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„In Böhl-Iggelheim lässt es sich gut leben"

Empfang für die Neubürger in der Gemeinde Böhl-Iggelheim

Böhl Iggelheim. Von Franz Gabath

Einer liebgewordenen Tradition folgend hatte Bürgermeister Peter Christ (CDU), die im Jahr 2017 neu zugezogenen Bürgerinnen und Bürger, eingeladen. Fast 100 Damen und Herren, erfreulicherweise auch junge Familien mit ihren Kindern, konnte der Ortschef im Foyer der Wahagnies-Halle begrüßen. Neben dem 1. Beigeordneten,Karl-Heinz Hasenstab (CDU), dem 2.Beigeordneten, Bernd Johann (FWG), standen Mitglieder aller im Gemeinderat vertretenen Parteien, der gemeindlichen Arbeitskreise, Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen, und die Fachbereichsleiter der Verwaltung zu Gesprächen und Informationen zur Verfügung. Eine Vielzahl von Informationsschriften mit Orts- und Kreisplänen ergänzte das Angebot.

 

Peter Christ stellte an Hand einer Bildschirmpräsentation die Gemeinde vor. Er verwies auf die gute Verkehrsinfrastruktur, bezüglich Straßen und Bahnanbindung. „Wir liegen zentral im Ballungsgebiet der Metropolregion Rhein Neckar, nach Speyer, Neustadt, Ludwigshafen, Mannheim oder auch Heidelberg sind es mit PKW oder S-Bahn jeweils nur wenige Minuten" hob Peter Christ hervor. „E halwie Stund vun de Haardt, e halwie Stund vum Rhoi, do losst sich in Behl-Igglem recht gut soi" zitierte er den unvergessenen Heimatdichter Franz Zehfuß.

 

Christ betonte die gute Grundversorgung was Geschäfte, Ärzte Handwerksbetriebe und Dienstleister betrifft. Für junge Familien mit Kindern bietet Böhl-Iggelheim eine reichhaltige Angebotspalette. Sechs Kindertagesstätten, zwei Grundschulen mit Betreuungsangeboten, sowie die „Peter-Gärtner-Realschule plus" bieten ein hohes Bildungsangebot. Und im Umkreis sind mehrere Gymnasien, auch in der klassischen Schulstadt Speyer, leicht zu erreichen. „Wir sind im Rhein-Pfalz-Kreis Vorbild was die Kindertagesstätten betrifft. Es gibt ausreichend Ganztagsplätze, genügend Plätze für 2-jährige und unter 2-jährige Kinder" betonte Christ nicht ohne Stolz. „Für unsere Kinder, als Zukunft unserer Gesellschaft, investieren wir gerne, wenn es auch bei angespannter Kassenlage nicht immer ganz leicht fällt." ergänzte Christ. Und all diese Bedingungen machen Böhl-Iggelheim attraktiv, was sich auch in den Zuzügen bemerkbar macht. 700 Neubürger, allesamt Menschen die durch Hauskauf, Hausbau oder auch im Mietverhältnis ihren Lebensmittelpunkt in die Gemeinde verlegt haben, beweisen dies. Deshalb wurde eine sechste Kita direkt an dem Neubaugebiet „Oberfeld" gebaut. Diese ist seit Sommer diesen Jahres in Betrieb.

 

Das Jugendzentrum ist eine weitere Einrichtung für die Jugend und mit Seniorenbeitat und Seniorenzentrum mit Pflegestation, Kurzzeitpflege und Tagespflegestätte ist auch die ältere Generation gut versorgt. Der Bürgerbus, seit drei Jahren unterwegs, erfreut sich großer Beliebtheit.

Christ betonte auch die gute Zusammenarbeit aller im Rat vertretenen Parteien, die in Sachfragen immer, die für den Ort beste Lösung suchen. „Wir machen hier Politik zum Wohle der Bürger. Parteiinteressen stehen erst an hinterer Stelle" betonte der Ortschef.

Da die gemeindeeigenen Bauplätze im Baugebiet Böhl Ost IV alle verkauft steht ein neues Baugebiet kurz vor Erschießungsabschluss. Im Oberfeld sind ca. 80 neue Bauplätze ausgewiesen.

 

Siebzig Vereine sorgen dafür, dass in Böhl-Iggelheim immer „etwas los ist". „Die Böhl-Iggelheimer feiern halt gerne" war das Fazit von Christ. Es ist also aus dem Angebot, sei es sportlicher oder kultureller Natur, für jeden Interessierten seiner Neigung entsprechend das Richtige zu finden. Und als waldreichste Gemeinde im Rhein-Pfalz-Kreis sind hier Ruhe und Erholung in schöner Natur zu finden. 82 km ausgewiesene Wanderwege laden zu sportlichen Aktivitäten ein.

Auch für die reiferen Jahrgänge gibt es mit dem Seniorenclub, dem Seniorenzentrum sowie dem Seniorenbeirat reichlich Angebote.

Bei Brezeln, Sekt und diversen Getränken war dann noch genügend Gelegenheit sich näher kennen zu lernen und mit den Vertretern von Verwaltung, Gemeinderat und Kirchen in Kontakt zu treten.

Bild: fg