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Abgeordneter Michael Wagner (CDU) mit 98,34 % im Amt des Kreisvorsitzenden bestätigt

Speyer. Zahlreich strömten Mitglieder und Freunde der Speyerer CDU zum jüngsten Kreisparteitag. Selbst ein SWR-Fernsehteam hatte sich aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Ratsherrensaal der Hausbrauerei Domhof eingefunden. Sie alle wurden Zeugen eines sehr harmonisch verlaufenden Kreisparteitages, bei dem der seit 2007 amtierende Kreisvorsitzende Michael Wagner mit großer Mehrheit im Amt des Vorsitzenden bestätigt wurde. Bei der Abstimmung konnte er 59 der 60 Stimmen auf sich vereinen und erzielte mit 98,34 % ein hervorragendes Ergebnis. Als Stellvertreter wurden Bürgermeisterin Monika Kabs und Frank Hoffmann ebenfalls mit großer Mehrheit im Amt bestätigt, ebenso Anton Steber als Schatzmeister und Silvia Hoffmann als Schriftführerin. Neu im Kreis des geschäftsführenden Vorstands Michael Spirk, der das Amt des Mitgliederbeauftragten von Frank Hoffmann übernahm. Dass es um die Mitarbeit bei der Speyerer CDU aktuell nicht schlecht bestellt ist, zeigte sich bei der Besetzung der Beisitzerposten. Um die 10 Plätze bewarben sich nicht weniger als 19 Personen. Gewählt wurden Max Oelbermann, Jörg Zehfuß, Sarah Hildebrandt, Stephan Doerr, Sabine Ross, Alexandra Gast, Nadja Hattab, Christopher Buhl, Tamara Maria Montag und Karina Kauf.

Die wichtigen Themen unserer Zeit

In seiner 40-minütigen Rede ließ Wagner einige Aktionen des Kommunal-Wahlkampfs Revue passieren und sprach u.a. mit dem Klimaschutz, der Bildung, den Kindertagesstätten die wichtigen Themen unserer Zeit an. Auch die Koalition in Mainz nahm der Abgeordnete unter die Lupe. Die die Landesregierung tragenden Fraktionen bemühten sich, Einigkeit zu demonstrieren. "Eine Einigkeit, die schon unübersehbar gewaltige Risse bekommen hat," so Wagner. 

Ingolf Deubel und der Nürburgring

Unvergessen, so Wagner, bliebe der finanzielle Totalschaden am Nürburgring. Dieses Desaster habe den Steuerzahler 500 Millionen Euro gekostet. Was hätte man mit diesem Geld alles anfangen können. Und dafür sei jetzt der frühere Finanzminister Ingolf Deubel zu einer Haftstrafe von 2 Jahren und 4 Monaten verurteilt worden. Wagner wolle gar nicht fragen, wer damals mit Ingolf Deubel zusammen am Kabinettstisch saß, sondern den Hinweis geben, dass es aus all diesen Gründen unbedingt geboten sei, einen Machtwechsel in Mainz im März des nächsten Jahres herbeizuführen.

Keine Zusammenarbeit mit der AfD

Unter großem Applaus der Besucherinnen und Besuchern erteilte Wagner dem politischen Extremismus zum wiederholten Male  eine klare Absage. Zahlreiche führende CDU-Vertreter aus Bund und Land haben sich in der thüringischen Angelegenheit sofort klar positioniert und deutlich gemacht, dass es für die CDU Deutschlands keine Zusammenarbeit mit der AfD – weder in direkter noch in indirekter Form – gebe. 

Mut und Zuversicht

"Wir stehen nicht nur am Beginn eines neuen Jahres, sondern auch eines neuen Jahrzehnts, eines Jahrzehnts, das uns vor große Herausforderungen stellt,"so Wagner. "Wir werden Mut brauchen, diese Aufgaben zu bewältigen – besonders nach den aktuellen Ereignissen - und dabei wird uns vieles abverlangt werden. "Das Wichtigste ist der Mut," so hat dies Konrad Adenauer schon formuliert. Und von Helmut Kohl stammt der Satz: „In der Besinnung auf das, was wir gemeinsam in der Vergangenheit geleistet haben, gewinnen wir Mut und Zuversicht für die Zukunft.“

"Ich bin aber davon überzeugt, dass wir gute Gründe haben, zuversichtlich zu sein, wenn wir unsere Stärken nutzen, wenn wir auf das setzen, was uns verbindet, wenn wir uns daran erinnern, was wir in den letzten Jahrzehnten gemeinsam erreicht haben. In diesem Jahr feiern wir 30 Jahre Deutsche Einheit, Deutschland wird seit 30 Jahren in Frieden und Freiheit wiedervereint sein. In diesen 30 Jahren haben wir Großartiges erreicht.

Zugleich erleben wir täglich, wie sehr der digitale Fortschritt unser Leben in allen Bereichen verändert. Darauf müssen wir neue Antworten finden.

Und um diese Antworten zu finden, brauchen wir eben diesen Mut zu neuem Denken, die Kraft, bekannte Wege zu verlassen, die Bereitschaft, Neues zu wagen, und die Entschlossenheit, schneller zu handeln, in der Überzeugung, dass Ungewohntes gelingen kann – und gelingen muss, wenn es der Generation der heute jungen Menschen und ihren Nachkommen noch möglich sein soll, auf dieser Erde gut leben zu können," so Wagner abschließend.

 

CDU Speyer unter den TOP 40 Deutschlands

In seinem Mitgliederbeauftragtenbericht erläuterte Frank Hoffmann, dass die Speyerer CDU lt. Aussage des Konrad-Adenauer-Hauses unter den TOP 40 von über 300 Kreisverbänden der CDU Deutschlands rangiere, was das Mitgliederwachstum 2019 angehe. "Wir sind gegen den Bundestrend gewachsen und haben mehr Mitglieder als im Vorjahr," so Frank Hoffmann. "Das zeigt, dass immer mehr Menschen in Speyer die Mitgliedschaft in der CDU als gute Möglichkeit sehen, sich aktiv in die Gestaltung ihrer Stadt einzubringen," so Hoffmann abschließend.

 

Text und Fotos: CDU Speyer