„Die Autonome Republik“

Theaterstück über Pfälzer Separatisten am 1. März um 19 Uhr

Schifferstadt. Es sind turbulente Jahre zwischen 1918 und 1924, im Spannungsfeld zwischen Autonomie und Zugehörigkeit, Identität und Bruderzwist, Militarismus und dem Wunsch nach Frieden.

Unerhörte Ereignisse erschütterten die von den Franzosen besetzte Pfalz: gesprengte Bahngleise, das tödliche Attentat auf den Separatistenführer Heinz Orbis, oder der dramatische Sturm auf die Bezirksämter mit Toten und Verletzten.

In der Weimarer Republik bestimmen Hyperinflation, Kanzlerwechsel und der Hitlerputsch die politische Großwetterlage. Die Akteure sind verstrickt in ein Netz von politischen Intrigen, getrieben von unterschiedlichen Visionen einer Rheinrepublik. Wohin sich orientieren – nach Frankreich, nach Berlin, nach München? Weder noch?

Das Theaterstück, das am 1. März um 19 Uhr im Pfarrheim Herz Jesu, Salierstraße 98a gezeigt wird, führt durch die historischen Vorgänge zwischen dem Ende des 1. Weltkriegs, als die Rheinlande nach einer eigenen Zukunft streben, bis zur Niederschlagung der Separatismus-Bewegung. In einer Stunde verkörpern die zwei Darsteller, Angela Pfenninger und Bernhard Weller, 16 verschiedene Rollen, um die Zeitumstände von damals aus vielen Perspektiven erlebbar zu machen.

Es ist eine temporeiche Erzählung über ein spannendes Kapitel Regionalgeschichte, die Tino Leo (ebenso Regie) und Angela Pfenninger konzeptioniert und verfasst haben. Ihre Spuren kann man in der Pfalz bis heute entdecken, wenn man darauf achtet…

Das Theaterstück ist eine Kooperationsveranstaltung der Stadt Schifferstadt mit dem Verein für Heimatpflege. Die Aufführung wird finanziell unterstützt von der Sparkasse Vorderpfalz. Eintritt frei und freie Platzwahl.

Text und Plakat: Stadtverwaltung Schifferstadt