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Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron auf Delegationsreise mit Innenminister Roger Lewentz im rheinland-pfälzischen Partnerland Ruanda

Ingenthron: „Ein eindrucksvoller Besuch im Herzen Afrikas“

Eine verdiente Würdigung: Aus den Händen von Minister Francis Kaboneka bekam Gerlinde Rahm eine Urkunde überreicht

Eine neue Schule für Ruanda für junge Menschen mit Behinderungen

Landau. Rheinland-Pfalz zu Gast in Ruanda! Gemeinsam mit einer 22-köpfigen Delegation aus Abgeordneten des Landtags, kommunalen Vertreterinnen und Vertretern und in der Partnerschaft engagierten Persönlichkeiten hat Innenminister Roger Lewentz für eine Woche das afrikanische Partnerland Ruanda bereist. Teil der Delegation war auch Landaus Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron. Im Mittelpunkt der Reise standen das 35-jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda sowie die Themen Kommunalentwicklung, Umwelt und Bildung.

„Der Besuch in unserem afrikanischen Partnerland war ein faszinierendes Erlebnis, das nachhaltig beeindruckt“, erklärt Bürgermeister Dr. Ingenthron. „Beginnend mit dem Empfang in Ruandas Hauptstadt Kigali über die Einweihung eines Hilfsprojekts unseres umtriebigen Landauer Freundeskreises Ruhango-Kigoma bis hin zu unserem Besuch in Landaus Partnerdistrikt Ruhango – wir kehren zurück mit zahlreichen Impressionen zwischen Vergangenheit und Zukunft unseres Partnerlandes. In Ruanda sind die Folgen des schrecklichen Genozids des Jahres 1994 stets präsent, zugleich zeigt sich das Land dynamisch und vorwärtsstrebend. Zahlreichen positiven Entwicklungen steht aber noch immer viel Armut gegenüber, die es zu überwinden gilt. Die Unterstützung aus Rheinland-Pfalz und in maßgeblicher Weise auch jene aus Landau entfaltet dabei große Wirkung“, so der Bürgermeister.

Besonders hervorzuheben sei daher das herausragende Engagement des Landauer Freundeskreises Ruhango-Kigoma, der ebenfalls mit einer Delegation um Vereinsvorsitzende Gerlinde Rahm in Ruanda zu Gast gewesen sei. Neben der Einweihung eines Ausbildungszentrums für 90 junge Menschen mit Behinderungen, für das der Freundeskreis rund 70.000 Euro investiert habe, sei die Ehrung Gerlinde Rahms durch die ruandische Regierung ein besonders emotionaler Moment gewesen. „Was Frau Rahm seit vielen Jahren leistet ist sagenhaft. Und mit ihr natürlich alle ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter, wie sie zu Recht immer betont. Die besondere Auszeichnung aus den Händen von Minister Francis Kaboneka als Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung ihrer Jahrzehnte währenden Partnerschaftsarbeit mit Ruanda und unserem Partnerdistrikt Ruhango war eine mehr als verdiente Würdigung für die Grande Dame der Entwicklungszusammenarbeit und alle Aktiven im Verein“, so der Bürgermeister.

Das neue Ausbildungszentrum sei ein großartiges Beispiel für die so segensreiche und wirkungsvolle Arbeit des Vereins und seinem Gebrauchtwarenkaufhaus in Landau. Alleine 18 Schulen konnten bislang durch den Verein gebaut oder erweitert werden. Dr. Ingenthron zieht ein durch und durch positives Fazit der Hilfe: „Ob Krankenstation oder Versöhnungszentrum – die Mittel des Freundeskreises sind wohl überlegte Investitionen, die helfen werden, den Menschen in Ruanda ein gutes Leben zu ermöglichen. Und bei dem enormen Engagement der Vereinsmitglieder wird das auch in Zukunft so sein. Die Aktiven des Freundeskreises können stolz auf ihre Leistung und Landau stolz auf diesen Verein sein. Das ist täglich gelebte Solidarität in einer erfolgreichen Entwicklungspartnerschaft.“

Text und Bild: Stadt Landau