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Gut betreut beim Impftermin

Malteser stellen Impflotsen und Sanitäter im Impfzentrum

Sorgen für eine Rundum-Betreuung beim Impftermin: Die Malteser Impflotsinnen Sabine Simon (rechts) und Anette Wildberger (links) sowie Malteser Rettungssanitäterin Eva-Maria Hoffmann (Mitte).

Frankenthal. Wo geht’s zur Anmeldung? Habe ich alle Unterlagen? Wie lange ist die Wartezeit? Und was passiert, wenn es mir nach Impfung nicht gut geht? – Mit diesen und vielen weiteren Fragen können sich die Besucher des Impfzentrums Frankenthal an die Malteser Impflotsen wenden.

Seit Anfang Januar betreut der Malteser Hilfsdienst alle Impfanwärter im Zentrum vom Empfang bis in die Impfkabine und nach der Impfung im Wartebereich. 30 freiwillige Helfende sind derzeit in verschiedenen Schichten pro Woche 360 Stunden im Einsatz. Wer sich unsicher fühlt, Fragen hat oder nicht weiß, zu welcher Station es als nächstes geht, ist bei den ehrenamtlichen Impflotsen genau richtig. Mobilitätseingeschränkte Personen werden komplett vom Eingang bis zum Ausgang begleitet – bei Bedarf wird ein Taxi gerufen.

 „Wir haben in den vergangenen Monaten viele Erfahrungen gesammelt und können ganz gut einschätzen, wer sich selbst zurechtfindet und bei wem wir nachfragen, ob Hilfe gewünscht ist“, berichtet die Malteser Impflotsin Sabine Simon. „Oft ist es einfach wichtig, dass die Besucher jemanden zum Reden haben, zum Beispiel im Wartebereich nach der Impfung. Wir unterhalten uns ein bisschen und nehmen die ein oder andere Sorge. Die 30 Minuten vergehen oft wie im Flug.“ Falls nach der Impfung Akutreaktionen auftreten, ist der Sanitätsdienst der Malteser zur Stelle und versorgt die Patienten.

Die Arbeit der Malteser wird von den Besuchern des Impfzentrums sehr positiv aufgenommen. „Die Leute bedanken sich für die tolle Organisation und Betreuung an einem Tag, der für viele mit Aufregung und Unsicherheit verbunden ist“, erzählt Cornelia Cranshaw, Beauftragte der Malteser in Frankenthal. „Einige von ihnen würden nach der Wartezeit am liebsten noch länger bleiben und freuen sich schon auf den Zweittermin.“

Sabine Simon ist seit Anfang an als Impflotsin dabei und weist neue Engagierte in die Aufgabe ein. „Aktuell engagieren sich einige Abiturientinnen und Abiturienten ehrenamtlich bei uns, bis das Studium beginnt. Das finde ich eine tolle Sache“, so Simon. „Die Freude und Dankbarkeit der Geimpften ist ein schöner Lohn für unseren Einsatz.“

Text: Malteser Hilfsdienst e.V. Diözesangeschäftsstelle Speyer Bild: Malteser Frankenthal