Von Welterbestadt Speyer zu Welterbestadt Karlskrona

Auf dem Wohnmobilstellplatz im Marinehafen Karlskrona

Karlskrona. Noch immer sind wir die Berichterstattung über die Walpurgisnacht in Ystad schuldig. Wir waren am Festgelände am Hafen und sehr enttäuscht, weil es weder eteas zu essen noch zu trinken gab. Lediglich ein Mann baute gerade die Musikanlage auf und auch der Holzstapel war bereits geschichtet. Es war sehr kalt und der starke Wind tat sein übriges. Also entschieden wir spontan, die Rückreise in unser warmes und gemütliches Zuhause, das Concorde Reisemobil anzutreten. Auf dem Campingplatz hatte in der Zwischenzeit die Pizzeria eröffnet und so machten uns "zu Hause" bequem.

Es macht richtig Spaß, die fast 9,5 Meter lange Concorde auch über schmale südschwedische Strässchen zu bewegen. Dank der "Spur- und Abstandstechnik" sowie dem Tempomat ist selbst hier ein enstpanntes Fahren möglich. Mittlerweile sind wir in der Welterbestadt Karlskrona angekommen. Äußerst leicht zu finden ist dieser Wohnmobilstellplatz auf asphaltierter Fläche direkt am Wasser. Für 180 Kronen mit Strom kann man hier für einen Tag in der Nähe des Stadtzentrums stehen. Selbstverständlich sind auch längere Aufenthalte möglich. Toll fanden wir, das es -typisch für Schweden- eine App gibt (Go Marina) für jedes Smartphone kostenlos gibt. So kann der Wohnmobilist direkt seinen Stellplatz im Hafen buchen und bezahlen. Äußerst praktisch sind auch die Tische und Bänke zwischen den Wohnmobilen, auf denen man im Sommer sicherlich gerne sitzt. Zu dieser Jahreszeit jetzt ist der Wind eindeutig zu kalt, aber aus dem warmen Wohnmobil hat man ebenfalls die herrliche Aussicht. 

Das Stadtzentrum ist in ca. 1,2 km bequem zu Fuß erreichbar - auch wenn es immer wieder verwunderlich ist, das es am Meer so steile Straßen gibt. Im Gegensatz zu den schnuckeligen kleinen Häuschen in Ystad oder den klassischen roten Holzhäuschen auf dem Lande ist die Innenstadt in Karlskrona geprägt von mächtigen, massiven Häusern, teilweise aus dem 18. Jahrhundert. Viele entstanden in der Zeit des Barocks. Die deutsche Partnerstadt von Karlskrona ist seit 2000 die Hansestadt Rostock.

In den beiden Altstadtteilen Saltö und Björkholmen: iegen kleine alte Holzhäuser, die früher von Werftarbeitern bewohnt wurden. Allerdings stehen diese pittoresken Häuschen nun unter Denkmalschutz und sind sehr teuer.

Liebe Grüße von Barbara und Peter an Bord der Concorde und eine ruhige sonnige Woche.

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