Gemeinsam Klasse sein

an der Peter-Gärtner-Realschule plus Böhl-Iggelheim

Klasse 5c mit Feuer- und Wasserhandlungen (Foto: Weisenburger)

Sozialarbeiterin Britta Gronbach unterstützte die Klassenleitungen (Foto: Weisenburger)

Oliver Welker bei seinem Vortrag (Foto:Weiler)

Rollenspiel der 6b zum Thema Cybermobbing (Foto:Weiler)

Nur gemeinsam schafft man es die Kugel durch die Bahn zu bekommen (Foto: Weiler)

Böhl-Iggelheim. Ende Januar steht an der PGS jährlich Mobbing-Präventionsarbeit auf dem Stundenplan der fünften und sechsten Klassen. Das Projekt „Gemeinsam Klasse sein“ der Techniker Krankenkasse soll den Kindern zeigen, wie man bei einem Mobbing-Fall helfend einschreiten kann und vor allem, wie es gar nicht erst dazu kommt. Gemeinsame Spiele stärken den Klassenverband, Rollenspiele fördern Handlungsmöglichkeiten zum Thema.

Anschaulich wurde der Konflikt als Feuer dargestellt, das man mit „Benzinhandlungen“ wie Beleidigungen oder Lügen weiter anfachen oder mit „Wasserhandlungen“ wie ein klärendes Gespräch oder Ich-Botschaften löschen kann.

Die sechsten Klassen vertieften ihren Lehrgang vom vergangenen Jahr mit dem Thema Cybermobbing. Da Kinder wie selbstverständlich Chatgruppen nutzen, muss auch ihnen Werkzeug in die Hand gegeben werden, mit Beleidigungen und Anfeindungen im Netz umgehen zu können. Nachdem Regeln für den Umgang mit sozialen Medien erarbeitet worden waren, informierte Oliver Welker von der Polizeiinspektion Schifferstadt die Klassen in einem zweistündigen Vortrag zum Thema. Er wies ausdrücklich auf die Verantwortung der Eltern hin, denn die Nutzung von WhatsApp und Co ist erst ab 16 Jahren gestattet. Umso mehr müssen die Erziehungsberechtigten sich kümmern, Chats kontrollieren und mit ihren Kindern über das reden, was im Netz gelesen und versendet wird. 

Text: Anne Weiler