„Machbarkeitsstudie für 4. Reinigungsstufe nun zügig angehen“

Neue Sicht der Landesregierung ermöglicht Umsetzung eines langjährigen CDUAnliegens

Speyer. Die CDU-Stadtratsfraktion hat für den nächsten Werkausschuss der EBS eine Anfrage gestellt, mit der eine Machbarkeitsstudie für eine 4. Reinigungsstufe in der städtischen Kläranlage auf den Weg gebracht werden soll. Nachdem die Landesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage des Abgeordneten Michael Wagner (CDU) vor wenigen Wochen ihre Bereitschaft erkennen ließ, eine solche Machbarkeitsstudie finanziell zu fördern, ist es an der Zeit das nun auch auf den Weg zu bringen, so CDU-Stadträtin Maria Montero-Muth in einer Pressemitteilung der Fraktion.

„Schon seit 2017 kämpft die CDU dafür, dass die Speyerer Kläranlage so aufgerüstet wird, dass auch für Wasserlebewesen schädliche Rückstände von Medikamenten aus dem Abwasser herausgefiltert werden. Auch multiresistente Keime und Mikroplastik können mit neuen Techniken erfolgversprechend aus dem Abwasser entfernt werden, bevor es in den Rhein geleitet wird. All dies kommt der Wasserqualität zugute und ist ein aktiver Beitrag zu einer gesünderen Umwelt. Bisher war die Bereitschaft der Landesregierung, hierfür finanzielle Mittel bereit zu stellen, nicht ausreichend vorhanden, um ein solches Projekt anzugehen, was wir immer kritisiert haben. Umso erfreuter sind wir jetzt über den Sinneswandel auf Landesebene und möchten nun, dass keine weitere Zeit verloren wird, um dieses wichtige Anliegen endlich voranzubringen“, so Montero-Muth. Sie verweist darauf, dass andere Bundesländer, insbesondere BadenWürttemberg, hier schon viel weiter sind.

Text und Logo: Fraktion der CDU Speyer