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Gartengestaltung hilft gegen Klimawandel

Vor der eigenen Haustür kann man auch kleine Gärten naturfreundlicher gestalten.

Bild (Quelle: Dr. Joachim Hegmann): Dieser private Garten ist ein gutes Beispiel für eine naturnahe Gestaltung auch in Hockenheim, die der Biodiversität zu Gute kommt.

Hockenheim. Die Lokale Agenda 21 Hockenheim lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu einem interessanten Vortrag ein. Er behandelt die naturnahe Gartengestaltung, mit der jeder Besitzer eines grünen Kleinods einen nützlichen Beitrag zur Biodiversität leisten kann. Der Gartengestalter Dr. Joachim Hegmann aus Limburgerhof (Rheinland-Pfalz) zeigt in seinem Vortrag am Donnerstag, 28. Oktober, 19 Uhr, in der Zehntscheune viele nachahmenswerte Beispiele. Sie machen Lust darauf, gleich am nächsten Tag mit der Umgestaltung des eigenen Gartens loszulegen. Der Einlass ist begrenzt. Es gelten die „3G“-Regeln beziehungsweise die Vorgaben der jeweils gültigen Corona-Verordnung.

Insektensterben, Klimaerwärmung, immer trockenere, heiße Sommer schrecken viele Menschen auf. Aber es geht nicht nur um die großen politischen Entscheidungen, um unsere Natur für Kinder und Enkel zu bewahren. Auch vor der eigenen Haustür kann man mit kleinen grünen Maßnahmen dazu beitragen, auch kleine Gärten naturfreundlicher zu gestalten, weiß Dr. Joachim Hegmann.

Aber Biotope für Vögel, Wildbienen und Insekten erfreuen nicht nur die Tiere, sondern auch den Menschen. Mehr Blüten im Garten, mehr Samen und Beeren, weniger Rasen oder gar Schotter, naturnahe Hecken, Wasserstellen, Nistmöglichkeiten für Tiere und vieles mehr sind wichtige Bausteine im Naturgarten. Diese naturnahe Umgestaltung und die Pflege solcher Gärten, benötigt viel weniger Aufwand und Zeit, als die meisten denken.

Text: Stadtverwaltung Hockenheim