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Flexibel, bürgerfreundlich, effizient

Stadt Landau und Landkreis Südliche Weinstraße stellen geplante Zusammenlegung der Betreuungsbehörden vor – Voraussichtlicher Beginn der Kooperation zum Jahreswechsel

Oberbürgermeister Thomas Hirsch (r.) und Landrat Dietmar Seefeldt (l.) haben jetzt gemeinsam die geplante Zusammenlegung der Betreuungsbehörden der Stadt Landau und des Landkreises Südliche Weinstraße vorgestellt.

Landau. Ob durch Unfall, Krankheit oder hohes Alter: Jede und jeder kann in die Situation kommen, wichtige Entscheidungen nicht mehr selbst treffen und private Angelegenheiten nicht mehr eigenständig regeln zu können. Umso wichtiger ist es, dass es im Ernstfall eine Stelle gibt, die beratend und unterstützend zur Seite steht. Die Betreuungsbehörden der Stadt Landau und des Landkreises Südliche Weinstraße beraten über Betreuungs- und Vorsorgevollmachten, unterstützen das Betreuungsgericht bei der Bestellung von Betreuerinnen und Betreuern und fördern die wichtige Arbeit der Betreuungsvereine. Im Sinne der interkommunalen Zusammenarbeit beabsichtigen Stadt und Kreis, die Aufgaben der örtlichen Betreuungsbehörde künftig über eine gemeinsame Stelle bei der Stadtverwaltung Landau wahrzunehmen.  

Im Gebäude des städtischen Sozialamts in der Friedrich-Ebert-Straße 5 sollen, vorbehaltlich der Zustimmung der Gremien und der Aufsichtsbehörde, zum kommenden Jahreswechsel acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilt auf 6,2 Stellen den Bürgerinnen und Bürger aus Landau und der Südlichen Weinstraße zur Verfügung stehen. Die drei bisherigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung wechseln hierfür in den Dienst der Stadtverwaltung. Insgesamt werden derzeit von beiden Behörden rund 2.400 Personen beraten und unterstützt.  

„Ob die gemeinsame Kfz-Zulassungsstelle, die Zusammenarbeit beim Thema Tourismus im Verein Südliche Weinstraße, das Klinikum, das Jobcenter, die Zusammenarbeit im Bereich Brand- und Katastrophenschutz, beim gemeinsame Ferienpass, der Sparkasse oder beim Thema Wasser und Abwasser: Die Stadt Landau und der Kreis Südliche Weinstraße arbeiten bereits auf vielfältigen Ebenen hervorragend zusammen und wir freuen uns sehr darüber, die interkommunale Zusammenarbeit mit der Zusammenlegung der Betreuungsbehörden weiter vertiefen zu können“, betonen Oberbürgermeister Thomas Hirsch und Landrat Dietmar Seefeldt. Mit der gemeinsamen Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des Kreises könne eine noch effizientere Aufgabenwahrnehmung gewährleistet, Kompetenzen gebündelt und ein noch bürgerfreundlicherer Service geboten werden, so die beiden Verwaltungschefs.  

„Unser ganz besonderer Dank gilt darüber hinaus den Betreuungsvereinen, die neben ihrer beratenden Funktion auch die Suche nach ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern übernehmen, diese in in ihrer Arbeit unterstützen und eine intensive und individuelle Betreuung gewährleisten. Mit ihrem Einsatz leisten die Mitglieder der Vereine einen unbezahlbaren Dienst an der Allgemeinheit“, sind sich OB und Landrat einig.  

Die Betreuungsvereine in der Stadt Landau und im Kreis Südliche Weinstraße sind wie folgt zu erreichen:  

Betreuungsverein der Arbeiterwohlfahrt

Ostbahnstraße 22, 76829 Landau in der Pfalz

Tel: 06341 / 918271

www.awo-bv-suew.de 

Betreuungsverein des Sozialdienstes Katholischer Frauen und Männer

Queichheimer Hauptstraße 36, 76829 Landau in der Pfalz

Tel: 06341 / 55123

www.skfm.de 

Betreuungsverein der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Landau – Südliche Weinstraße

Hochstadter Str. 2 c, 76877 Offenbach

Tel.: 06348 / 32 69 207

Fax: 06348 / 98 99 269

www.betreuungsverein-lh-suew.de 

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Landau in der Pfalz und des Landkreises Südliche Weinstraße; Foto: Stadt Landau