ob es bei einer reinen Sanierungsmaßnahme notwendig sei, europaweit einen Architektenwettbewerb auszuschreiben, ob die Landesregierung gedenkt, einen Landeskoordinatoren einzusetzen und wie sich die kalkulierten Sanierungskosten in den vergangenen Jahren entwickelt haben.

Text und Bild: Michael Wagner CDU