Zum Hauptinhalt springen

Klasse 6b beobachtet die Störche

an der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim

Beginn des Nestbaus im Februar

Es ist ein stattliches Nest geworden

Leon S. notiert seine Beobachtungen.

Böhl-Iggelheim. Als die Klassen der PGRS plus im März wieder zum Präsenzunterricht kamen, war einer schon da - der Storch, der auch im letzten Jahr sein Nest auf dem ausgedienten Schornstein der Wahagnieshalle gebaut hatte.

Dieses Jahr musste er seinen Nistplatz nicht nur neu aufbauen, sondern auch gegen Konkurrenten verteidigen.

So wurden die Schülerinnen und Schüler Anfang März Zeugen heftiger Luftkämpfe. Zum Teil waren sechs Störche daran beteiligt. Und das war während der Hofpausen ein echtes Spektakel. Mittlerweile ist Ruhe eingekehrt. Der Storch konnte seinen Standort verteidigen und hat eine Störchin gefunden.

Die Klasse 6b, die aus ihrem Saal direkt auf das Nest blickt, hat beschlossen, das Verhalten der Vögel zu dokumentieren. In den Pausen geht es mit Papier, Stift und Fernglas auf den Schulhof. Tiere so nah in ihrem Lebensraum beobachten zu können, ist schließlich eine coole Sache und fester Bestandteil des naturwissenschaftlichen Unterrichts.

Ab Mitte März werden die ersten Fortpflanzungsbemühungen des Männchens notiert. Auch die Gefiederpflege und das andauernde Ausbessern und Aufbauen des Nestes werden regelmäßig dokumentiert. Seit Ende der Osterferien können die Kinder berichten, dass einer der beiden Störche immer auf dem Nest hockt. Ein Hinweis darauf, dass es eine Eiablage gegeben hat.

Warum steht der Storch meist auf einem Bein? Eric Dagit weiß die Antwort schon. „Er spart Energie, wenn er das andere Bein ins Gefieder zieht“, denn die langen Storchenbeine haben keine wärmenden Federn und so geht viel Wärme darüber aus dem Vogelkörper verloren.

Nun hoffen alle, dass man bald die Fütterung der Jungtiere bestaunen kann.

Text und Bild: Anne Weiler