Wagner mit der CDU-Fraktion in Berlin

Landtagsabgeordneter Michael Wagner hat große Sympathie für Städtepartnerschaften mit der Ukraine

Friedrich Merz und Michael Wagner

Mainz/Berlin. Ein sehr interessantes und äußerst ansprechendes Programm erwartete die CDU-Landtagsfraktion bei ihrem Berlin-Aufenthalt. So standen eine gemeinsame Fraktionssitzung mit der rheinland-pfälzischen CDU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, die Teilnahme am Sommerfest des Landes Rheinland-Pfalz, ein Besuch der ‚Welt am Sonntag‘-Redaktion, der Gedankenaustausch bei der ukrainischen und der irischen Botschaft, und ein Treffen mit dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Friedrich Merz auf der Tagesordnung

In der gemeinsamen Sitzung der Landtags- und Bundestagsabgeordneten aus Rheinland-Pfalz am Mittwoch ging es unter anderem um die aktuelle Situation im Ahrtal. Wiederaufbauhilfen, Häuser im Überschwemmungsgebiet, Härtefallregelung, Hochwasserschutz – vieles gestaltet sich noch immer sehr schwierig. Nach der Sitzung waren die Abgeordneten der Einladung zum Sommerfest in die rheinland-pfälzische Landesvertretung gefolgt, um dort mit Unternehmern, Kultur- und Medienvertretern und Verbänden ins Gespräch zu kommen. Auch ein Besuch der irischen Botschaft stand auf der Tagesordnung. Nach dem Brexit und inmitten der aktuellen europäischen Lage gab es auch hier vieles zu besprechen, insbesondere zu den wirtschaftlichen Beziehungen des Landes mit Rheinland-Pfalz. Mit Spannung erwartet wurde das Treffen mit dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Friedrich Merz und seine Schilderung über den Ukrainebesuch. Merz konnte viel Zustimmung verbuchen für sewagnerine Berichte und Einschätzungen der politischen Lage in Berlin und Europa.

Ein besonders emotionaler Termin war das Treffen mit dem stellvertretenden Botschafter der Ukraine, Maksym Yemelianov. Bewegend und unter die Haut gehend seine Schilderungen über das Kriegsgeschehen in seinem Heimatland. Deutschland möge die Ukraine weiterhin tatkräftig unterstützen, so Maksym Yemelianov, und äußerte die Bitte, dies auch in Form von Städtepartnerschaften zu tun. Dieser Bitte kam der CDU-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Christian Baldauf, MdL, sofort nach. Die CDU-Fraktion wird mit Unterstützung der ukrainischen Botschaft einen Antrag im Landtag von Rheinland-Pfalz einbringen. Auch der Landtagsabgeordnete Michael Wagner hat große Sympathie für diesen Gedanken und kann sich auch eine Städtepartnerschaft zwischen Speyer und einer ukrainischen Stadt sehr gut vorstellen. "Gerade in der aktuellen Situation ginge von einer solchen Städtepartnerschaft eine gewisse Symbolkraft aus," ist sich Wagner sicher. "Und die Menschen in der Ukraine brauchen nach den Schilderungen des stellvertretenden ukrainischen Botschafters jedmögliche Unterstützung."

Text und Foto: Abgeordnetenbüro Michael Wagner MdL