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FWG stellt Anfragen zum Sachstand der Radioaktivität in Ludwigshafen für den Stadtrat

Wie ist der aktuelle Wissensstand bei der Stadt zur radioaktiven Belastung in Ludwigshafen?

Ludwigshafen. Die FWG Ludwigshafen stellt aufgrund der aktuellen Diskussion in der Bürgerschaft eine Anfrage zur nächsten Sitzung des Bauausschusses am 19.08.2019 und möchte den Sachstand zur radioaktiven Belastung unserer Stadt erfahren und zur Versachlichung der Diskussion beitragen.

Nachfolgende Fragen werden gestellt: Wie ist der aktuelle Wissensstand bei der Stadt zur radioaktiven Belastung in Ludwigshafen?

  1. Welche Gutachten liegen vor bezüglich radioaktiven Strahlungsbelastungen wie z.B. die Radonstrahlung in Ludwigshafen? Sind außergewöhnliche Belastungen durch die natürliche radioaktive Strahlung bekannt?

  2. Gibt es Messungen in Wohnungen oder Häusern in Ludwigshafen, die zeigen, wie hoch die Strahlungsbelastung ist?

  3. Gibt es Bodenmessungen neben der bundesweiten Studie aus 2012?

  4. Welche Flächen dürfen nicht ohne weitere Maßnahmen bebaut werden?

  5. Gibt es Grundwassermessungen ? Wenn ja: Wo wurden diese genau durchgeführt und wie sehen die Messwerte dabei aus?

Wie sieht es rund um die ehemalige Metro aus?

  1. Gibt es Strahlungsbelastungen und/oder chemische Verunreinigungen, welche bei den Anwohnern in der Nähe messbar sind? Wie hoch sind die Messwerte in der Umgebung dort?

Adamshof in Rheingönheim

  1. Dort fehlt der Wasseranschluss. Gibt es dort Strahlungswerte für den Boden und das Brunnenwasser?

  2. Wieso zahlen die Bürger dort ca 1500 Euro pro Jahr für eine Messung, die das nicht erfasst? Gibt es ein Marktmonopol einer Firma? 

Mit freundlichen Grüßen 

Dr. Rainer Metz                     Dr. Mathias Weickert

Fraktionsvorsitzender            Vorsitzender der FWG Ortsgruppe Rheingönheim