Zum Hauptinhalt springen

Neues aus Ludwigshafen

Umgang mit der Biotonne im Winter - Wahl in der Nördlichen Innenstadt: Wahlausschuss stellt Ergebnis fest – Briefwahl zur Stichwahl beginnt ab 14. Januar 2021 - Gefälschte Plakate im Stadtgebiet - Nutzung von Solarenergie: Auf Dach, Balkon oder Fassade – Kostenlose Online-Seminare informieren

Umgang mit der Biotonne im Winter

In den Wintermonaten kann es an frostigen Tagen dazu kommen, dass die Bioabfälle am Boden und den Seitenwänden der Biomülltonnen anfrieren. Der gefrorene Inhalt bleibt zum Ärger der Benutzer*innen in der Tonne hängen, anstatt ins Müllfahrzeug zu rutschen. Obwohl die Mitarbeiter*innen des Wirtschaftsbetriebes Ludwigshafen (WBL) versuchen, den Tonneninhalt durch mehrmaliges Klopfen zu lockern, kommt es vor, dass halbvolle Behälter zurückbleiben. Damit die Abfuhr auch bei anhaltenden Minustemperaturen effektiv durchgeführt werden kann, wird angeraten, Bioabfälle in der Küche abtropfen und antrocknen zu lassen, bevor sie dick in Zeitungspapier eingewickelt in die Biotonne gegeben werden. Alternativ hierzu können auch im Handel erhältliche Papiertüten verwendet werden. Die Abfallberatung der Stadt Ludwigshäfen rät, die eingewickelten Bioabfälle nur locker in die Tonne einzufüllen, da jedes Zusammendrücken die Leerung zusätzlich erschwert. Abhilfe gegen das Festfrieren schaffe ebenfalls das Auslegen der Biotonne mit Zeitungspapier oder Pappe. Die Biotonne sollte nach Möglichkeit an einen frostgeschützten Ort stehen wie zum Beispiel Garage, Schuppen oder warme Hauswand. Von dort aus sollte diese am besten erst am Tag der Leerung an die Straße gestellt werden und nicht schon am Vorabend.

Sollte trotz all dieser Maßnahmen der Inhalt der Biotonne am Entleerungstag festsitzen, dann kann er zum Beispiel mit einem langen Stock oder einem Spaten vorsichtig aufgelockert oder von der Tonnenwand gelöst werden.
Bleiben festgefrorene Abfälle bei der Leerung in der Tonne, besteht kein Anspruch auf nachträgliche Entsorgung.
Weitere Informationen bei der Abfallberatung unter Telefon 0621 504-3455 oder umwelt(at)nospamludwigshafen.de.

Wahl in der Nördlichen Innenstadt: Wahlausschuss stellt Ergebnis fest – Briefwahl zur Stichwahl beginnt ab 14. Januar 2021

Der Wahlausschuss unter Vorsitz von Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck als Wahlleiterin stellte bei seiner Sitzung am 12. Januar 2021 das Ergebnis der Wahl vom Sonntag, 10. Januar 2021, fest. Da keine*r der Bewerber*innen die absolute Mehrheit der Stimmen erreicht hat, kommt es am Sonntag, 24. Januar 2021, zu einer Stichwahl zwischen Osman Gürsoy (SPD) und Wolfgang Leibig (CDU). Aufgrund des knappen Wahlausgangs beim vorläufigen Endergebnis vom Wahlsonntag zwischen den Kandidaten Leibig und Vassiliadis hatte OB Jutta Steinruck eine Nachzählung der Stimmen veranlasst. Danach ergibt sich folgendes Bild: Osman Gürsoy ging mit 484 Stimmen als Sieger aus dem Wahlgang am 10. Januar hervor. Wolfgang Leibig als Zweitplatzierter erhielt 311 Stimmen. Gisela Witt-Pieper erreichte 246 Stimmen, Bernhard Wadle-Rohe 62 Stimmen, Jessica Bauer 55 Stimmen, Anita Hauck 141 und Georgios Vassiliadis kam auf 309 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 12,4 Prozent.

Briefwahlanträge für die Stichwahl am 24. Januar können Wahlberechtigte ab 12. Januar 2021 stellen. Wer bereits bei der Wahl am 10. Januar Briefwahl auch für die Stichwahl beantragt hat, erhält die Unterlagen direkt vom Wahlamt und muss nichts mehr veranlassen. Alle anderen Wähler*innen können Briefwahlunterlagen online auf www.ludwigshafen.de, per E-Mail briefwahl(at)nospamludwigshafen.de oder per Post anfordern. Dabei müssen Wahlberechtigte zwingend folgende Daten angeben: den Familiennamen, die Vornamen, den Tag der Geburt und die Wohnanschrift mit Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Ort. Briefwahlanträge befinden sich auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigungen, die an alle Wahlberechtigten verteilt wurden. Sie sind auch für die Stichwahl gültig.

Das Wahlamt im Rathaus hat ab voraussichtlich Donnerstag, 14. Januar 2021 montags bis freitags von 8 Uhr bis 12 Uhr und zusätzlich donnerstags von 14 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Am Freitag vor der Stichwahl, also am 22. Januar, ist das Briefwahlamt zudem von 14 bis 18 Uhr offen. Dort kann auch direkt gewählt werden. Auf Grund der Corona-Pandemie werden Wähler*innen allerdings gebeten, vorrangig die oben genannten Möglichkeiten zur Beantragung der Briefwahl zu nutzen.

