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Nachrichten aus der Region

Wer hat seinen Ehering verloren?

Im Blausee in Altlußheim gefunden

Ein Erfolgserlebnis

Dieser Ring wurde gefunden

Hier kann man die Inschrift "Jens" erkennen

Altlußheim. Heute erhielten wir in der Redaktion den Anruf eines sehr sympathischen jungen Mannes - Janik Ratke aus Karlsruhe. Er hatte am 25.05. gemeinsam mit seinem Freund den Auftrag erhalten, im Blausee nach dem verschwundenen Ehering eines Kunden zu suchen. Vier Stunden suchten die beiden (natürlich mit Genehmigung) den Flachwasserbereich ab und förderten einiges zu Tage, was nicht in den See gehört; unter anderem Batterien und eine Rasierklinge. Da fragt man sich schon, wer so etwas im See entsorgt und damit in Kauf nimmt, dass sich andere verletzen!

Leider wurde der gesuchte Ring nicht gefunden, aber dafür ein anderer, der schon geraume Zeit im See liegen muß. Hier sind die näheren Angaben zu diesem Ring, die vom Finder Janik auch ans Fundbüro übermittelt wurden:

Es handelt sich dabei um einen Weißgoldring mit einer Reinheit von 333, somit 8 Karat. Auf der Vorderseite sind 8 weiße Steine eingefasst. Zudem ist in der Innenseite der Hersteller „Christ“ vermerkt.

Die Ringgröße beträgt 56. Der Ring ist nicht besonders groß, weshalb man ihn eher einer Person mit zierlicheren Händen zuordnen kann. 

Desweiteren steht der Männername „Jens“ darin, weshalb davon auszugehen ist, dass es sich dabei um einen Damenring handelt. 

Außerdem steht ein Datum drin, weshalb auch der Rückschluss begründet ist, dass hier ein Verlobungs- oder Ehering vorliege. 

Den Ring fand ich am Dienstag den 25.05.2021 zwischen 13:00 und 14:00 auf der Gemarkung Altlußheim im namentlich bekannten See „Blausee“. Hier war es das Westufer unweit des Bootsstegs. Der Ring lag etwa hüfttief im Wasser. 

Gerne dürfen Sie die unten aufgeführten Kontaktdaten an einem möglichen Besitzer preisgeben. Es ist mein Wunsch den rechtmäßigen Besitzer zu finden, weshalb ich auch schon über das Radio und die Zeitung eine Anzeige geschaltet habe. Es ist besonders wichtig aus meiner Sicht, da es sich bei solchen Ringen um hohe emotionale und ideelle Werte handelt. 

Mein Kollege und ich hatten an diesem Tag die Sondergenehmigung nach dem Ehering von Herrn M. zu suchen. Diese Suche war an diesem Tag leider erfolglos. Wir konnten aber aufgrund der schlechten Sicht im Wasser nur den Flachwasserbereich absuchen. Wir verfügen allerdings auch über Tauchequipment und die notwendige Ausbildung dafür. Wir würden Sie gerne noch einmal um die Erlaubnis bitten an dem See zu suchen, um den Ehering wieder dem Besitzer zurückzubringen.

Uns sind die Erfolgsgeschichten wichtig… dies können Sie auch auf www.ringfinder.eu einsehen. Alle „Beifunde“ werden natürlich ordnungsgemäß gemeldet.

Die Besitzerin kann sich entweder bei uns melden und wir vermitteln den Kontakt oder direkt über die Seite: https://www.facebook.com/ringfinder.eu/posts/873928716520325?notif_id=1622031696745233&notif_t=page_post_reaction&ref=notif

Die Seite www.ringfinder.eu war uns vorher noch nicht bekannt, aber die ehrenamtliche Arbeit dieser Gruppe ist für viele sicherlich die letzte Hoffnung, einen verlorenen Ring wiederzufinden.  So steht auf dieser Seite:

Der einzige Kostenpunkt, der auf Sie zukommen kann, sind die Auslagen des engagierten "Metallsuchers". Dies bitten wir aber vorab in einem Gespräch mit dem jeweiligen "Schatzsucher" zu klären. Sollten dabei absurde Forderungen des Schatzsuchers gestellt werden, bitten wir Sie uns eine Rückmeldung zu geben, sodass wir darauf reagieren können und jemand anderen für die Suche engagieren können.

Auslagen können durch Anfahrtskosten - Kraftstoffpreise, Ausrüstung (besonders auch bei Tauchgängen), Batterien usw.
Bei Suchvorgängen in Gewässern oder in schwierigen örtlichen Gegebenheiten können sich diese, bedingt durch die höheren Aufwendungen, steigern.

Gern möchten wir, dass diese Gruppe bekannter wird, die in ganz Europa arbeitet. Vielleicht ist es auch interessant zu wissen, dass die Taucherausrüstung zwischen 3.000 und 4.000 € kostet und das spezielle Metallsuchgerät mit mindestens 2.500 € zu Buche schlägt. Auch werden weitere ehrenamtliche Helfer gesucht, die mithelfen möchten.

Text: Ringfinder EU/bk