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Über 2.000 Anrufe beim gemeinsamen Bürgerinfotelefon

Gelegentliche Überlastung des Telefonnetzes

Über 2.000 Anrufe beim gemeinsamen Bürgerinfotelefon

Landau/SÜW. Zu Beginn der Woche haben die Kolleginnen und Kollegen des gemeinsamen Bürgerinfotelefons des Landkreises Südliche Weinstraße und der Stadt Landau den 2000sten Telefonanruf entgegengenommen. Bei Bedarf werden an bis zu sechs Abfrageplätzen Anrufe parallel angenommen, an Spitzentagen wie am 23. März waren es 331 Anrufe angenommene Anrufe an einem Tag. 

Was die Bürgerinnen und Bürger beschäftigt

Zu Beginn war die Frage dominierend, was bei Erkältungssymptomen bzw. der Rückkehr aus einem Risikogebiet oder Kontakt mit einem Erkrankten zu tun sei. Sodann gab es eine neue Anfragewelle bei der Ausweisung der Region Grand Est als Risikogebiet und die Auswirkungen auf die Anrainer "hiwwe und driwwe". Auch die Frage der Nichtbeschäftigung von Arbeitnehmern aus diesen Gebieten, Grenzkontrollen und –sperrungen beschäftigte die Bürgerinnen und Bürger. Anschließend dominierende Themen waren der Aufbau des Diagnosezentrums und die Allgemeinverfügungen bezüglich Schließungen, Betretungsverboten und die Rechtsverordnung des Landes. Mittlerweile sind die Themen fachlich sehr spezifisch und werden zum Teil an die zuständigen Fachabteilungen weitergeleitet, sofern nicht direkt Auskunft oder Hinweis auf die entsprechenden Informationsseiten gegeben werden kann. 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerinfotelefons kommen aus verschiedenen Fachgebieten und haben sich zur Vorbereitung auf diesen Dienst fachlich intensiv vorbereitet. Landrat Dietmar Seefeldt informiert sich regelmäßig in den Räumen der Hotline über die aktuellen Fragen: "Ich bin beeindruckt, wie sich die Kolleginnen und Kollegen kundig gemacht haben und bei jedem einzelnen Anruf freundlich und kompetent einbringen, damit nach Möglichkeit jedem Anfragenden weitergeholfen werden kann". 

In diesem Zusammenhang weist die Kreisverwaltung auf die gelegentliche Überlastung des Telefonnetzes hin, in deren Folge einzelne Anrufe in der Warteschleife verloren gehen. Derzeit werde an der Erweiterung der Leitungskapazitäten gearbeitet. Bis dahin wird um Verständnis gebeten. Sofern die Telefonnummer des vergeblichen Anrufes abgerufen werden kann, erfolgt nach Möglichkeit ein Rückruf. 

Das Bürgerinfotelefon ist montags bis donnerstags von 8.30 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr besetzt, freitags von 8.30 bis 12.00 Uhr und samstags und sonntags von 10.00 bis 12.30 Uhr. Erreichbar ist das Angebot unter 06341 940 555.