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„Klein, fein und kompetent!“

25 Jahre Hotelfachschule an der Berufsbildenden Schule Südliche Weinstraße

Zu den Jubiläumsfestlichkeiten war eine Vielzahl an Gästen erschienen.

Edenkoben. An der Berufsbildenden Schule Südliche Weinstraße gibt es Grund zum Feiern - denn die Hotelfachschule, auch liebevoll „Hofa“ genannt und eines der Herzstücke des Standortes Edenkoben, zelebriert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Ehemalige, Kolleginnen und Kollegen, Weggefährtinnen und Weggefährten und die Schulleitung trafen sich bei den Jubiläumsfestlichkeiten, um auf die Anfänge zurückzublicken und auf die gemeinsam vorangetriebenen Entwicklungen anzustoßen. 

Ins Leben gerufen wurde die Hofa im Jahre 1993 mit dem Ziel, die einheimische Region zu stärken. Neben der Ausbildung zum staatlich geprüften Hotelbetriebswirt fand hier auch der zweijährige Studiengang der Höheren Berufsfachschule für Hotelmanagement schnell Zulauf. Schon in den Anfängen kristallisierte sich dabei das auch heute noch vertretene Leitbild „Think global, study local“ heraus. Studierende sollten nicht nur vom Unterricht in den klassischen Managementtheorien und regionalen Workshops sondern im Besonderen auch von ihrer im Rahmen der Ausbildung vorgesehenen internationalen Praxiserfahrung profitieren. 

Simone Meyer-Hörstgen, selbst Fachpraxislehrerin und allgemein Organisatorin innerhalb der Hofa, ging auf dieses Motto bei ihrer Moderation der Jubiläumsfeier verstärkt ein und verdeutlichte den Anwesenden, dass, das Sein und Werden der Hotelfachschule durchaus als großen Erfolg zu beschreiben sei. Denn neben dem oben bereits erwähnten Motto, waren es auch der Praxisbezug, die Befähigung zur Existenzgründung, die Vernetzung sowie nicht zuletzt die Stärkung der Region, die sie mit zahlreichen Beispielen zu belegen wusste. 

Schulleiterin Petra Reuter dankte den Initiatoren und Förderern der Hofagründung sowie den Hofagründungsmüttern und –vätern für „diesen genialen Gedanken, den sie aufgegriffen und in die Tat umgesetzt haben. Die Errichtung eines gastronomischen Kompetenzzentrums war sowohl für die Region, wie auch für die jungen Menschen, die einer Ausbildung in diesem so wichtigen Dienstleistungsgewerbe nachgehen wollten, eine sehr wichtige Entscheidung und ist es bis heute noch“.  

Die in der Hofa erworbenen Fähigkeiten, bestätigte Hotelier Arnold Neu, würden von der Gastronomie dringend benötigt, um manchmal „den Älteren auf die Sprünge zu helfen.“ 

Schulleiterin Reuter bekundete außerdem dem Landkreis Südliche Weinstraße ihren Dank für die gute Zusammenarbeit und auch finanzielle Unterstützung, die sich gerade in den letzten Wochen in dem Ausbau einer neuen Profiküche gezeigt habe. Landrat Dietmar Seefeldt sicherte der Hofa sowie der gesamten Berufsbildenden Schule Südliche Weinstraße weiterhin seine Unterstützung zu.

Text und Foto: KV Südliche Weinstrasse