Jede Menge Informationen aus Ludwigshafen

Aktuell abschließbare Fahrradboxen an Bahnhöfen verfügbar - Shared Reading in der Stadtbibliothek - Erste Notunterkunft für Asylsuchende in der Wollstraße geht in Betrieb - Sozialticket in Ludwigshafen ab 1. August 2023 wieder erhältlich - Bürgerbüros Oggersheim und Oppau während der Ferienzeit geschlossen - Sprechstunde des Ortsvorstehers Heller - Bastelnachmittag für Kinder in der Stadtteil-Bibliothek Gartenstadt - Frauentreff im hack-museumsgARTen - Malkurs im hack-museumsgARTen: Anmeldungen ab sofort möglich -

Aktuell abschließbare Fahrradboxen an Bahnhöfen verfügbar

Die Stadt Ludwigshafen bietet an allen Bahnhöfen außer Ludwigshafen Mitte abschließbare Fahrradboxen zur Dauermiete an. Aktuell sind wieder Boxen in Mundenheim, Oggersheim, Rheingönheim und am Hauptbahnhof verfügbar. Interessenten können sich unter E-Mail radverkehr@ludwigshafen.de an die Stadtverwaltung wenden. Da eine hohe Nachfrage für die Boxen besteht, gibt es auch die Möglichkeit, sich in eine Warteliste eintragen zu lassen.

Ergänzend zum städtischen Angebot bietet der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) am Hauptbahnhof und am Bahnhof Ludwigshafen Mitte ebenfalls Fahrradboxen für verschiedene Mietdauern von einem Tag bis sechs Monate an. Diese sind online buchbar unter www.vrnradbox.de.


Shared Reading in der Stadtbibliothek

Shared Reading ist eine etwas andere Art gemeinsam zu lesen. Literatur wird laut gelesen, als sinnliche Erfahrung in einem geschützten Raum und eröffnet so Möglichkeiten, Gedanken und Gefühle zu formulieren, die uns als Menschen ausmachen. Eine ausgebildete Leseleiterin bringt eine Kurzgeschichte sowie ein Gedicht mit und beginnt, laut vorzulesen. In den Lesepausen ist Zeit für Austausch und zum Zuhören. Shared Reading gibt es in der Stadtbibliothek, Bismarckstraße 44-48, an jedem ersten Mittwoch im Monat. Der nächste Termin ist am 2. August 2023, 17 bis 18.30 Uhr. Eine Anmeldung ist erforderlich über E-Mail an SR-LU@web.de oder unter Telefon 0157 92361275. Der Eintritt ist frei.

Erste Notunterkunft für Asylsuchende in der Wollstraße geht in Betrieb

Wie viele Kommunen in Deutschland kommt Ludwigshafen derzeit bei der Unterbringung von Asylsuchenden und Geflüchteten nicht ohne Notunterkünfte aus. Seit Anfang März bringt die Stadt bereits Menschen in der Notunterkunft in der Wattstraße unter. Gleichzeitig wurden Vorkehrungen getroffen und zwei größere Notunterkünfte in der Wollstraße, in der Nähe des WBL-Wertstoffhofs, hergerichtet. Die erste Notunterkunft wird nun ab Dienstag, 1. August 2023, in Betrieb gehen. Die Stadt Ludwigshafen hat das Deutsche Rote Kreuz als Betreiber gewonnen. Voraussichtlich 30 Personen ziehen in der ersten Woche ein.

Die Notunterkünfte in der Wollstraße wurden im Jahr 2016 errichtet. Es handelt sich dabei um zwei Hallen in Stahlbauweise mit einer Grundfläche von 60 mal 25 Metern. Sie wurden für bis zu 240 Menschen pro Halle konzipiert. Jede Halle verfügt über einen Aufenthaltsraum, Waschräume, einen Küchenbereich sowie einen Sanitärbereich. Die Asylsuchenden und Geflüchteten beziehen in der Halle durch Bauzäune abgetrennte einzelne "Kojen", die mit Betten, Stühlen und Spinden ausgestattet sind.

