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„Stadtentwicklung und Freiraumversorgung"

„SWG im Dialog" mit den Bürgerinnen und Bürger der Stadt

Die ersten 7 Kandidaten der SPEYERER WÄHLERGRUPPE 1956 auf dem Wahlzettel zur Kommunalwahl

 

Speyer. Vor 30 interessierten Bürgern setzte die Speyerer Wählergruppe 1956 – SWG – gestern Abend im Hotel Löwengarten die Reihe „SWG im Dialog" fort. Thema des Abends war „Stadtentwicklung und Freiraumversorgung". Die Verwaltung geht davon aus, dass in Speyer nachweislich ein hoher Bedarf an Wohn- und Gewerbeflächen besteht. Dies vor dem Hintergrund, dass die Speyerer Gemarkung bereits zu 47 % versiegelt ist, was gegenüber vergleichbaren Städten den höchsten Wert darstellt. Man war sich einig, dass zunächst die Wohnbaupotentiale erschlossen werden, die bereits versiegelt sind, beispielsweise am Rabensteinerweg. Die Freiräume und insbesondere Grünflächen müssen im Hinblick auf den Klimawandel, die Luftqualität und die Erholung der Speyerer erhalten bleiben und möglichst erweitert werden.

Besonders ärgerlich ist, dass durch eine Entscheidung der Landesregierung, die Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende in Speyer und nicht in Birkenfeld einzurichten, dringend notwendige Konversionsfläche nicht mehr für eine städtebauliche Entwicklung zur Verfügung steht. Stattdessen wird jetzt im Rahmen einer interkommunalen Siedlungsentwicklung über das Pionier-Quartier zwischen Otterstadt und Speyer nachgedacht, was nichts anderes bedeutet, als dass Vegetationsflächen versiegelt werden. Obwohl die SWG der Absichtserklärung zur interkommunalen Zusammenarbeit zustimmte, wird sie im weiteren Verfahren darauf hinwirken, die von der Verwaltung als notwendig erachteten Wohn- und Gewerbeflächen möglichst auf bereits vorgenutzten Arealen zu erschließen.

Die zuständige Ministerin Frau Spiegel (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), sollte im Interesse Speyers Alternativen für die Erstaufnahmeeinrichtung prüfen und ihre Entscheidung vom Sommer 2017 überdenken.

Text und Foto: Speyerer Wählergruppe 1956