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MdL Wagner zu Besuch beim Verband Metropolregion Rhein-Neckar

Wagner und Schlusche kamen überein, einen regelmäßigen Gedankenaustausch zu pflegen.

Ralph Schlusche und Michael Wagner

Mannheim/Speyer. Politik macht nicht an den Landesgrenzen halt. Kooperationen über die Ländergrenzen hinweg sind unabdingbar. Deshalb traf sich jetzt der CDU-Landtagsagbeordnete Michael Wagner mit Ralph Schlusche, Verbandsdirektor der Metropolregion Rhein-Neckar, zu einem ausführlichen und intensiven Gedankenaustausch..

Der Verband Region Rhein-Neckar ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Sitz in Mannheim. Die Organisation nahm am 1. Januar 2006 ihre Arbeit auf – auf Grundlage des zweiten Staatsvertrages zwischen den Ländern Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz vom 25. Juli 2005. Der Verband ist demokratisch legitimiert und stellt somit den Ort der politischen Willensbildung in der Metropolregion Rhein-Neckar dar. Rechte, Pflichten und inhaltliche Zuständigkeiten der Verbandsorgane bzw. -gremien legt die Verbandssatzung fest.

Akteure bringen Mobilitätspakt auf den Weg

Die Metropolregion Rhein-Neckar ist eine der wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands, so Ralph Schlusche. Viele international bekannte Großkonzerne, wie BASF, HeidelbergCement, SAP oder Südzucker und mittelständische Weltmarktführer haben hier ihren Sitz. Traditionell arbeiten Unternehmen in der Region Rhein-Neckar eng mit Wissenschaft, Politik und Verwaltung zusammen. Mit Blick auf die großen Herausforderungen bei der Infrastruktur in der Region Rhein-Neckar, insbesondere aufgrund der zugespitzten Situation am Hochstraßensystem Ludwigshafen, haben sich die Akteure der Region verständigt, gemeinsam einen Mobilitätspakt auf den Weg zu bringen. Hierfür ist der Verband Region Rhein-Neckar zusammen mit den Städten Ludwigshafen und Mannheim, mit hochrangigen Vertretern der IHK Pfalz und IHK Rhein-Neckar, der BASF sowie den Trägern des ÖPNV bereits seit geraumer Zeit aktiv. Die drei Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz sollen aufgrund der auch überregionalen Bedeutung eng eingebunden werden.

Der Pakt wird ein ganzheitliches Konzept für die Mobilitätsanforderungen der Region beinhalten. Dabei sind kurz-, mittel- und langfristige Perspektiven für die Verkehrsanforderungen zu entwickeln. Der Verband Region Rhein-Neckar agiert hier aufgrund seiner Koordinationsfunktion, die ihm der Staatsvertrag zuweist. Die konkrete Entscheidung über die Umsetzung der Maßnahmen wird aber letzten Endes bei den Städten, Ländern, Bund und Trägern des ÖPNV liegen. Der Mobilitätspakt hat den Vorteil, dass eine ganzheitliche Betrachtung der Mobilitätsanforderungen über alle Verkehrsarten hinweg ermöglicht wird. Somit können auch regionale und überregionale Wirkungen verschiedener Maßnahmen auf ihr Zusammenspiel optimiert werden.

Metropolregionen bei der Gestaltung der Energiewende in der Pflicht

Ralph Schlusche wies im Gespräch ferner darauf hin, dass Metropolregionen bei der Gestaltung der Energiewende besonders in der Pflicht stünden. Rhein-Neckar will zu einer Vorbildregion in Sachen Energieeffizienz und erneuerbare Energien werden. Vollversorgung mit erneuerbaren Energien, möglichst aus regionalen Quellen – so lautet die Vision für die Region.

Mobilität und Energiewende - 2 große Themen unserer Zeit, die nicht nur die Metropolregion Rhein-Neckar beschäftigen. Wagner und Schlusche kamen überein, einen regelmäßigen Gedankenaustausch zu pflegen.

Text und Foto: Abgeordnetenbüro Michael Wagner MdL