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CDA lehnt Ausdehnung der Höchstarbeitszeit ab

v.l.: Frank R. Hoffmann und Thomas Cantzler

Speyer. Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft in der CDU (CDA) hält an der gesetzlichen Höchstarbeitszeit von 10 Stunden pro Tag ausdrücklich fest.

"Es ist überhaupt nicht erkennbar, worin der Vorteil für den Arbeitgeber liegen soll, wenn die Höchstarbeitszeit verlängert oder abgeschafft wird. Unter Beachtung der aus Gründen des Gesundheitsschutzes einzuhaltenden Pausen-, Ruhe- und Ausgleichszeiten könnte die planmäßige tägliche Einsatzzeit an nur drei Tagen pro Woche um 2,25 Stunden erhöht werden", so Thomas Cantzler, CDA-Kreisvorsitzender in Speyer. 

Bei unvorhersehbaren Ereignissen am Arbeitsplatz gilt ohnehin eine Ausnahme von der Höchstarbeitszeit. "Wieso die Verlängerung der maximalen Schichtlänge an einzelnen Tagen von 10 auf 12,25  Stunden hilfreich gegen Konjunkturrisiken sein sollte, ist nicht erkennbar", so Frank R. Hoffmann, Stv. CDA-Kreisvorsitzender und Mitglied im Landesvorstand. Vielmehr müsse es darum gehen, intelligentere Dienstpläne zu erarbeiten, statt einfach die Arbeitszeiten zu verlängern.

Cantzler und Hoffmann warnen auch vor einer zusätzlichen gesundheitlichen Belastung gerade der Beschäftigten mit kleinen und mittleren Einkommen. "Diese Maßnahme trifft eine Bevölkerungsgruppe, die sich schon jetzt von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung abgehängt fühlt."

Text und Foto:  CDA Speyer