Zum Hauptinhalt springen

Impfzentrum Wörth geht in Stand-by-Betrieb

Landrat Brechtel: Impfzentrum hat hervorragende Arbeit geleistet ++ über 107.000 Impfungen ++ positive Resonanz der Gäste

Das Impfzentrum Wörth schließt noch nicht komplett, sondern bleibt in Stand-by betriebsbereit“

Germersheim. Seit 7. Januar 2021 konnten Menschen aus der Südpfalz im Impfzentrum Südpfalz, Standort Wörth, ihre Corona-Schutzimpfungen erhalten. Noch bis 30. September, 12 Uhr, werden dort Impfungen durchgeführt. Danach geht die Landeseinrichtung auf Anordnung des Landes in Stand-by-Betrieb.  „Wir haben schon öfter festgestellt, wie dynamisch sich die Pandemie entwickeln kann. Deshalb ist es gut, dass das Impfzentrum Wörth noch nicht komplett schließt, sondern in Stand-by betriebsbereit bleibt“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel: „Das Impfzentrum hat hervorragende Arbeit geleistet und tut es auch jetzt noch. Viel Mitarbeitende halten das Impfzentrum am Laufen. Ob an der Anmeldung, in der Verwaltung, in den Impfkabinen, in der Aufklärung, in der Apotheke, der Logistik, beim Sanitäts- oder Sicherheitsdienst oder in anderen Bereichen - ein dickes Lob und großen Dank an alle, die durch ihren engagierten Einsatz zur Bewältigung der Pandemie beitragen.“

Jetzt haben Landrat Dr. Fritz Brechtel sowie die Impfkoordinatoren Mathias Deubig, Thomas Maier und Andreas Keiner bei einem Vor-Ort-Termin Bilanz gezogen. Bis gestern wurden im Impfzentrum in Wörth 107.585 Impfungen durchgeführt, davon 55.289 Erstimpfungen und 52.296 Zweitimpfungen. Überwiegend wurde der Impfstoff von BioNTech, nämlich bei etwas über 100.000 Impfungen, verimpft. Die Impfquote im Landkreis Germersheim steigt stetig an. Laut der aktuellen Impfdokumentation des Landes sind 61,53 Prozent der Bevölkerung im Landkreis Germersheim über zwölf Jahre vollständig geimpft, 64,22 Prozent der Kreisbevölkerung über zwölf Jahre haben zumindest die Erstimpfung erhalten.

„Noch ist die Pandemie nicht vorbei. Deshalb appelliere ich an alle, die noch nicht geimpft sind, das weiterhin bestehende Impfangebot anzunehmen und damit sich und ihre Mitmenschen zu schützen“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel. Nach der Schließung der Impfzentren sollen zukünftige Impfungen in den Hausarztpraxen, über Betriebsärzte und über die Impfbusse erfolgen.

Einige Zahlen aus dem Impfzentrum:

Im Impfzentrum in Wörth waren insgesamt 42 Ärzte, 30 Apotheker und zwölf Pharmazeutisch-technische Assistenten sowie 69 Medizinische Fachangestellte eingesetzt. Für Verwaltungsaufgaben wie beispielsweise Check-in / Check-out wurden insgesamt 46 Personen eingestellt. Direkt aus der Kreisverwaltung wurden die Impfkoordinatoren sowie bei kurzfristigem Bedarf auch weitere Mitarbeitende eingesetzt. Hinzu kamen ehrenamtlich Helfende von DRK und THW. Allein für die Sanitätsdienste waren monatlich bis zu 34 Ehrenamtliche der DRK Ortsvereine im Wechsel eingesetzt, insgesamt 28 Helfende des THW haben über 5.555 Stunden dort erbracht.

Für die Impfkoordinatoren war es eine spannende Zeit, die auch viele schöne Begegnungen beinhaltete. „Die meisten Menschen waren voll des Lobes und bedankten sich für die freundliche Behandlung, die gute Beratung und Organisation sowie den schnellen und unkomplizierten Ablauf. Das hat uns schon gefreut“, so Impfkoordinator Mathias Deubig. Thomas Maier und Andreas Keiner ergänzen: „Viele der Gäste betrachteten es als ein Privileg geimpft zu werden und drückten ihre Dankbarkeit und Erleichterung aus. Mehr als einmal wurde sogar für die Mitarbeitenden zum Dank Kuchen, oder süße Teilchen gebracht. Diese Dankbarkeit und Wertschätzung bleiben sehr positiv in Erinnerung.“ Diese große Zufriedenheit der Gäste spiegelt sich auch in den positiven Kommentaren in einer auf Facebook gestarteten Umfrage wider. „Das freut uns natürlich und zeigt, dass wir stolz auf die Einrichtung und die gute Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein können“, so Landrat Dr. Fritz Brechtel.

Text und Foto: Kreisverwaltung Germersheim