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Ein ganzes Bundesland unterwegs zur Flutkatastrophe nach Rheinland-Pfalz

Baden-Württemberg entsendet alle Einheiten der Katastrophenschutzzüge des Landes zur Unterstützung der Hochwasserkatastrophe in den Kreis Ahrweiler - eine ganze Armee von über 300 Rettungskräften mit 100 Einsatzfahrzeugen machen sich am Abend und in der Nacht auf den Weg

Donnerstag, 15. Juli 2021, 22:00 Uhr,  Bruchsal, Baden-Württemberg (Landkreis Karlsruhe)

Katastrophenschutzzüge sammeln sich an Landesfeuerwehrschule in Bruchsal und fahren in mehreren Konvois zur Hilfe los

Bruchsal. Eine ganze Armee an Hilfskräften aus den Katastrophenschutzzügen des gesamten Landes Baden-Württemberg machte sich am späten Donnerstagabend und in der Nacht zum Freitag auf dem Weg zur Bewältigung der Hochwasserkatastrophe nach Rheinland-Pfalz.

Die Einsatzkräfte der Rettungsdienst-Bereitschaften aus dem ganzen Land Baden-Württemberg fuhren zunächst im Konvoi aus den einzelnen Landkreisen die Landesfeuerwehrschule in Bruchsal im Landkreis Karlsruhe an, wurden dort vom Krisenstab unterwiesen und fuhren anschließend bis in die Nacht hinein in mehreren Konvois los in Richtung Ahrweiler in Rheinland-Pfalz.

Den Kreis Ahrweiler traf die Flutkatastrophe besonders heftig. Bis zum Abend hin gab es dort 19 bestätigte Todesopfer und dutzende Dörfer und Gemeinden welche in Schutt und Asche liegen.

Insgesamt über 300 Einsatzkräfte mit über 100 Kranken- und Rettungswagen, Feuerwehrfahrzeugen und Technischem Hilfswerk wurden zusammengetrommelt um ihre erschöpften Kameraden abzulösen. Der Einsatz wird voraussichtlich mehrere Tage andauern.

Meldung von Einsatz-Report24:
Fotografenhinweis: Markus Rott / Einsatz-Report24