"Leider sind wir mittlerweile darauf angewiesen, die geflüchteten Menschen, die zu uns kommen, in großen Hallen unterzubringen. Ludwigshafen ergeht es derzeit wie vielen anderen Kommunen in ganz Deutschland: Wohnungen und Unterkünfte sind knapp und die Kommunen stehen mit dem Rücken zur Wand. Daher werde ich auch nicht müde zu betonen, dass die Kommunen vom Bund und den Ländern mehr Unterstützung zur Bewältigung dieser Aufgabe benötigen. Und damit meine ich nicht nur Geld, sondern auch Fachkräfte zur Integration der Menschen, beispielsweise Lehrkräfte und Erzieher*innen. Das Thema Integration von Asylsuchenden und Geflüchteten ist meines Erachtens neben der Energiewende eine der größten Herausforderungen für Deutschland", sagt Sozialdezernentin Beate Steeg.

Der Stadt Ludwigshafen wurden seit Beginn des aktuellen Jahres 418 Menschen neu zugewiesen. Die Zuweisung an die Kommunen richtet sich im jeweiligen Bundesland nach einem bestimmten Verteilschlüssel. Je größer eine Stadt, umso mehr Geflüchtete muss sie aufnehmen. Ludwigshafen nimmt
4,5 Prozent der Geflüchteten aus Rheinland-Pfalz nach diesem Modell auf. Die Verteilung vom Bund auf die Bundesländer richtet sich nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel. Danach nimmt Rheinland-Pfalz fast fünf Prozent der Asylbewerber*innen aus Deutschland auf.

Insgesamt sind in Ludwigshafen von der Abteilung Asyl in verschiedenen Unterkünften und Wohnungen aktuell rund
1.460 Personen untergebracht. Es handelt sich dabei um Asylbewerber*innen im Verfahren, um bereits anerkannte Asylbewerber*innen oder Menschen mit Flüchtlingsstatus, Menschen aus der Ukraine sowie geduldete Personen.

Sozialticket in Ludwigshafen ab 1. August 2023 wieder erhältlich

Ab Dienstag, 1. August 2023, erhalten bezugsberechtigte Ludwigshafener*innen wieder das Ludwigshafener Sozialticket in der Mobilitätszentrale der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) am Berliner Platz. Wer Bürgergeld oder Leistungen zum Lebensunterhalt nach dem SGB XII oder dem Asylbewerberleistungsgesetz bezieht, kann ab 1. August monatlich drei vergünstigte Mehrfahrtenkarten (15 Einzelfahrscheine) für das Stadtgebiet Ludwigshafen/Mannheim erhalten. Im Erwachsenentarif kostet der bezuschusste Einzelfahrschein einen Euro (statt 2,70 Euro). Im Kindertarif kostet die Einzelfahrt 70 Cent (statt 1,90 Euro). Bei jedem Kauf muss ein gültiges Ausweisdokument und ein Leistungsnachweis beziehungsweise Bescheid über Leistungen zum Lebensunterhalt vom Jobcenter oder Sozialamt vorgelegt werden.

Ausgegeben werden die Sozialtickets ausschließlich in der Mobilitätszentrale am Berliner Platz, Ludwigstraße 6. Die Öffnungszeiten sind montags, dienstags und freitags von 9.30 bis 16 Uhr, donnerstags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr.

