Zum Hauptinhalt springen

Großformatiges Finale bei „Kids an die Knolle“

Die Landessieger beim Postermal-Wettbewerb stehen fest!

Das war eine besonders knifflige Aufgabe für die Jury. Da es viele, sehr gut dokumentierte und phantasievoll gestaltete Projekt-Dokumentationen gab, fiel die Auswahl der Landessieger bei „Kids an die Knolle“ 2019 denkbar knapp aus! Hartmut Magin und Carina Wittmann, Vorsitzender und Geschäftsführerin der Erzeugergemeinschaft „Pfälzer Grumbeere“ (links und rechts) präsentieren gemeinsam mit Petra Spilker und Anna Krall (jeweils in der Bildmitte links und rechts) von der Hornbach Baumarkt AG die drei Landessieger. (Fotos: EZG „Pfälzer Grumbeere“)

Neustadt. Mit der Auswahl und Kür der Landessieger bei „Kids an die Knolle“ kam es jetzt zum großformatigen Finale des Schulgartenprojekts, an dem sich in diesem Anbaujahr insgesamt 359 Grund- und Sekundarschulen aus ganz Rheinland-Pfalz beteiligt haben. Parallel zum praxisnahen Lern- und Anbauertrag in den Schulgärten hatten die mehr als 10.000 „Teilnehmer-Kids“ eine weitere Aufgabe: Als Klasse oder Garten-AG mussten sie ihre gemeinschaftlichen Erfahrungen durch das Anbaujahr möglichst umfassend und kreativ dokumentieren. Im Rahmen des begleitenden Poster-Malwettbewerbs wurden jetzt die Erlebnispreise an die Landessieger vergeben.    

Bildunterschriften: Das war eine besonders knifflige Aufgabe für die Jury. Da es viele, sehr gut dokumentierte und phantasievoll gestaltete Projekt-Dokumentationen gab, fiel die Auswahl der Landessieger bei „Kids an die Knolle“ 2019 denkbar knapp aus! Hartmut Magin und Carina Wittmann, Vorsitzender und Geschäftsführerin der Erzeugergemeinschaft „Pfälzer Grumbeere“ (links und rechts) präsentieren gemeinsam mit Petra Spilker und Anna Krall (jeweils in der Bildmitte links und rechts) von der Hornbach Baumarkt AG die drei Landessieger. (Fotos: EZG „Pfälzer Grumbeere“)

Kreative Projekt-Dokumentationen: Teilnehmer machten es der Jury 2019 besonders schwer …

Hartmut Magin, Vorsitzender der Erzeugergemeinschaft „Pfälzer Grumbeere“ sagte: „Die Entscheidung fiel uns in diesem Jahr besonders schwer. Denn die Jury hätte ohne Weiteres alle 36 Schulen in der Auswahl prämieren können!“ Da bei „Kids an die Knolle“ – dank der Unterstützung der „Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland-Pfalz“ sowie der Hornbach Baumarkt AG – als Extra-Anreiz kostenlos 20 Hochbeete sowie Einkaufsgutscheine im Wert von 3.000 Euro vergebenwurden, durften Petra Spilker und Anna Krall, als Jurymitglieder und Projektbegleiter bei Hornbach, diesmal das „Zünglein an der Waage“ spielen, wie Hartmut Magin erleichtert feststellte.

Sieger kommen aus dem Landkreis Kusel, dem Donnersbergkreis und der Südlichen Weinstraße

Diesjähriger Landessieger wurde die Johannes-Leonhardt-Schule aus Maikammer. Die Grundschüler erhalten einen Tagesausflug zu einem „Grumbeer-Erzeuger“ mit exklusiver Hofführung – natürlich inklusive Busfahrt und einem gemeinsamen Picknick. Der zweite Platz ging an die Grundschule Pfeffelbach aus dem Landkreis Kusel, die sich über 300 Euro freuen darf. Dritter Landessieger 2019 ist die Förderschule „Am Donnersberg“ aus Rockenhausen, die 150 Euro gewonnen hat.

Landessieger zeigen, dass „Kids an die Knolle“ alljährlich ganz viele unterschiedliche Früchte trägt!

Petra Spilker, bei Hornbach Baumarkt AG für Spenden zuständig, erklärte: „Die Projekt-Dokumentationen zeigen, wie vielfältig die Schulen ihr jeweiliges Kartoffeljahr – angefangen vom Auspflanzen über die Pflege bis zur Ernte – gelebt und gestaltet haben.“

Roland Horne, Leiter der Landeszentrale für Umweltaufklärung, sagte: „Es ist klasse, dass die Hochbeete sehr viele Schulen zur Teilnahme bei ,Kids an die Knolle‘ motiviert haben. Da Schüler praktisch erleben, wie ein Grundnahrungsmittel gepflanzt, gehegt und geerntet wird, schulen sie zusätzlich auch ihr Bewusstsein für gesunde Ernährung aus der eigenen Region!“

Die Anmeldung für „Kids an die Knolle“ ist ab Januar 2020 möglich

Der Deutschen Kartoffel-Handelsverband (DKHV) vereinfacht und zentralisiert aktuell das Anmeldeverfahren für „Kids an die Knolle 2020“.  Interessierte Grund- und Sekundarschulen in Rheinland-Pfalz können sich schon jetzt online unter http://www.kidsandieknolle.dkhv.org anmelden. Sie erhalten – rechtzeitig zum Frühjahr – Pflanzkartoffeln und das begleitende Unterrichtsmaterial kostenlos zugeschickt. Parallel plant die Erzeugergemeinschaft „Pfälzer Grumbeere“ landesweit Begleitaktionen in Rheinland-Pfalz. Voraussichtlich wird die offizielle Einladung für „Kids an die Knolle 2020“ ab Mitte Januar verschickt. 

Weitere Informationen zu „Kids an die Knolle“

In Rheinland-Pfalz gibt es „Kids an die Knolle“ seit 2011: Das Ziel des landesweiten Schulgartenprojekts ist es, anschaulich und praxisnah Ernährungswissen zu vermitteln. Schüler im Alter bis zu zwölf Jahren können ihre eigenen „Grumbeere“ (Kartoffeln) anbauen, weiterverarbeiten und damit auf sehr vielfältige Art und Weise zum praktischen Unterrichtsthema machen. Bei „Kids an die Knolle“ bekommen alle teilnehmenden Schulen kostenlos Pflanzkartoffeln sowie erklärendes Unterrichtsmaterial zur Verfügung gestellt. Begleitend zum Anbau eigener Lebensmittel machen viele Schulen „Kids an die Knolle“ zum Mittelpunkt weiterer Aktivitäten. Beispielsweise finden an vielen Grund- und Sekundarschulen Projektwochen statt und es werden gemeinsam Ernteessen und -feste gefeiert. 

Vereinzelt wird „Kids an die Knolle“ auch schon im Vorschulbereich sowie an Förderschulen eingesetzt. Bundesweit wurde das Projekt 2017 auf der Bildungsmesse didacta in Stuttgart von IN FORM ausgezeichnet. In Rheinland-Pfalz wird „Kids an die Knolle“ vom Deutschen Kartoffel-Handelsverband (DKHV) in Kooperation mit der Erzeugergemeinschaft „Pfälzer Grumbeere“ durchgeführt. Aufgrund des praktischen Ansatzes wird „Kids an die Knolle“ vom rheinland-pfälzischen Bildungs-, Landwirtschafts- sowie vom Umweltministerium unterstützt.  

Informationen rund um das Thema „Pfälzer Grumbeere“ sind erhältlich unter: www.pfaelzer-grumbeere.de

Text und Foto: PRplusCOM