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MdL Michael Wagner zu Gast bei Rikis Wohnmobile

Lieferengpässe beschäftigen das expandierende Unternehmen

v.l.n.r. Michael Wagner, Riki Steca, Martin Steca und Hund Flicka

Schifferstadt. Die Campingbranche fährt einen Erfolg nach dem anderen ein, das Geschäft der Wohnmobilbranche boomt. Und das nicht nur aufgrund der Corona-Pandemie. Grund genug für den CDU-Landtagsabgeordneten Michael Wagner, ordentliches Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr, bei der Bereisung seines Wahlkreises dem expandierenden Unternehmen "Rikis Wohnmobile" einen Besuch abzustatten. 

"Die Nachfrage nach der Urlaubsform Caravaning ist enorm," so die Geschäftsführer des Schifferstadter Unternehmens Riki und Martin Steca. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: wegen der Corona-Krise wollten viele Menschen keine Flugreisen antreten, man entschied sich für Campingurlaub im eigenen Fahrzeug, für Unabhängigkeit und Naturverbundenheit. Ein Trend der sich aber schon vor der Pandemie abzeichnete. In den Jahren 2014 bis 2019 gab es laut CIVD, Caravaning Industrie Verband Deutschland, in Europa ein jährliches Wachstum der Freizeitfahrzeug-Neuzulassungen von 8,4 Prozent. Für die kommenden Jahre 2000 bis 2025 prognostiziert der Verband eine Wachstumsrate von durchschnittlich 5 Prozent.

Text und Foto: Abgeordnetenbüro Michael Wagner MdL

"Jetzt beeinträchtigen aber Lieferengpässe an allen Ecken und Enden das Geschäft," so Martin Steca. In den letzten Wochen hätten sich diese bei den Basisfahrzeugherstellern verstärkt, teilweise hätten gar keine Basisfahrzeuge gefertigt werden können. Und Riki Steca ergänzt: "Die hierdurch entstandenen Produktionslücken sind nicht aufzuholen." In der Folge könnten Auftragsbestellungen nicht sofort realisiert werden. Eine mehr als unbefriedigende Situation, da sind sich Riki und Martin Steca einig. "Unser Bestreben ist es, die Auswirkung auf die Bestellungen unserer Kunden so gering wie möglich zu halten," so die beiden Geschäftsführer. "Die deutsche Industrie klagt seit Monaten darüber, dass fehlende Rohstoffe und Vorprodukte die Produktion bremsen," so Wagner. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft habe die absehbaren Kosten der Lieferengpässe berechnet. Diese könnten die deutsche Volkswirtschaft im laufenden Jahr mehrere Milliarden Euro kosten. "Ich hoffe, dass das Kieler Instituts für Weltwirtschaft Recht hat und sich die Situation im vierten Quartal beruhigt. In jedem Fall werde ich diese Probleme in unserer Fraktion in Mainz thematisieren," so Wagner abschließend.