Wegen der fehlenden Haushaltsgenehmigung und der erforderlichen Überarbeitung des städtischen Etats musste die Stadt zum 1. Januar 2023 den Verkauf der Sozialtickets vorübergehend einstellen. In der Zeit vom 1. August bis zum
31. Dezember 2023 können nun wieder die Sozialtickets verkauft werden, dafür stellt die Stadt ein Budget von 146.000 Euro zur Verfügung. "Ich bin froh, dass die Aufsichtsbehörde unseren Haushalt genehmigt hat und auch für freiwillige Leistungen noch ein gewisser Spielraum ist. Den Fraktionen im Stadtrat und mir war es ein Anliegen, den Verkauf der Sozialtickets wieder möglich zu machen. Gerade einkommensschwachen Menschen wollen wir ermöglichen, mobil zu sein und dringende Fahrten mit Bus und Bahn, beispielsweise zwecks Arztbesuch oder ähnliches, tätigen zu können", sagt Sozialdezernentin Beate Steeg.

Bürgerbüros Oggersheim und Oppau während der Ferienzeit geschlossen

Die Bürgerbüros Oggersheim und Oppau bleiben bis einschließlich 1. September 2023 geschlossen. Kundentermine für die Zeit nach der Schließung werden ab sechs Wochen vor der Wiedereröffnung freigeschaltet.

Bereits in diesen beiden Bürgerbüros beantragte Dokumente können während dieser Zeit ohne Termin an der Infotheke im Bürgerbüro Bismarckstraße abgeholt werden.

Sprechstunde des Ortsvorstehers Heller

Die Sprechstunde des Ortsvorstehers der Südlichen Innenstadt, Christoph Heller, Mundenheimer Str. 220, findet am Donnerstag, 3. August 2023, 16 bis 18 Uhr statt.

Bastelnachmittag für Kinder in der Stadtteil-Bibliothek Gartenstadt

Der Förderverein der Stadtteil-Bibliothek Gartenstadt (FöBiGa), Königsbacher Straße 14, bietet auch im August einen Bastelnachmittag für Kinder zwischen fünf und zehn Jahren an. Am Dienstag, 1. August 2023, 15.30 Uhr, können die Kinder gemeinsam kreative Buttons herstellen.

Die Teilnehmenden-Zahl ist begrenzt, eine Anmeldung zu den Öffnungszeiten der Stadtteil-Bibliothek, dienstags von 10 bis
12 Uhr und 13 bis 18 Uhr sowie donnerstags 10 bis 12 und 13 bis 17 Uhr, ist erforderlich unter Telefon 0621 504-2588. Der Eintritt ist frei.

Frauentreff im hack-museumsgARTen

Jeden Dienstag findet im hack-museumsgARTen auf dem Hans-Klüber-Platz ein offener Treff für Frauen aller Nationalitäten statt. Die Frauen können sich austauschen, Kontakte knüpfen und in geselliger Runde Kreatives gestalten. Die Termine im August sind am 1., 8., 15., 22. und 29. August 2023. Weitere Informationen unter E-Mail: frauentreff@ludwigshafen.de.

Malkurs im hack-museumsgARTen: Anmeldungen ab sofort möglich

Im hack-museumsgARTen auf dem Hans-Klüber-Platz bietet der Ludwigshafener Künstler Markus Stürmer im August einen kostenfreien Malkurs für Jugendliche und Erwachsene an. Unter dem Motto "Mal mal was, du kannst das!" können die Teilnehmenden in farbenprächtiger Umgebung des urbanen Gartens kreativ werden und eigene Motive mit verschiedenen Techniken wie Wasser-, Aquarell-, Acrylfarben oder Pastellkreide ausprobieren. Der Kurs wird zwei Mal angeboten. Die Kurstermine sind jeweils Dienstag bis Donnerstag, vom 8. bis 10. August sowie eine Woche später vom 15. bis 17. August 2023 jeweils von 17 bis 19 Uhr. Der Kurs ist kostenfrei, Vorkenntnisse oder eigenes Material sind nicht erforderlich. Die Zahl der Teilnehmer*innen pro Kurs ist auf zehn Personen begrenzt. Eine Anmeldung für jeweils eine oder beide Wochen ist ab sofort möglich per E-Mail an hackmuseum@ludwigshafen.de.

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