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Die spektakulärste Palazzo Show aller Zeiten

Nicht nur “Damn Beautiful“ sondern “Simply The Best”

Mannheim. Mit einem Raketenstart beginnt die neue Palazzo-Show "So damn beautiful" und dieser Auftakt ist Programm. Temporeich und kurzweilig, angereichert mit einer ordentlichen Portion Humor und spektakulärer Akrobatik, folgt in einer gleichsam harmonisch wie brillanten Inszenierung ein Höhepunkt dem nächsten. Absoluten Nervenkitzel garantiert das Todesrad, das eigens für die Mannheimer Show gebaut wurde und erstmals in einem Dinnerzelt gezeigt wird. Waghalsige Kunststücke vollführen die Navas-Brüder auf dem in sich drehenden Doppel-Rad und treiben so den Adrenalinspiegel des Publikums kurz vor dem Finale auf den Höhepunkt. Das diesjährige Programm unter dem Motto „So damn Beautiful“ ist für viele Gäste die Beste der 21jährigen Palazzo-Erfolgsgeschichte und wurde bei der Premiere am Dienstagabend mit Standing Ovations gefeiert. 

Gleich zu Beginn stemmt sich Ivan Peres auf der dreifach ausfahrbaren Mittelbühne mit einer unglaublichen Handstandakrobatik kopfüber bis kurz unters sternenglitzernde Firmament des Spiegelpalasts, bis Entertainer Dustin Nicolodi das Zepter in die Hand nimmt und mit Charme und Witz den ersten Gang verkündet. Das Schweizer Multitalent hat das Publikum schnell auf seiner Seite. Sein Humor, der sich vor allem durch große Selbstironie auszeichnet, produziert einen Lacher nach dem anderen.

Danach geht es mit Schwung weiter und die optisch opulent und perfekt in Szene gesetzten Tänzerinnen in phantasievollen Kostümen bereiten an der Seite von Sänger Jimmy Wilson die Bühne für das koreanische Trio Hoop Loop vor, die im Gangnam Style durch bis zu sechs übereinander gestapelte Reifen in unterschiedlicher Größe springen, tanzen und purzeln. Nach so viel Tempo ist die Zeit für einen poetischen Moment gekommen. Emily Kinch, einst Tänzerin im Palazzo, hat sich eine Solonummer erarbeitet und schwebt in stilvoller Eleganz und berauschender Leichtigkeit im Koffertrolley durch den Spiegelpalast. Waghalsig mutet dagegen die Rola-Rola-Darbietung von Dany Daniels an, der auf wackeligem Grund mit acht übereinander gestapelten Rollen und viel Körpergefühl die Balance in Schwindel erregender Höhe hält. Um Körpergefühl geht es auch in der nächsten Nummer. Miteinander, übereinander, durcheinander scheint das Motto der drei jungen Ukrainier von 3J zu sein. Ihre faszinierende und moderne Jonglage-Nummer vereint Dynamik und Entspannung auf wundersame Weise. Dabei unterstreicht die Inszenierung ihr erstaunliches handwerkliches Können. Noch mehr Grund zum Staunen liefern drei bildhübsche Damen, die mit ihrer Hand-auf-Hand-Akrobatik ihre Körper mit großer Anmut und Grazie miteinander verschmelzen lassen. Das Trio Bellissimo ist ein ästhetischer Höhepunkt des Programms. Nach dem Hauptgang, bei dem das sous-vide-gegarte Kalbfleisch auf der Zunge zergeht, geht es rasant weiter. Mit den Jambo-Brothers kommt eine geballte Ladung Energie auf die Bühne. Die fünf Kenianer verwandeln sich zu menschlichen Pyramiden, drehen ihre Salti und springen dabei noch Seil. Kraft und Körperspannung sind die wichtigsten Komponenten für die Pole-Nummer von Leosvel und Diosmani. Völlig mühelos schreiten sie vertikal und horizontal an einer Stange durch die Lüfte und kombinieren kraftstrotzende Ästhetik mit perfekter Athletik.

Bei so viel Show – immerhin sind 36 Künstler aus der ganzen Welt angereist und mehr als hundert helfende Hände vor und hinter den Kulissen tätig – darf ein wahrer Star des Abends nicht vergessen werden: Das Vier-Gang-Gourmet-Menü aus Küche von Starkoch Harald Wohlfahrt, der es versteht die 500 Gäste mit einer außerordentlichen Qualität und fein aufeinander abgestimmten Geschmacksaromen zu begeistern. Von der Vorspeise bis hin zum Dessert ist der Kochikone mit dem diesjährigen Menü eine Punktlandung gelungen. Fazit: Verdammt schön ist der diesjährige Palazzo und die wirklich beste Dinnershow weit und breit!

bk.Im Rahmen einer kleinen Pressekonferenz vor der Premiere berichteten GregorSpachmann und RolfBalschbach über Neuigkeiten und Rekorde der diesjährigen Saison im Radio Regenbogen Harald Wohlfahrt Palazzo . Es gibt verschiedene Neuerungen an der Bühne und der Empore. So wird auf der vier Meter breiten Mittelbühne eine “Torte“ in drei verschiedenen Ebenen hochgefahren. So wird gewährleistet, das die Sicht von allen Plätzen gut ist. Die Veranstalter sind mit dem Vorverkauf sehr zufrieden und auch Harald Wohlfahrt war begeistert, wie toll die Küche und der Service schon nach so kurzer Zeit arbeiten. Hier mussten von ihm nur noch Nuancen geändert werden. 

„Noch nie in der Vergangenheit waren wir so schnell dort, wo wir hinkommen wollten; die neue Konzeption ist ein Volltreffer“ betonte Rolf Balschbach. „Wir verzichten in diesem Jahr auf lange Moderationen und haben stattdessen einen Comedy Moderator, der kurze Einlagen bringt. So konnten wir vier neue Nummern ins Programm aufnehmen - deshalb haben wir in diesem Jahr so viele verschiedene Genres von Showacts wie nie.“ 

Auf die Frage, was Palazzo ausmacht, gibt es keine erschöpfende Auskunft – Palazzo ist einfach Palazzo und einmalig in Deutschland. Ja, man kann sogar so weit gehen, daß Palazzo in Mannheim inzwischen ein Kulturgut geworden ist. Darauf sind die Produzenten zu Recht sehr stolz. 

In diesem Jahr gibt es eine komplett neue Außenverkleidung, die wegen des schlechten Wetters sehr schwierig aufzubauen war. Nun präsentiert sich das Zelt von außen noch stimmiger und wunderschön – diese Arbeit hat sich definitiv gelohnt! 

So legen sie sich selbst von Jahr zu Jahr die Meßlatte höher, um den Besuchern mit köstlichem Essen und tollen Nummern eine Auszeit aus dem Alltag zu ermöglichen und für bleibende Erinnerungen zu sorgen.

Tickets für Show und Menü sind ab 75 € unter www.palazzo-mannheim.de oder unter 01805 - 60 90 30* erhältlich. Die Show beginnt um 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. An Sonn- und Feiertagen beginnt die Show bereits um 18.00 Uhr, Einlass ab 17.00 Uhr. Montags sowie am 24.12.19 und 1.1.20 ist spielfrei.

*Mo-Fr 9-17 Uhr – 14 Ct./Min. aus dem dt. Festnetz, max. 42 Ct./Min. aus dt. Mobilfunknetzen

Text: CommCo; Foto: pem

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