Vom Marinmuseum in den Schärengarten

Unsere Concorde Charisma 910 MI fällt überall, wo wir sind, durch ihre Eleganz, Schönheit und natürlich Größe auf.

Karlskrona/Ronneby. Wir konnten Karlskrona nicht verlassen, ohne ein weiteres Highlight des Ortes zu besichtigen: Das bekannte Marinemuseum. Von dem Stellplatz im Hafen machten wir uns auf den nur etwa 1000 Meter langen Fußweg. Unsere Concorde stand schließlich sicher und wir freuten uns schon beim weggehen auf das Wiederkommen in dieses traumhafte Wohnmobil. Über eine Brücke gelangten wir auf die "Museumsinsel". In der Luft lag ein Duft von Teer und Holz, der uns neugierig machte. Wir näherten uns einem alten Backsteingebäude, in dem eine Bootsbauerschule untergebracht ist. An der Tür stehend, wurden wir freundlichst zum Hereinkommen eingeladen. Große Boote, kleine Boote, neue Boot, alte Boote wurden uns durch einen Bootsbauer gezeigt und deren Bau wurde erläutert. Stolz teilte uns der Bootsbauer mit, das alles an diesen Booten reine Handarbeit sei - selbst die hölzernen Paddel wurden handgefertigt. Das bedeutet mehrere Monat Arbeit und viel Leidernschaft - allerdings kann der Erbauer sehr stolz auf seine Handarbeit - und damit auf sein Unikat - sein. Wir wünschen den Besatzungen und den Booten immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel und bedanken uns für eine äußerst informative Zeit.

Wenige Schritte weiter kamen wir an das Marinmuseum, das übrigens keinen Eintritt kostet. Eine Broschüre auf Deutsch verschaffte uns einen Überblick über die einzelnen Räume. Toll war der Holzboden, der den Boden bedeckte. Das U-Boot Neptun mit einer Länge von knapp 100 m ist noch voll ausgerüstet und war bis 1998 noch im Einsatz. Über einen Steg konnte man das U-Boot betreten und die Geräuschkulisse war wirklichkeitsgetreu; wirklich beeindruckend. Das Periskop der Neptun ist noch voll funktionsfähig und reicht über das Dach der U-Boot-Halle heraus; so kann man sich selbst alls Kapitän fühlen.

Durch einen Tunnel, der unter die Oberfläche der Ostsee führt, konnte man aus der Persepktive eines Tauchers Wrackteile auf dem Meeresgrund erkennen. Vorbei an allerlei Kriegswaffen der Marine angefangen vom Säbel bis zum Vorderlader und szenischen Darstellungen vom Kampfgeschehen gelangten wir zu den Galionsfiguren, die durch ihre Größe überraschten.

Die äußerst ansprechend platzierten Exponate sorgen für einen spannenden und in keiner Weise langweiligen Rundgang durch das sehenswerte Marinmuseum - sehr empfehlenswert!

Auch wenn es uns schwerfiel, verließen wir Karlskrona Richtung Süden. Eine große Auswahl an Campingplätzen machte uns die Entscheidung schwer, den "richtigen" zu finden. Schließlich fiel unsere Entscheidung auf Ronneby, da auf diesem Campingplatz die für unsere Tanks geeigneten Entsorgungsmöglichkeiten gegeben sind. Eine Entscheidung, die wir bis jetzt nicht bereut haben - ganz im Gegenteil. An der Wasserfront stehend genießen wir bei starhlendem Sonnenschein und blauem Himmel die letzten Tage in Schweden.

Unsere Concorde Charisma 910 MI fällt überall, wo wir sind, durch ihre Eleganz, Schönheit und natürlich Größe auf.  Modernste Technik sorgt dafür, das sämtliche Fahrzeugklappen ohne Schlüssel, nur durch Handberührung, geöffnet werden können. Selbst die Eingangstür ist mit einem Ziffernpanel zu öffnen. Ein echtes Haus auf Rädern - komplett ausgestattet - auch mit Satellit und Internet.

Es wird uns wirklich schwerfallen, diesen Traum zurückzugeben - es sei denn, wir gewinnen im Lotto und überzeugen Concorde, uns dieses Wohnmobil zu verkaufen.

Nun aber sind wir noch in dieser zauberhaften Natur, die unter Schutz steht. Wunderschöne Bilder einer friedlichen Landschaft.

Herzliche Grüße, einen schönen Sonntag aus Ronneby von Barbara und Peter.

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