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Auswirkungen der Salierbrückensperrung auf die Stadt

CDU-Fraktion stellt umfangreiche Stadtratsanfrage hierzu

Speyer. Seit der Bürgerinformationsveranstaltung des Regierungspräsidiums Karlsruhe am 18.06. in der Stadthalle führt kein Weg mehr daran vorbei. Trotz vieler Proteste und Eingaben und trotz 3.700 von der CDU gesammelten Unterschriften wird die Salierbrücke zum Zweck der Sanierung ab Januar für mutmaßlich nun sogar 26 Monate für den Individualverkehr gesperrt werden. Nur Rettungsfahrzeuge und kleine Shuttlebusse werden während dieser Zeit die Brücke passieren dürfen.

Ergänzend werden am Lusshof eine Umsteigstelle von den großen Regionalbussen in kleine Shuttlebusse sowie am Fuß der Brücke eine Abstellmöglichkeit für Kraftfahrzeuge geschaffen.

Diese grundsätzliche Entscheidung hat erhebliche Auswirkungen auf die Stadt Speyer, ihre Verkehrswege, den Einzelhandel, Krankenhäuser und andere Einrichtungen und manches mehr.

Dies veranlasst nun die CDU-Ratsfraktion zu einer umfangreichen Anfrage an die Verwaltung. „Wir können nicht früh genug beginnen, Schadensbegrenzung in der Stadt und für die betroffenen Menschen zu betreiben. Das betrifft die Pendler, die Anwohner von Straßen, die vom Schwerlastverkehr als Schleichwege benutzt werden könnten, Handel und Gastronomie, Krankenhäuser, Ärzte und andere Dienstleister“, so Fraktionsvorsitzender Axel Wilke. „Was wir bereits heute fordern, ist, dass der von Oberbürgermeister Eger praktizierte enge Abstimmungsprozess zwischen Rathaus, Schulen, Krankenhäusern und Handel und Gewerbe weitergeführt wird.“

Weitere Schritte werde man dann angehen, wenn die Antworten vorlägen, kündigt Wilke abschließend an.

Anfrage der CDU Stadtratsfraktion