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Mit dem "Projekt Flutwein" kann den Winzern an der Ahr geholfen werden

Die Aktion wurde am 24. Juli gestartet und nach einer Woche kamen schon über 1,2 Millionen Euro zusammen.

Bild Projekt Flutwein

Bild Projekt Flutwein

Bild Projekt Flutwein

Ahrweiler. In Ahrweiler an der Ahr wurde nach der Flutkatastrophe das Projekt „Flutwein“ gestartet. Auf 1.000 Flaschen limitiert kann unter www.flutwein.de gespendet werden und dafür erhalten die Spender eine Flasche von „unserem schlimmsten Jahrgang“ der Ahr.

Die Region Ahrweiler in Rheinland-Pfalz ist für seine Gastfreundschaft und Weinkultur bekannt. Viele Weingüter haben alles verloren und stehen vor den Trümmern ihrer Existenz. Das einzige das überlebt hat, sind einige der besten Flaschen guter Ahrweine. Jede originalverschlammte Flasche ist ein Unikat und auf 1.000 Stück limitiert. Das Ziel der Kampagne ist es mit dem Verkauf der geretteten Weine für den Wiederaufbau zu sorgen.

Die Initiative ist gemeinsam durch Linda Kleber von „Klebers Küche und Garten“ und Peter Kriechel vom „Weingut Peter Kriechel“ sowie dem Ahrwein e.V. entstanden.

Die Ahr ist das größte zusammenhängende Rotweinanbaugebiet in Deutschland mit über 80 Prozent roten Weinsorten.

Der Besteller und Spender hat auf der Internetseite www.flutwein.de die Möglichkeit sich zu informieren und zur Spenden-Kampagne unter www.startnext.com/flutwein verschiedene vorgefertigte Weine bzw. Weinpakete zu erwerben, die unterschiedliche Sorten der Ahrweine enthalten. Da es sich um Lagerbestände handelt, gilt solange der Vorrat reicht. Die Aktion wurde am 24. Juli gestartet und nach einer Woche kamen schon über 1,2 Millionen Euro zusammen.

Text: Flutwein / Michael Sonnick