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Hang mit Betonschutzwänden gesichert

K2 zwischen Dackenheim und Freinsheim wieder einseitig mit Ampel befahrbar

Bad Dürkheim. Die K2 zwischen Dachenheim und Freinsheim ist wieder befahrbar. Der Verkehr ist wechselseitig möglich und wird mithilfe einer Ampelanlage geregelt. Die Umleitungsstrecke über Herxheim am Berg wurde aufgehoben.

Die Seitenhänge der Lösshohl auf der K2 zwischen Freinsheim und Dackenheim waren nach einem Hangrutsch instabil geworden, sodass die Straße für mehrere Wochen gesperrt werden musste. Es ist nun gelungen, die Lösshohl mit Betonschutzwänden zu sichern, so dass auch bei eventuell erneutem Starkregen Geröll aufgefangen werden könnte.

Allerdings ist durch die sichernden Betonwände die Fahrbahnbreite so verengt, dass ein Befahren nur wechselseitig mit einer Ampelregelung möglich ist.

„Die Betonwände konnten kurzfristig durch den Landesbetrieb Mobilität beschafft werden, wofür wir uns als Kreis bedanken möchten. Diese Elemente sind schwer zu bekommen, daher haben wir in einer Eilentscheidung der Beschaffung zugestimmt und die Wände konnten bereits in der vergangenen Woche von der Straßenmeisterei Grünstadt aufgestellt werden. Danke“, sagt der für die kreiseigenen Straßen zuständige Kreisbeigeordnete Sven Hoffmann. „Außerdem bedanke ich mich für die sehr gute Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Freinsheim und dem Bauhof der Stadt Freinsheim hinsichtlich der Umleitungsbeschilderungs- und Absperrungsmaßnahmen.“

Die finale Sicherung der Lösshohl wird im Zuge der Erneuerung der Eisenbahnbrücke erfolgen. Diese wird von der Deutschen Bahn vorgenommen und befindet sich aktuell noch in der Planfeststellung – bis zu den Bauarbeiten wird es daher noch mehr als zwei Jahre dauern. „So lange können wir nicht warten. In den umliegenden Ortschaften drängt sich der Verkehr, Pendler und Winzer mussten wochenlang Umwege in Kauf nehmen. Ich bin daher sehr froh, dass es gemeinsam mit dem LBM gelungen ist, die Lösung mit den Betonwänden zu finden, um die Straße wieder befahrbar zu machen“, so Hoffmann.

Text und Foto: KV Bad Dürkheim