Dürkheimer Advent vorzeitig beendet

„Die Infektionslage und die Situation in den Krankenhäusern fordern unsere Solidarität“ sagte Bürgermeister Christoph Glogger

„Die Infektionslage und die Situation in den Krankenhäusern fordern unsere Solidarität“ sagte Bürgermeister Christoph Glogger

Bad Dürkheim. Nach zwei erfolgreichen Wochenenden mit einem 2G-Konzept wird der Dürkheimer Advent nicht fortgeführt. „Die Infektionslage und die Situation in den Krankenhäusern fordern unsere Solidarität und ein gemeinsames Zeichen, dass in den nächsten Wochen alle vermeidbaren Kontakte reduziert werden müssen“ sagte Bürgermeister Christoph Glogger nach einem Gespräch mit den Verantwortlichen im Evangelischen Krankenhaus am Montagnachmittag.

„Unser Konzept hat gut funktioniert und die Menschen haben es angenommen“, stellt der zuständige Beigeordnete Karl Brust fest. „Und natürlich hätten wir den Weihnachtsmarkt schon den Schaustellern zu Liebe gerne weitergeführt.“

Die Situation in den Krankenhäusern der Region sei angespannt, betont Christoph Glogger. Ärzte und Pflegepersonal arbeiteten schon längst am Anschlag. „Ein großes Lob und herzlichen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz“, wendet sich Glogger an die Ärzte und das Pflegepersonal, die sich Tag und Nacht dafür einsetzen, dass Erkrankte möglichst schnell wieder gesund werden. Insbesondere für das Krankenhauspersonal solle mit der Weihnachtsmarkt-Entscheidung ein Signal gesetzt werden.

„Natürlich hoffen alle gemeinsam, dass wir im nächsten Jahr unsere Veranstaltungen wieder feiern können. Das wird aber nur gelingen, wenn sich möglichst viele Menschen impfen und boostern lassen“, betont das Stadtoberhaupt. „Das ist unsere einzige Chance, aus dieser Corona-Dauerschleife heraus zu kommen.“

Stadt Bad Dürkheim, Presse; Foto: pem