Nur ausnahmsweise ist es möglich, Briefwahlanträge noch bis Sonntag, 24. Januar 2021, 15 Uhr zu stellen. Dies ist dann der Fall, wenn Wahlberechtigte plötzlich erkranken und deswegen nicht in der Lage sind, persönlich in einem Wahllokal ihre Stimme abzugeben. Die Briefwahlunterlagen müssen in diesem Fall bis 18 Uhr an diesem Sonntag beim Wahlamt im Rathaus abgegeben werden. In den Wahllokalen im Stadtteil dürfen Briefwahlunterlagen nicht angenommen werden.

Am 24. Januar werden Wahllokale in der Gräfenauschule, der Goetheschule Nord und im Theodor-Heuss-Gymnasium eingerichtet. Die Wahlgebäude sind barrierefrei zu erreichen und von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Das Ergebnis der Stichwahl wird am 24. Januar 2021 ab 18.30 Uhr über www.ludwigshafen.de live im Internet präsentiert.

Fragen rund um die Wahl beantwortet das Wahlamt unter E-Mail briefwahl(at)nospamludwigshafen.de oder Telefon 0621 504-3830. Informationen gibt es außerdem auf der Homepage der Stadt, www.ludwigshafen.de.

Gefälschte Plakate im Stadtgebiet

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass gefälschte Plakate mit der Aufschrift "Hier gilt KEINE Maskenpflicht" im Stadtgebiet aufgehängt wurden. Als Absender wird die Stadt Ludwigshafen genannt, was nicht korrekt ist. Bürger*innen, denen Plakate im Stadtgebiet auffallen, werden gebeten, diese dem Kommunalen Vollzugsdienst (KVD) unter 0621 504-3471 oder  über die  infocorona@ludwigshafen.de zu melden. Sachdienliche Hinweise auf die Ersteller*innen nimmt der KVD ebenfalls entgegen.

Nutzung von Solarenergie: Auf Dach, Balkon oder Fassade – Kostenlose Online-Seminare informieren

Welche technischen Möglichkeiten gibt es, Solarenergie an Häusern zu nutzen? Und kann man auch mit sogenannten Steckermodulen einen Beitrag zur Energiewende leisten?  Auf diese Fragen geben zwei Online-Seminare Antwort, die gemeinsam von der Stadt Ludwigshafen, dem Rhein-Pfalz-Kreis und der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz durchgeführt werden.

Fast die Hälfte aller Dächer in Ludwigshafen und im Rhein-Pfalz-Kreis eignen sich gut für die Nutzung von Solarenergie. Welche Rahmenbedingungen müssen vorliegen und wie erfährt man, ob sich die Energieerzeugung auf dem Dach lohnt? Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt Strom, der selbst genutzt und dessen Überschuss ins Netz eingespeist werden kann. Im ersten Seminar am Montag, 22. Februar 2021, erklärt Matthias Unnath, Energieberater der Verbraucherzentrale, die Technik und die Grundregeln für den sinnvollen Einsatz von Photovoltaik auf dem Dach. Anschließend erläutert Ellen Schlomka, Klimaschutzkoordinatorin der Stadt Ludwigshafen, die Funktionsweise und Benutzung des neuen städtischen Solarkatasters und dessen Wirtschaftlichkeitsrechners. Hiermit können Hausbesitzer*innen aus Stadt und Kreis erkennen, inwieweit ihr Gebäude für die Nutzung von Solarenergie geeignet ist und ab wann sich die Anlage amortisiert.

Das zweite Seminar trägt den Titel "Solarstrom vom Balkon – eine Alternative auch für Mieter" und findet am Mittwoch, 10. März 2021, statt. Solarstrom wurde bisher hauptsächlich auf Dächern gewonnen. Betreiber*innen war dabei meist die Hausbesitzer*innen. Jetzt gibt es auch für Mieter*innen und Bewohner*innen von Mehrfamilienhäusern Möglichkeiten, Solarenergie zu nutzen. Wer einen Balkon oder eine Terrasse hat, kann dort eigenen Solarstrom gewinnen und aktiver Teil der Energiewende werden: Mit einem Stecker-Solargerät.

Fabian Fehrenbach, Referent für Energierecht bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, erläutert, wie diese Geräte funktionieren und wie man damit eigenen Strom für zuhause gewinnen kann. Interessierte erfahren in diesem Online-Seminar, was beim Kauf und bei der Nutzung zu beachten ist und wie Konflikte mit Netzbetreiber, Vermieter*innen und Nachbar*innen vermieden werden können. Auch Kosten und Nutzen für die Umwelt und den Geldbeutel werden dargestellt.

Die Online-Seminare werden in Kooperation mit der VHS Ludwigshafen durchgeführt, bei der man sich unter Telefon 0621 504-2238 oder online auf www.vhs-lu.de  anmelden kann. Sie beginnen jeweils um 18 Uhr und dauern circa eine Stunde. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmer*innen können über einen Chat Fragen stellen. Um teilnehmen zu können, wird ein Computer mit Internetzugang und Lautsprecher benötigt.

Strom vom Dach – Wissenswertes zu Standort, Technik und Solarkataster, Montag, 22. Februar 2021, 18 Uhr, circa eine Stunde – Kursnummer: 211AB10901.

Teil 2

Solarstrom vom Balkon – eine Alternative auch für Mieter, Mittwoch, 10. März 2021, 18 Uhr, circa eine Stunde –Kursnummer: 211AB10902.

Text und Logo: Stadt Ludwigshafen am Rhein