Zum Hauptinhalt springen

Wiedereinführung des klassischen „City-Shuttle“

Presseinformation der FDP-Stadtratsfraktion SPEYER vom 16.10.2020

Wiedereinführung des klassischen „City-Shuttle“, Ideen zur künftigen Ausrichtung des Postplatzes und die Gestaltung eines Innenstadt-Zirkel

Speyer. In der aktuellen Diskussion um die Wiedereinführung des Speyerer „City-Shuttle“, bekräftigt die Speyerer FDP-Stadtratsfraktion ihre Haltung auf Wiedereinführung der kleinen Shuttlebusse mit alternativen Antrieben für die festzulegende Ausschreibung des ab Ende 2023 neu zu vergebenden Linienbündels. 

In das bis Sommer 2021 zu erarbeitende Konzept, muss der von einer Vielzahl der Speyerer Bürgerinnen und Bürgern und des Innenstadthandels gewünschte klassische Shuttle wieder aufgenommen und für die Ausschreibung berücksichtigt werden.

Mit den von der FDP Speyer bereits lange geforderten und neu zu gestaltenden Park & Ride Flächen am Stadtrand und einer vernünftigen und kurzen Taktung – auch mit Einbezug des Plaiad-Geländes – stellt dieses ein einzigartiges und tolles Angebot dar, welches auch den stationären Innenstadthandel unterstützen und erfolgreich in die Zukunft führen wird.

Den „City-Shuttle“ stellen wir bewusst nicht in die klassische Kategorie ÖPNV. Er stellt einen Zubringer zur Innenstadt dar und gehört zur Gesamtstruktur „Einkaufsstadt SPEYER“. Denn das Einkaufserlebnis beginnt mit dem Betreten des Shuttlebusses.

Wichtig:

Klar erkennbarer, für die Fahrgäste intuitiv einfacher Ablauf und eine geringe Belastung des Innenstadtbereichs durch Größe und Abgase, damit speziell auf der Maximilianstrasse eine hohe Aufenthaltsqualität erreicht wird.  In vielen Städten wird ein solches Konzept – entgegen vieler Expertengutachten – erfolgreich umgesetzt und angenommen.

Einhergehend muss auch der Postplatz attraktiv und mit großzügiger Nutzfläche gestaltet werden.

Nur eine Straßenführung soll von der Gilgenstraße in die Karmeliterstraße und Maximilianstrasse führen. Eine integrierte und der Einbahn-Fahrtrichtung entgegengesetzte Bus- und Taxi-Spur soll ermöglichen, dass die von der Maximilianstrasse kommenden Busse und Taxen hier in die Gilgen- und Bahnhofstrasse wieder einfahren können.

Somit entfällt die Kreiselbildung und Fahrspur direkt an der Postgalerie am Postplatz und es entsteht eine große Aufenthaltsfläche, welche den Eingang zur Innenstadt darstellt sowie eine gezielte Verkehrsberuhigung. Für den Postplatz als Aufenthaltsfläche wünschen wir uns eine Begrünung zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität.

Eine Verlagerung der Haltestellen vom Postplatz an den Postgraben und den Hauptbahnhof, würden eine solche Umsetzung möglich machen, zumal insbesondere für den Umsteigeverkehr der ZOB die bessere Alternative ist.

Eine verkehrsberuhigte Gilgenstraße – in beide Fahrtrichtungen offen für den Individualverkehr - welche in eine mit Tempo 30 ausgerichtete Bahnhofstrasse und den Hirschgraben incl. Kreisel mündet und mit einer verkehrsberuhigten Wormser-Straße in Richtung Innenstadt den Kreis wieder schließt, stellt für uns den innerstädtischen Zirkel dar, welcher künftig noch verstärkter durch den Radverkehr genutzt werden soll. Daher gab es auch am Ende eine Zustimmung der FDP-Ratsfraktion zum Kreisel am Hirschgraben, da wir dieses Projekt im Zusammenhang mit einem solchen Innenstadt-Zirkel sehen und in der Gesamtbetrachtung diese Entscheidung zur Umgestaltung mittragen konnten.

Eine Einbahnstraßenregelung oder gar Sperrung der Gilgenstrasse für den gesamten Indivudualverkehr, wird in keiner Weise von den Liberalen unterstützt, auch weil keinerlei sinnvolle Alternativen für die Umleitung des fließenden Verkehrs bestehen.

Mit den besten Grüßen

Ihr                                                                                       

Mike Oehlmann                                                                           

Fraktionsvorsitzender der                                                        

Freien Demokraten SPEYER – FDP