Zum Hauptinhalt springen

Geht das Verwirrspiel um die Salierbrücke weiter?

Wagner erwartet sofort vollumfängliche Aufklärung

Michael Wagner MdL

Speyer. Nach bisher unveröffentlichten Messergebnissen, die dem SWR vorliegen sollen, ist die wegen Sanierung gesperrte Salierbrücke in Speyer außergewöhnlich hoch mit Schadstoffen belastet. Das gehe aus Schadstoffmessungen hervor, deren Ergebnisse dem SWR vorliegen sollen. Laut den Unterlagen ist die Salierbrücke massiv mit Schadstoffen belastet, vor allem mit sogenanntenPCB (Polychlorierte Biphenyle) und PAK (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe). Beide Stoffgruppen stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. 

Die Schadstoffkonzentrationen in der Brücke sollen zum Teil um ein Vielfaches über dem Grenzwert liegen, ab dem das Material als Sondermüll eingestuft werden muss. Bislang lagern 1.000 Tonnen Bauschutt in Speyer, die als "gefährlicher Abfall" gelten und aufwendig entsorgt werden müssen. Noch einmal 1.000 Tonnen müssen auf der anderen Brückenseite abgetragen werden.

(Quelle; SWR: https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/ludwigshafen/Sanierung-wird-teurer-und-aufwendiger-Salierbuecke-in-Speyer-Schadstoffwerte-extrem-erhoeht,salierbruecke-schadstoffe-100.html

"Diese Nachricht, die der SWR heute verbreitet hat, hat mich sehr irritiert," so der Abgeordnete des rheinland-pfälzischen Landtags, Michael Wagner (CDU). "Ich erwarte sofort eine vollumfängliche Aufklärung des Regierungspräsidiums Karlsruhe zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Es kann und darf nicht sein, dass diese Messergebnisse der Öffentlichkeit vorenthalten werden. Nur Transparenz schafft Akzeptanz. Und davon ist schon jede Menge verspielt," so Wagner abschließend.