Leserbrief zum Artikel "Knick und Knack"

Sprache kommt von sprechen. Am besten miteinander. Um sich auszutauschen, zu verstehen, von einander zu lernen.

Lieber Herr Peter Müller, 

ich bin zwar keine Elke Heidenreich und dennoch muss ich Ihnen sagen dass Ihr Artikel mir mehr als aus dem Herzen spricht. Artikel im SPEYER-KURiER>>>  Knick und knack wieder da?

Leider hat ein Großteil der Menschheit nicht verstanden in welcher Welt wir uns bewegen und das ringsherum die Hölle brennt mit wahrlich weitaus größeren Problemen. 

Probleme, die, wenn wir sie nicht in den  Griff bekommen, es uns nichts mehr nützt ob wir vorwärts oder rückwärts sprechen. 

Und zum Thema Sprechen, flüssig und klar Reden, von der Tatsache das viele Menschen noch nicht einmal richtig schreiben können ganz abgesehen und das offensichtlich weiter so hingenommen wird, kann man eigentlich nur noch den Kopf schütteln ob der künstlichen und großen Problematik, das jetzt auch  gegendert werden soll.

Toleranz beginnt nicht über den Ausdruck der Sprache, sondern im Mensch sein selbst. Im besten Sinne des Wortes. 

Solange Eltern ihren Kinderwagen - das Kind sitzt in Fahrtrichtung, kann seinen Eltern nicht ins Gesicht schauen - joggenderweise und noch das Handy vor der Nase durch die Welt schieben, ist diese Situation eine verpasste Gelegenheit, dem Kind durch Sprache die Welt zu erklären. 

Solange das Handy einen immer größeren Raum in unserem Leben einnimmt, brauchen wir uns um das Mensch sein keine Gedanken mehr zumachen. 

Sprache kommt von sprechen. Am besten miteinander. Um sich auszutauschen, zu verstehen, von einander zu lernen.

Solange aber die Basis immer mehr verschwindet, nicht gelebt wird, können wir ja Gendern bis der Arzt kommt. Es wird uns  kein Stück weiter bringen.

Leben und leben lassen, Menschen von Herzen mögen und jedem Menschen eine Chance bieten, egal welche Hautfarbe oder Geschlecht und allen geht es gut. 

Miteinander im Gespräch bleiben.

Liebe Grüße

mlE (Name und Anschrift sind der Redaktion bekannt)

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